Share

credit: Austin Neill

Top Stories

SURF BASICS: Arten von Surfbreaks

Es gibt unterschiedliche Arten von Surfbreaks, die alle dazu führen, dass Wellen brechen. Welche Arten es gibt und was sie auszeichnet erfahrt ihr hier.

Es gibt verschiedene Arten von Surfbreaks, die alle eine Sache miteinander verbindet. Es brechen Wellen, die gesurft werden können. Dabei hat jede einzelne Art der Surfbreaks Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt. Insgesamt kann man von 4 verschiedenen Surfbreakarten sprechen, die sich allesamt von einander unterscheiden. Diese können in 2 übergeordnete Arten von Surfbreaks und in Sonderformen von Surfbreaks unterschieden werden. Welche Arten von Surfbreaks es gibt und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen, erklären wir euch hier.

Surfspots Deutschland

Differenzierung nach Meeresgrund – übergeordnete Arten von Surfbreaks

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Surfbreaks, die sich aufgrund der Meeresbodenbeschaffenheit von einander unterscheiden. Diese sind zum einen Beachbreaks und zum anderen Reefbreaks.

Beachbreaks

Die Wellen an Beachbreaks brechen, wie der Name schon verrät, über Sand. Beachbreaks sind beispielsweise an der französischen Atlantikküste zu finden. Sie eignen sich ideal zum Erlernen des Wellenreitens, denn der Sandboden ist gleichmäßig und glatt, sodass man beim Kontakt mit dem Meeresgrund keine ernsthaften Verletzungen zu befürchten hat. Der Nachteil von Beachbreaks ist jedoch der Fakt, dass sich Sandbänke konstant verändern und darunter auch die Wellenqualität leiden kann. Auch die Wellen an sich brechen meist nicht so lange und gleichmäßig, wie bei manch anderer Art von Surfbreak.

Ein klassischer Beachbreak an der französischen Atlantikküste.
Ein klassischer Beachbreak an der französischen Atlantikküste.

Reefbreaks

Bei Reefbreaks ist der Meeresgrund ein Riff. Dieses Riff kann verschiedene Ausprägungen haben. Es kann beispielsweise aus flachen Steinplatten, aus Vulkangestein oder aus einem toten oder lebendigen Korallenriff bestehen. Reefbreaks haben dementsprechend den Vorteil, dass die Beschaffenheit des Untergrunds unveränderlich ist und somit die Wellen bei ein und den selben Bedingungen an zwei unterschiedlichen Tagen gleich brechen. Reefbreaks sind allerdings nicht für Anfänger geeignet, denn häufig ist, gerade bei einer niedrigen Tide, das Wasser sehr seicht, sodass man bei einem Sturz das Riff berühren kann. Da die meisten Riffe sehr scharf sind und zum Teil mit Seeigeln übersät, kann ein Sturz dementsprechend ernsthafte Konsequenzen haben. Bekannte Beispiele für Reefbreaks sind beispielsweise der legendäre Surfspot Pipeline auf Hawaii oder Teahupo’o auf Tahiti.

Ein Reefbreak auf den Malediven von oben.

Sonderformen von Surfbreaks

Nachdem der Unterschied zwischen einem Beachbreak und einem Reefbreak nun klar sein sollte, widmen wir uns jetzt den zwei Sonderformen von Surfbreaks. Diese sind zum einen der Pointbreak und zum anderen der Rivermouth Break.

Pointbreak

Ein Pointbreak ist entweder eine spezielle Form des Beachbreaks oder des Reefbreaks. Das bedeutet, dass ein Pointbreak entweder einen Sand- oder einen Riffboden hat. Dementsprechend ist jeder Pointbreak ein Beach- oder Reefbreak, aber nicht jeder Beach- oder Reefbreak automatisch ein Pointbreak. Pointbreaks zeichnen sich dadurch aus, dass die Wellen von einem bestimmten Punkt A bis zu einem bestimmten Punkt B konstant brechen. Dabei brechen die Wellen immer entlang einer Landzuge, Halbinsel oder Bucht. Die Wellen brechen also nicht frontal auf einen Strand oder über einem Riff, sondern brechen entlang des Landes. Pointbreaks sind meist sehr lange Wellen auf denen man sein Surfen schnell verbessern und viele Turns in einen Ride packen kann. Häufig sind Pointbreaks durch die hohe Wellenqualität aber auch sehr crowded, sodass es schwierig wird, Wellen zu surfen, denn die meisten Surfer surfen eben von diesem Punkt A bis zum Ende der Welle. Man muss also wirklich am Peak sitzen, um Wellen zu bekommen. Auch Pointbreaks können sehr shallow sein und sind für Anfänger meistens eher ungeeignet. Ein bekanntes Beispiel für einen Pointbreak ist J-Bay in Südafrika.

J-Bay gilt als einer der besten Righthand-Pointbreaks der Welt.
J-Bay gilt als einer der besten Righthand-Pointbreaks der Welt.

Rivermouth Break

Ein Rivermouth Break wird häufig mit eine Reef- oder Pointbreak verwechselt, da die Wellen meist zu perfekt sind, um ein Beachbreak zu sein. Doch falsch gedacht. Ein Rivermouth Break ist eine Sonderform des Beachbreaks und kann nur dort existieren, wo ein Fluss ins Meer mündet. Der Fluss transportiert Sand aus der Flussmündung ins Meer und formt diesen Sand zu einer einzigartig guten Sandbank. Eines der prominentesten Beispiele für einen Rivermouth Break ist der im Baskenland gelegene Surfspot Mundaka. Der dort ins Meer mündende Fluss hat nahezu den ganzen Sommer lang Zeit, eine perfekte Sandbank zu formen, denn in dem Sommermonaten reicht der Swell im Normalfall nicht aus, um die Sandbänke des geschützten Surfspots zu verschieben. Rivermouth Breaks sind eher selten, sodass sie oft sehr localized sind.

Mundaka. Credit: iStock / Getty Images
Mundaka. Credit: iStock / Getty Images

Natürlich können auch Mischformen der verschiedenen Arten von Surfbreaks aufkommen. So ist es beispielsweise nichts seltenes, wenn ein Surfbreak ein Reefbreak ist, bei dem das Riff mit Sand bedeckt ist.

Weitere Surf Basics findest du hier.

Newsletter Terms & Conditions

Please enter your email so we can keep you updated with news, features and the latest offers. If you are not interested you can unsubscribe at any time. We will never sell your data and you'll only get messages from us and our partners whose products and services we think you'll enjoy.

Read our full Privacy Policy as well as Terms & Conditions.

production