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Mike kommt aus Bayreuth und lebt seit 10 Jahren in Byron Bay. Wir haben ihn getroffen

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Mike ist  Deutscher und Organisator des größten Surffestivals in Byron Bay. Das wirft Fragen auf. Wir haben nachgefragt wie es dazu kam!

Hallo Mike, erzähl uns doch mal kurz Deine Geschichte, fernab von der Organisation des Festivals!
Mike: Ich bin in Bayreuth in der Nähe von Nürnberg aufgewachsen. Ich war immer schon Meeres- und Berg/Schneewütig gewesen. Mit 9 Jahren hab ich das Windsurfen angefangen und ca. 1989 mit dem Snowboarden. Dank meiner reiselustigen Eltern und meinem Drang immer zu verreisen, hat es mich schon früh aus Deutschland weggetrieben. So war ich zum ersten Mal mit 16 in San Diego zum Wellenreiten gewesen…das ist nun schon 20 Jahre her. Nach dem Abi ging es dann für etliche Monate nach Cali und dann wieder zurück nach Europa. Dann habe ich über 5 Jahre als Saisonarbeiter zwischen den Bergen und dem Meer in Frankreich und den Kanaren gependelt. Mal als Snowboardcoach, Surflehrer, Jugendcampleiter, usw….Inzwischen bin ich 36 Jahre alt und habe zwei kleine Kinder (unter 3 Jahre) und eine wundervolle und auch surfwütigen Frau aus Japan. Wir haben uns nun im Hinterland von Byron Bay niedergelassen. Mit einem nachhaltigen Lebensstil mit 90% Organic und Selbstversorger versuchen wir unseren Kids den bestmöglichsten Start ins Leben zu vermitteln – Strandnähe ist ein muss ;). Ich bin nun schon fast 10 Jahre hier in Australien, Byron Bay…and love it!

Craig Parry Photography_N2A1797

Wie hast du es geschafft nach Australien auszuwandern, der Traum von vielen Deutschen?
Mike: Mich hat’s natürlich in erster Linie wegen dem guten Surf hierher verschlagen…und ich konnte dies gut mit einem zweiten Studiengang für Sport Tourism Management an der Uni hier in der Nähe von Byron verbinden. Nach längerem Hin und Her (verschiedenen Visas) und nach dem Studium hier wurde ich von einer australischen Surf Travel Company (Mojosurf) gesponsert. Dadurch habe ich ein Business Visum bekommen und im Marketing und Sales Bereich gearbeitet um mich dann nach einigen Jahren bei dieser Firma für ein PR Visum bewerben zu können. Ein anstrengendes, manchmal frustrierendes und nicht einfaches Verfahren, das viele unterschätzen. Es lohnt sich aber, wenn man es durchhält. Inzwischen bin ich selbständig im Event, Marketing und Life Coaching Bereich tätig. Allerdings nimmt unser Festival überhand und beschäftigt mich nun fast das ganze Jahr.

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