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SURFFILMFESTIVAL COLOGNE 2013 – Das war’s

http://mpora.com/videos/AAdnlbrk7w85Der Empfangssaal des Cinenova Kinos in Köln Ehrenfeld ist ungewöhnlich voll. Es ist kurz vor 20 Uhr und die Besuchertraube staut sich langsam, aber entschlossen in Richtung des Vorführsaals.

Es wird viel geredet. Über vergangene Hollandsessions und die Erwartungen an eine einschlägige, europäische Surfdokumentation entlang der Hauptschlagader der spanisch–portugiesischen Surfkultur. Eine Hand voll Surfbanner und ein Let’s Go Surfing Clothing – Pop Up Store umrahmen das Ambiente und lassen erahnen: Es ist der 05.12.2013 und der Premierentag von „The Old, The Young & The Sea“.

LGScAdvertisement(c) by constantin_gross

Die Regisseure Andreas Jaritz und Mario Hainzl sind nervös. Noch nie zuvor haben sie ihren Dokumentarfilm vor erfahrenem Surfpublikum gezeigt. Im Interview vor fast 400 Premierengästen, bedanken sie sich für die Einladung, reissen einige sympathisch österreichische Witze und nehmen aufgeregt in den ersten Reihen des Saals Platz. 90 Minuten später bebt der Raum und das Duo betritt zusammen mit den Organisatoren Christoph Zingelmann und Florian Laudon die Bühne. Es ist geglückt und das Surffilmfestival 2013 eröffnet.

ManuaLoalive(c)by constantin_gross

Bereits einen Tag zuvor lud HHonolulu Events zur inoffiziellen Festivaleröffnung in den wohl bekanntesten Surfshop zwischen Elbe und Isar ein: Frittboards. Ein entspanntes Cometogether mit Livemusik von Manua Loa & Richart in Tights sorgte für ein gelungenes Warm-Up. Während in Fritts Garage Martin von Backwood Surfboardfinnen und Longboards shapte, konnte man im Foyer dem Gastvortrag von Bufo – Shaper Sven Brauers lauschen, der sich mit innovativer Surfboardtechnologie des letzten Jahrzehnts auseinandersetzte und die einzigartige Geschichte seines Unternehmens erzählte.

Backwoodshapeworkshop (c) by constantin_gross.jpg

In den folgenden vier Tagen öffneten sich die Kinovorhänge des Cinenovas unzählige Male für über 1500 Festivalbesucher. Über zehn Stunden Surffilme aus allen Ecken der Welt ließen für einige Zeit das Sturmtief Xaver in Vergessenheit geraten und hauchten der Westdeutschen Surfmetropole Köllefornia neues Leben ein. Das Repertoire der Surffilme reichte von stillistischen Superacht – Aufnahmen bis hin zu High – Definition Surfing, das aus sämtlichen Perspektiven unter die Linse genommen wurde. Vor allem die Dokumentarverfilmungen „Learning to Breathe“ und „The Old, The Young & The Sea“ lieferten sich zusammen mit der italienischen Komposition von „Bella Vita“ ein Kopf an Kopf – Rennen um die Auszeichnung des Best Movie Awards Cologne.

BestMovieAward(c) by constantin_gross

Am Ende war es das österreichische Regisseurs – Duo, das sich mit authentischen Filmszenen und interessanten Charakteren das Votum der Besucher sicherte und so neben dem Best Movie Award auch nach einem Kopf an Kopf Rennen mit „Bella Vita“ den Viewers Choice Award absahnte.

Dem surfspezifischen Niveau von „Bella Vita“ wurde dann aber immerhin mit dem Best Surf Award Honorar gezollt.

Außer Wertung stand der wohl atemberaubendste Surffilm des Jahres: „Storm Surfers“. Ein fast 50 jähriger Tom Carroll surft fast 50 Fuß hohe Wellen und machte durch 3D Animation jeden, der 300 Gäste im Black Box Saal des Kölner Cinedoms, zum Brillenträger.

StormSurfers3D(c)by constantin_gross.jpg

Vor fast 500 Partygästen galt es am Samstagabend den hoch dotierten Blue Tomato Best Shortie Award an den Mann zu bringen. Hierzu wurden sieben Kurzfilme in der Kunstgallerie des Arty Farty gezeigt. Louis Josek‘s „Nicci“ holte sich die begehrte Trophäe, 300 Euro Cash, Kameraequipment von Rollei und sicherte sich somit einen Heimsieg. Bereits als die ersten Korken zur O’Neill Party knallten, schlug das Ausstellungsambiente der Galerie in eine feierwütige Party um, die zu späterer Stunde an ihre kapazitiven Grenzen gebracht wurde.

BlueTomatoBestShortie (c)by constantin_gross

Christoph Zingelmann, Geschäftsführer von HHonolulu Events bewertete diese Entwicklung wie folgt: „ Köln ist einfach immer lässig, kein anderes Festivalpublikum ist so offen und begeistert. Das Festival erfährt einfach besonders viel Akzeptanz in der Szene – Köln ist immer unser krönender Jahresabschluss“

Sobald wir die Nachwehen überstanden und den Schlaf nachgeholt haben, freuen wir uns auf das Surffilm Festival vom 22-25 Januar 2014 in München. Seid mit dabei und checkt: surffilmfestival.de/munich/ für weitere Informationen und Hinweise. Let’s go surfing…

HHonoluluEventsTeam(c)by constantin_gross

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