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Playa de Razo
Playa de Razo

Travel

Surfen in Nordspanien – Spotguide Galizien

In diesem Spotguide erfahrt ihr, wo sich die besten Beach-, Reef- und Pointbreaks Galiziens verstecken.

Fotos: Antonio Bretones

Fährt man die Küste Nordspaniens weiter, immer weiter, bis ganz runter, dann findet man am Ende der Straße (also am Ende der Welt quasi) eine Region, die nicht nur Pilgernde auf ihren Wanderungen auf dem Jakobsweg anzieht, sondern auch Surfer:innen aus aller Welt. Die raue Küste Galiziens ist gespickt mit hervorragenden Beach-, Reef- und Pointbreaks und lohnt sich, entdeckt zu werden. 

Hier erfahrt ihr, wo sich die besten Spots Galiziens verstecken, wo die dicksten Wellen brechen und wo ihr ungestört mit eurem Bus stehen könnt, noch dazu mit bombastischer Aussicht.

Galizien
Foto: Alberto Gasco / unsplash

 

Spot Guide Galizien

Die lange verwinkelte Küste Galiziens mit ihren vielen kleinen Buchten ist noch längst nicht final kartografiert, dafür birgt sie zu viele, zu unterschiedliche Spots. Durch ihre exponierte Lage am “Ende der Welt” laufen auch im sonst eher swellarmen Sommer gute Wellen, aber sein wirkliches Surf-Potential offenbart Galizien ab dem goldenen Frühherbst oder Frühling, denn dann treffen regelmäßig große Swells die zerklüftete Küste.

Hier findet ihr einen Spotguide mit einigen Highlights, denn insgesamt gibt es mehr als 60 „offizielle“ Surf-Spots, die unsere Liste sprengen würde. Wir fokussieren uns in diesem Guide auf die wichtigsten bzw bekanntesten Spots in Galizien. 

Ob ihr nun den Küstenteil des Jakobsweg mit Board unter dem Arm lang pilgert oder mit dem Bulli unterwegs seid, hier findet ihr alles, was ihr über die Spots Galiziens wissen müsst. 

Galizien Nordküste Spots Übersicht

 

  1. Puerto de Rinlo
  2. Playa Castros 
  3. Playa de Esteiro 
  4. Playa Sarridal 
  5. Villarube 
  6. Pantín 
  7. Playa de Doñinos 
  8. Playa de Orzàn
  9. Playa de Sabón
  10. Playa de Razo

 

 

 

Galizien

Galizien Nordküste Spotguide

 

1. Puerto de Rinlo ***

 

Welle

1 ½ m, schnelle Welle, kann barreln

Tide

ablaufend

Untergrund

Felsen, Sand

Wind

S, SO

Swell

Mittel, NW

Jahreszeit

Herbst/Winter

Gefahren

keine

Add- ons

 

Dieser Break vor der Hafenmündung von Rinlo produziert eine kurze, aber kräftige Welle, die ziemlich regelmäßig bricht, vor allem im Herbst und im Winter, wenn es einen anständigen Swell gibt. Im Gegensatz zu anderen Spots in dieser Gegend ist die Welle bei Rinlo normalerweise ziemlich leer. 

Achtung: Nichts für Anfänger.

2. Playa Castros

 

Welle

1 – 1½ m, Beachbreak

Tide

Low, Mid-Tight

Untergrund

Sand, gute Bänke

Wind

S, SW

Swell

Mittel, NW, N

Jahreszeit

Herbst

Gefahren

keine

Add- ons

 

Der Playa Castros ist ein Beachbreak, liegt in einer kleinen Bucht und birgt ein paar ganz gute Bänke. Er funktioniert am besten bei Südwind und Low- bis Midtight. Die Breaks auf der Ostseite Galiziens brauchen übrigens relativ große Nord- oder Nordwestswells, damit sie laufen. 

Tipp: Deckt euch im Surfshop eures Vertrauens am besten nochmal ordentlich mit Wachs und Sonnencreme ein, tankt einmal richtig auf und nehmt dann die Küstenstraße nach Ferrol. Auf dieser Strecke kann man die noch relativ einsamen Landschaften der Ría de Ortigueira bestaunen und es ist eine prima Strecke für entdeckerfreudige Surf-Suchende.

