Die Deutschen Meisterschaften im Rapid Surfing bei den Finals 2026 in Hannover hätten dramatischer und spannender nicht sein können. An der enercity Leinewelle verfolgten nach Angaben der Veranstalter an beiden Wettkampftagen jeweils rund 9.000 bis 10.000 Menschen die Titelkämpfe. Damit wurde die Veranstaltung zur bislang größten Surfveranstaltung auf deutschem Boden.
Sportlich standen vor allem zwei Namen im Mittelpunkt: Der erst 17 Jahre alte Yves Viala sicherte sich mit der höchsten Wertung des gesamten Events den Titel bei den Open Men. Bei den Frauen bewies Valeska Schneider einmal mehr ihre Nervenstärke und krönte sich zum dritten Mal in Folge zur Deutschen Meisterin.

Yves Viala entscheidet das Finale auf der letzten Welle
Das Finale der Open Men entwickelte sich zu einem Krimi, der erst mit der letzten Welle entschieden wurde. Zunächst sah es nach einem Heimsieg für Konstantin Leugermann aus. Der 19-Jährige vom Leinewelle e.V. übernahm vor heimischem Publikum die Führung und wurde für seine Runs von den Zuschauern lautstark gefeiert.
Doch Yves Viala hatte noch eine Antwort. Der Münchner setzte auf seiner letzten Welle alles auf eine Karte. Mit seinem finalen Run erzielte er 9,6 Punkte und damit nicht nur die höchste Einzelwertung des Herrenfinales, sondern den besten Score der gesamten Veranstaltung.
Für Yves war es der erste große Titel in der Erwachsenenklasse. Konstantin musste sich trotz einer starken Vorstellung mit dem Vizemeistertitel begnügen. Rang drei ging an Marius Øystein Gerlach aus München, gefolgt von Joshi Holy auf dem vierten Platz.




