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EuroSurf Junior 2026

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EuroSurf Junior 2026 startet in Irland: Mehr als 200 Nachwuchssurfer kämpfen um EM Gold

Europas beste Nachwuchssurfer zieht es an die raue Atlantikküste Irlands. Vom 24. September bis 4. Oktober findet in Bundoran die EuroSurf Junior 2026 statt. Mehr als 200 junge Surfer aus 20 Nationen werden erwartet, darunter auch ein deutsches Team. Gesurft wird an zwei der bekanntesten Spots der Region: The Peak und Tullan Strand. Für Irland ist die Junior Europameisterschaft eine Premiere.

EuroSurf Junior 2026

Wenn Ende September über 200 der besten Nachwuchssurfer Europas in einem kleinen Ort an der irischen Westküste zusammenkommen, darf man auf ziemlich viel Action hoffen. Noch interessanter wird es, wenn dieser Ort Bundoran heißt.

Vom 24. September bis 4. Oktober 2026 richtet die European Surfing Federation gemeinsam mit Irish Surfing dort die EuroSurf Junior 2026 aus. Zum ersten Mal überhaupt findet die Junior Europameisterschaft in Irland statt. Die Insel hat mit den EuroSurf Senior Championships 1997 und 2011 allerdings bereits Erfahrung als Gastgeber großer europäischer Surf Events.

Die European Surfing Federation bestätigt den Termin aktuell ebenfalls in ihrem offiziellen Kalender.

Über 200 Groms aus 20 Nationen

Das Teilnehmerfeld kann sich sehen lassen. Mehr als 200 Nachwuchssurfer aus 20 europäischen Nationen werden in Bundoran erwartet. Deutschland ist ebenso vertreten wie unter anderem Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, England, Irland, die Niederlande, Belgien und die Schweiz.

Insgesamt werden sechs europäische Titel vergeben:

Shortboard: U16 Boys, U16 Girls, U18 Boys und U18 Girls

Longboard: U18 Boys und U18 Girls

Die ESF bestätigt diese sechs Divisionen auch in ihrem offiziellen Eventkalender.

Für die jungen Surfer ist die Europameisterschaft dabei weit mehr als nur ein weiteres Junior Event. Die ESF versteht die EuroSurf Junior als wichtigen Schritt in der Entwicklung der europäischen Talente und als Teil des Weges in Richtung Senior Nationalteams und langfristig auch olympischer Ambitionen.

EuroSurf Junior 2026

Deutschland ist wieder dabei

Auch der deutsche Nachwuchs reist nach Irland.

Bei der vergangenen EuroSurf Junior 2024 im portugiesischen Santa Cruz beendete Deutschland die Teamwertung auf dem achten Platz. Damals setzte sich Spanien mit 8.936 Punkten hauchdünn vor Frankreich mit 8.901 Punkten durch. Portugal wurde Dritter.

Damit dürfte es in Bundoran auch interessant werden zu sehen, wie sich der deutsche Nachwuchs zwei Jahre später gegen Europas stärkste Surfnationen schlägt.

Hier das Team Germany:

GIRLS:
Fabiana Klein – U18 Girls
Lara Liselotte Popp – U16 & U18 Girls
Stella Lindemann – U16 & U18 Girls

BOYS:
Kai Schmitz – U18 Boys
Fynn Lindsay Lange – U18 Boys
Jarko Kreuzeder – U18 Boys
Tristan Straetz – U16 Boys
Fynn Crato – U16 Boys
Levi Hummel – U16 Boys
Jonathan Boockhoff –  Longboard Boys U18

 

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The Peak: Irlands berühmte Welle als Contest Venue

Was die EuroSurf Junior 2026 besonders spannend macht, sind die möglichen Bedingungen.

Einer der beiden Contest Spots ist The Peak. Die Welle gehört zu den bekanntesten Surfspots Irlands und bietet sowohl eine Left als auch eine Right. Bei passenden Bedingungen kann der Spot eine entsprechend anspruchsvolle Bühne für High Performance Surfing liefern.

Und Ende September beziehungsweise Anfang Oktober kann der Nordatlantik durchaus zeigen, warum Irlands Nordwestküste einen so guten Ruf in der europäischen Surfszene genießt.

Welche Bedingungen während der Championship tatsächlich ankommen, entscheidet natürlich erst der Forecast. Das Eventfenster von rund zehn Tagen gibt den Veranstaltern aber etwas Spielraum.

EuroSurf Junior 2026

Tullan Strand als zweite Option

Nur eine kurze Fahrt vom Zentrum Bundorans entfernt liegt mit Tullan Strand die zweite Competition Venue.

Der lange und offene Beachbreak bietet mehrere Peaks und funktioniert bei unterschiedlichen Swellrichtungen. Damit steht den Veranstaltern eine etwas konstantere und flexiblere Alternative zu The Peak zur Verfügung. An beiden Spots sollen die notwendige Contest Infrastruktur sowie Bereiche für Athleten und Judges eingerichtet werden.

Die Kombination könnte für den Contest entscheidend werden: Auf der einen Seite eine der bekanntesten Wellen des Landes, auf der anderen ein Beachbreak mit mehreren Optionen.

Wo letztlich gesurft wird, hängt entsprechend von den Bedingungen ab.

Eine große Bühne für Europas nächste Generation

Dass Junior Contests längst mehr sind als ein Nebenschauplatz des internationalen Surfings, zeigt ein Blick auf die jüngsten Ergebnisse.

Bei der EuroSurf Junior 2024 holte Spanien den Teamtitel vor Frankreich und Portugal. In den einzelnen Kategorien standen damals unter anderem Tya Zebrowsky, Dylan Donegan und Annette Etxabarri ganz oben auf dem Podium.

Gerade bei diesen Jahrgängen kann innerhalb weniger Jahre viel passieren. Einige der Namen, die jetzt in Irland starten, könnten schon bald bei internationalen Pro Events oder in den Senior Nationalteams wieder auftauchen.

2024 ging die Teamwertung mit gerade einmal 35 Punkten Vorsprung an Spanien. Frankreich landete auf Rang zwei, Portugal wurde Dritter, Italien Vierter und England Fünfter. Deutschland belegte Rang acht.

Fest steht: Mit über 200 Surfern, 20 Nationen und einem Contestfenster von zehn Tagen bekommt der europäische Nachwuchs in Irland eine ziemlich große Bühne.

Mehr Infos gibt es HIER

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