3. Playa de Esteiro

 

Welle

1 – 1½ m, sich verändernde Peaks, easy

Tide

auflaufend

Untergrund

Sand

Wind

S

Swell

mittel, halb NW

Jahreszeit

das ganze Jahr

Gefahren

keine

Add- ons

Dusche, Parking, Restaurant,Arzt, WC

 

Der Playa de Esteiro ist der erste Strand, der nach Westen ausgerichtet ist, wenn man auf dem Weg aus Asturien die galizische Küste herunterfährt. Das hat den Vorteil, dass er dem Atlantik gut ausgesetzt ist und die Brandung insgesamt zuverlässiger ist. Dieser Spot ist ein Beachbreak mit A Frame, wenn die Conditions stimmen. Dann könnt ihr euch über kurze Rechte und längere Linke freuen. Die langen Linken erwischt ihr, wenn ihr bei Ebbe kommt und das Wasser wieder zu steigen beginnt. 

Die Umgebung ist wunderschön, mit immergrünen Wäldern, die sich über die nahen Dünen erstrecken. Es ist eher ruhig hier und es gibt einen ganz entspannten Bus-Stehplatz. 

Wenn euch die Wellen an diesem Spot mal zu groß sein sollten, dann fahrt einfach ein bisschen weiter Richtung Westen, da findet ihr auch Kleineres. 

Spotguide Galizien

4. Playa Sarridal **

 

Welle

1 – 1½ m, schnell, sich verändernde Peaks

Tide

ab- und auflaufend

Untergrund

Sand

Wind

S, SO

Swell

mittel, NW

Jahreszeit

Sommer – Herbst

Gefahren

keine

Add- ons

 

Der Playa Sarridal ist eine perfekt gewölbte Bucht zwischen zwei hohen Bergen, am Ende einer kleinen Halbinsel. Sie ist nach Nordwesten ausgerichtet und es gibt ein paar vorgelagerte Riffe, die den Wellen eine schöne Form geben, wenn sie 5-7 Fuß hoch sind.  Kommt am besten im Frühling und Herbst, denn im Winter sind die NW-Wellen echt nicht zu unterschätzen. Vorsicht vor Felsen.

 

5. Villarube **

 

Welle

1 -1½ m, lange. rechte Tube

Tide

auflaufend

Untergrund

Sand

Wind

S

Swell

stark, NW

Jahreszeit

Winter

Gefahren

keine

Add- ons

Dusche, Parking, Restaurant, Arzt, WC, Bus

 

Villarube ist ein wunderschöner Spot mit Beachbreak, wo eine gute Rechte vom Felsen am Ostende bricht. Er erwacht bei großen Nordwest-Swells zum Leben und bildet bei Low-Tide eine lange, schnelle, barrelnde Welle, die nicht zu unterschätzen ist. Achtung mit den Strömungen, die sind oft super stark und es ist meistens die schlauere Idee, zurück ins Line-Up zu laufen.

Wenn ihr euch bei Low-Tide umschaut, findet ihr euch in einer atemberaubenden Kulisse wieder, mit einem trockenen Flussbett, was es zum Erreichen des Spots zu überqueren gilt. Wenn Villarube läuft, lohnt es sich, nach Valdoviño zu fahren und den Locals zuzuschauen, wenn sie mit ihren Guns die krasse Rechte bezwingen. 

 

6. Pantín ***** 

 

Welle

1 ½ – 2 m, 2 lange Peaks mit Tube-Section

Tide

ablaufend

Untergrund

Sand

Wind

S, SW, SO

Swell

klein, NW

Jahreszeit

Sommer/Herbst

Gefahren

viele Locals, Konflikte

Add- ons

Dusche, Parking, Restaurant, Arzt, WC, Bus

 

Der berühmteste aller galizischen Surfstrände ist zweifelsohne Pantín, dank der dort stattfindenden  WSL Qualifying Series.

Der Strand hat eine nahezu perfekte NW-Ausrichtung, was bedeutet, dass praktisch jeder Frühlings-, Herbst- und Winter-Swell direkt in die Bucht läuft. Bei 5 bis 6 Fuß und gutem Wind gibt es hier perfekte Barrels. Die A-Frame Peaks bieten rechts und links gut laufende Rides, wobei sich der Großteil des Line-Ups auf das Nordende konzentriert. Um ins Line-Up zu kommen und die an einer kleinen Felseninsel vorbei brechende Welle zu erreichen, paddelt ihr easy von Osten rein oder setzt euch in den Channel im Westen.

Es ist viel los, aber im Vergleich noch sehr entspannt für Spanien. 

 

Spotguide Galizien

7.  Playa de Doniños ****

 

Welle

1 – 1½ m, verschiedene Peaks, schnell

Tide

auflaufend und High

Untergrund

Sand

Wind

NO

Swell

klein, W, NW

Jahreszeit

Frühling – Sommer

Gefahren

viele Locals, Konflikte

Add- ons

Dusche, Parking, Restaurant, Arzt, WC, Bus

 

Doñinos ist ein genialer Spot und gehört zu einem der besten Beachbreaks Europas, und zwar nicht wegen krassen Barrels oder heftigen Tubes, sondern wegen wunderschönen A-Frames, die super für ganz normale Surfer:innen und Anfänger:innen sind. Es gibt mehrere Peaks und wenn ihr aus dem Line-Up mal hochschaut, könnt ihr die wilde Dünenlandschaft und eine zerklüftete Landzunge bestaunen.

Die Wellen sind recht zuverlässig, wobei es mehr gute Linke als Rechte gibt. 

Man erreicht den langen Sandstrand am besten von Ferrol aus, und das nutzen die aus Ferrol kommenden Surfer:innen, es wird oft sehr voll. Zum Parken sollte das aber kein Problem darstellen, denn es gibt einen großen Terassenparkplatz.

Hier gibt’s außerdem ein paar Beachbars und eine Surfschule.  

 

8. Playa de Orzàn

 

Welle

1 – 1½ m, verschiedene Peaks

Tide

auf- und ablaufend

Untergrund

Sand

Wind

SO, NO

Swell

stark, W

Jahreszeit

Herbst

Gefahren

viele Locals, wenig Konflikt

Add- ons

Dusche, Parking, Restaurant, Arzt, WC, Bus

 

Playa de Orzàn ist ein relativ offener Strand, an dem die Wellen ziemlich konstant das ganze Jahr über laufen. Dieser Spot funktioniert am besten bei Südwind mit Swell aus Nordwest. Meist brechen die guten Wellen nach rechts, aber die Sandbänke richten sich Jahr für Jahr neu aus und somit kann man auch ab und zu mit einer Linken Glück haben. Durch die Stadtnähe zu A Coruña kann es schnell mal voll werden.

 

9. Playa de Sabón

 

Welle

1 – 1½ m, verschiede Peaks

Tide

auf- und ablaufend

Untergrund

Sand

Wind

SO, NO

Swell

klein, W

Jahreszeit

Herbst

Gefahren

viele, keine Konflikte

Add- ons

Dusche, Parking, Restaurant, Arzt, WC

 

Am Playa de Sabón könnt ihr euch auf richtig lange Rechte freuen. Die laufen vor allem im Herbst, bei Südost-Wind und bei ab- sowie auflaufender Tide. Sabón ist einer der besten Surfstrände in den Rías Altas und hier können sowohl Anfänger:innen als auch erfahrene Surfer:innen ihren Spaß haben. Allerdings ist die Qualität des Wassers und der Umgebung nicht so gut wie bei anderen Stränden in der Nähe, da er sich in unmittelbarer Nähe des Industriegebiets von Arteixo und einige Kilometer vom Außenhafen von A Coruña befindet.

 

10. Razo

 

Welle

1 – 1½ m, schnelle Rechte

Tide

Mid-Tight, High

Untergrund

Sand

Wind

S, SW

Swell

mittel, W

Jahreszeit

Herbst-Winter

Gefahren

viele Locals, Konflikte

Add- ons

Dusche, Parking, Restaurant, Arzt, WC, Bus

 

Dieser Beachbreak ist ca. 1 h von A Coruña entfernt, aber trotzdem ein beliebtes Ziel vieler aus der Stadt kommenden Surfer:innen. Glücklicherweise ist der Strand lang genug, um den ganzen Ansturm aus A Coruña zu bewältigen. Im besten Fall ist die Welle schnell und spaßig, mit Linken und Rechten, für jeden, was er will. Leider mag der Spot absolut keinen Nordwind. Als wir im Oktober dort waren, lag eine ganz wunderbar mysteriöse Stimmung über dem Ort. Der Ozean war von Nebel verhangen und offenbarte am Ende der Session einen wunderbaren Regenbogen.

 

Spotguide Galizien

West-Galizien – Spotübersicht

  1. Nemiña 
  2. Rostro 
  3. Carnota 
  4. Playa de Lariño 
  5. Louro 
  6. Furnas 
  7. Playa de Lanzada 
  8. Montalvo
  9. Patos

Die Spots der Westküste – genaue Beschreibungen

 

1. Nemiña

 

Welle

1 – 1½ m, verschiedene Peaks, schnell, mit Tube Section

Tide

ablaufend bis Mid-Tight

Untergrund

Sand

Wind

NO

Swell

mittel, W

Jahreszeit

Frühling – Sommer

Gefahren

keine

Add- ons

Dusche, Parking

 

Nemiña ist eine große Bucht mit Beachbreak und Rivermouth, guten Bänken und langen Rechten. Bei Low-Tide kann auch eine lustige Linke an der Flussmündung brechen. 

Falls ihr den deutschen Surfer:innen ausweichen wollt, dann ist Nemiña nicht der perfekte Ort dafür, denn hier gibt es einige deutsche Camps. Wenn der Forecast stimmt, muss man sich auf ein volles Line-Up gefasst machen, denn dann parken die Busse und Vans das ganze Küstensträßchen entlang mit Blick auf die Wellen. In Nemiña kann es allerdings oft zu Closeouts kommen, dann ist es ein perfekter Spot zum Surfen Lernen im Weißwasser.

 

2. Rostro

 

Welle

1 – 1½ m, sich verändernde Peaks, schnell, mit Tube-Section

Tide

auflaufend

Untergrund

Sand

Wind

NO

Swell

klein, W

Jahreszeit

Sommer – Herbst

Gefahren

keine

Add- ons

Parking, Bus

 

Der Strand von Rostro ist fast 2 Kilometer lang und die Naturlandschaft, die ihn umgibt, ist unglaublich. Hier kann man praktisch das ganze Jahr über surfen, auch wenn das Meer im Winter meist recht rau ist. Es ist nicht ganz easy, diesen Spot zu erreichen, aber ein bisschen Aufwand lohnt sich, denn er beheimatet verschiedene Peaks mit Tube-Section.

Abklingen könnt ihr den Tag dann am Leuchtturm am Ende der Welt, Fisterra.  

 

3. Carnota

 

Welle

1 ½ – 2 m, schnelle Welle, verschiedene Peaks 

Tide

ablaufend

Untergrund

Sand

Wind

NO

Swell

mittel, W, NW

Jahreszeit

Herbst

Gefahren

keine

Add- ons

Parking, Arzt

 

Wenn im Herbst die Wellen kommen, dann zeigt Carnota seine Zähne. Diese abgelegene Bucht liegt unterhalb der zerklüfteten und geradezu atemberaubenden Halbinsel Cabo Fisterra. Hier trifft die westliche Dünung frontal auf die Küste und erzeugt starke Wellen, die schnelle Ritte bereithalten. Der Spot ist am besten für Pros geeignet, aber Fortgeschrittene kommen auch noch gut klar.

 

Galizien

4. Playa de Lariño

 

Welle

1 – 1½ m, verändernde Peaks, schnell

Tide

auflaufend

Untergrund

Sand

Wind

NO

Swell

mittel, W

Jahreszeit

Herbst

Gefahren

keine

Add- ons

 

In Lariño laufen ganz schön schnelle, schwierige Wellen, und bei Nordwind ist es sogar möglich, Wellen von bis zu zwei Metern zu finden. Ideal für diejenigen, die besonders viel Adrenalin suchen, also nichts für Anfänger:innen.

 

5. Louro

 

Welle

1 – 1 ½ m, verschiedene Peaks, schnell

Tide

auf- und ablaufend

Untergrund

Sand

Wind

NO

Swell

mittel, W

Jahreszeit

Herbst

Gefahren

keine

Add- ons

Dusche, Parking, Restaurant, Arzt, WC, Bus

 

Louro ist leicht südwestlich ausgerichtet und bekommt somit gelegentlich gute südliche Swells ab. Das trägt dazu bei, dass die Wellen konstant laufen und Ridebale-Tage ziemlich häufig sind. Um den Spot zu erreichen, muss man eine lange Fahrt auf sich nehmen, denn er liegt auf einer eigenen Landzunge, die etwa zwei Drittel des Weges von A Coruña nach Vigo entfernt ist. Die Wellen sind schön auf Brust- oder Kopfhöhe, in der Mitte der Bucht aber oft Closeouts.

 

6. Furnas ***

 

Welle

1 m, verschiedene Peaks, schnell, barrelnd

Tide

ablaufend

Untergrund

Sand

Wind

S, SO, O

Swell

klein, W

Jahreszeit

Sommer – Herbst

Gefahren

keine

Add- ons

Dusche, Parking, Arzt, Klo

 

Das kleine, versteckte Furnas ist ein Juwel von einem Spot mit kräftigen Beachbreaks, die etwa eine Stunde vor und nach der Ebbe laufen. Die Welle ist schnell, kann barreln aber ist oft auch ganz schön bumpy. Der Vorteil, der Spot ist super leer, sodass ihr ihn manchmal sogar ganz für euch habt. Wenn ihr mit dem Van und Brett unterwegs seid, sollte ein Abstecher an diesen abgelegenen Spot auf jeden Fall drin sein.

 

7. Playa de Lanzada

 

Welle

1 ½ m, sich verändernde Peaks, schnell, Welle beim Fels Links ist energisch

Tide

fast voll

Untergrund

Felsen, Sand

Wind

NO, O

Swell

stark W, NW, SW

Jahreszeit

Winter

Gefahren

viele Locals, keine Konflikte

Add- ons

Dusche, Parking, Restaurant, Arzt, WC

 

Etwas außerhalb der Surfstadt Sanxenxo findet ihr den allseits beliebten Beachbreak Playa de la Lanzada. Dies ist der wohl beste Anfängerspot in der galizischen Surfszene, denn er funktioniert bei allen Gezeiten und erzeugt viele Wellen in der Mitte der Bucht, super zum Weißwasser-Surfen. Erfahrene Surfer:innen können ihr Glück am Reefbreak auf der linken Seite der Bucht versuchen. Hier läuft eine schnelle und anspruchsvolle Welle und das zieht natürlich auch die Locals an. Die Aussicht an diesem Spot ist unschlagbar: makelloser Sand, kristallklares Wasser und Blick auf die Dünen. 

 

8. Montalvo *****

 

Welle

1 ½ – 3 m, schnelle Welle, Tubes

Tide

ablaufend, auflaufend, High

Untergrund

Sand

Wind

O, NO

Swell

stark, W

Jahreszeit

Herbst – Winter

Gefahren

viele Locals, keine Konflikte

Add- ons

Dusche, Parking, Restaurant, Arzt, WC

 

Der Strand von Montalvo ist zweifelsohne einer der besten Surfstrände in Galizien und definitiv nichts für Anfänger:innen. Hier laufen bis zu 3 Meter große Brecher und es erfordert einiges Geschick, aufzustehen, gebarrelt zu werden und dann auch wieder rauszukommen. Es gibt mehrere Peaks, die vor allem bei Mid-Tight und Nordost-Wind funktionieren. Hier kann es schonmal voll werden, aber die Locals sind meistens ganz entspannt.

 

9. Patos

 

Welle

1 – 2 m, schnelle Welle, mit Tube Section

Tide

auflaufend, fast voll

Untergrund

Felsen, Sand

Wind

S, SW

Swell

stark, W

Jahreszeit

Herbst – Winter

Gefahren

viele Locals, Konflikte

Add- ons

Dusche, Parking, Restaurant, Arzt, WC, Bus

 

Patos ist ein schöner Strand, der von den grünen Bergen Galiziens und den vorgelagerten Inseln umrahmt wird und zwei verschiedene Breaks bietet. Der erste ist ein ziemlich sanfter Beachbreak, der im Sommer fantastisch für Anfänger:innen und im Frühling, Herbst und Winter sehr schön für Fortgeschrittene ist. Hier gibt es sowohl rechte als auch linke Wellen und an hohen Tagen auch öfter Closeouts. Der andere Teil des Strandes ist ein Reefbreak mit gutem A-Frame und noch besseren Locals. Das Risiko hier auf die Steine zu klatschen wird durch durch die Chance ausgeglichen, eine richtig schön schnelle Tube zu erwischen. 

Ein positiver Nebeneffekt in Patos: Das Wasser hier ist zwar kalt, aber kristallklar und es gibt eine nicht zu unterschätzende Wahrscheinlichkeit, Delfine im Line-Up zu anzutreffen. 

 

Galizien

Nützliche Infos:

Anreise Flugzeug (Santiago de Compostela, A Coruña, Vigo) oder Van
Unterkunft gute Surfhostels, gute Campingplätze; Tipp: App Park4Night

 

Wetsuit Guide:

Saison Wassertemperatur Neo-Dicke
Winter 10-13 °C 4/3 mm, lang
Sommer 19-22 °C Lycra
Frühling/Herbst 17/18 °C 3/2 mm, lang oder kurz

 

Wetter:

Ihr merkt es sofort, kaum habt ihr die Grenzen Galiziens passiert. Hier weht ein etwas stärkerer Wind. Es ist nasser und wilder vielleicht, aber mindestens genauso besonders wie Asturien – ganz anders eben. 

Saison Sommer/Herbst Winter/Frühling
Beste Reisezeit Sept/Okt April/Mai
Lufttemperatur 14-23 °C 10-18°C
Wellensicherheit hoch sehr hoch
Sonne/Regen um die 19 % Regentage

 

Playa de Razo/ Foto: Antonio Bretones
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