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Top 10

LOCALS: 5 localized Spots in Spanien

Wer kennt es nicht, man ist an einem neuen Spot, springt dort ins Wasser und fühlt sofort die Bad Vibes im Line-Up. Vor allem Locals akzeptieren "neue" nicht.

Ihr kennt sicher alle diese Situation: Man sitzt im Line-Up und fühlt sich dort einfach nicht so richtig wohl. Die Stimmung/Vibes im Line-Up stimmen einfach nicht. Alles ist verbissen, eventuell zanken sich schon zwei Personen. An diesem Punkt kommen oft die Locals ins Spiel, die oftmals “ihre” Spots auf unkonventionelle Weise verteidigen. Seien es Drops oder gar die Methode, sich an der Leash von anderen in die Welle zu ziehen. An dieser Stelle fragt man sich dann häufig, ob das sein muss…schließlich ist man einfach im Wasser um eine gute Zeit zu haben und das Gefühl von Freiheit zu erleben. Aber irgendwie sollte man die Locals auch verstehen…Sie surfen diesen Spot seit Jahren, vielleicht sogar Jahrzehnten und müssen zusehen, wie sich dieser von Jahr zu Jahr mehr füllt und vielleicht sogar auch Anfänger ins Wasser gehen, obwohl die Wellen über shallow Riff brechen. Würden wir eventuell genauso reagieren?

Ganz egal wie, wir haben hier für euch die Top 5 der Spots in Spanien, die für ihre, sagen wir mal, nicht so netten Locals bekannt sind. Uns ist dabei bewusst, dass jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss und der ein oder andere vielleicht auch dort schon die Session seines Lebens zusammen mit den Locals hatte, doch kurz gesagt: Diese Wellen sind dafür bekannt, localized zu sein!

El Brusco, Kantabrien

Ganz egal wie die Bedingungen sind, El Brusco ist immer überfüllt. Der Spot in Kantabrien ist für seine hohlen Wellen bekannt und somit eine der wenigen Spots in der Region, der Barrels produziert.

Somit pilgern viele Surfer aus der Region und sogar aus dem Baskenland nach El Brusco, sobald der Swell und der Wind stimmt, um ein paar Barrels zu scoren. Die logische Konsequenz ist die Überfüllung des Beachbreaks. Und mit dieser Überfüllung steigen auch die Bad Vibes. Es gibt dort nicht DIE Locals, doch ihr könnt euch vorstellen, wie das ganze abläuft, wenn die Welle on fire ist und jeder ein Stück vom Kuchen abhaben will!

Achtet darauf, dass ihr fair bleibt und euch in die Reihenfolge eingliedert. Beweist am besten noch mit der Welle des Tages, dass ihr euch euren Platz im Line-Up verdient habt!

La Santa, Lanzarote

Mittlerweile nicht mehr so localized, wie vor ein paar Jahren noch ist La Santa in Lanzarote. Das kleine Fischerörtchen bietet mit El Quemao, La Santa Left und Morro Negro gleich drei Wellen.

Doch die Main Peaks der Wellen, gehören dabei ganz klar den Locals und es kann dort schon mal lauter werden. El Quemao, das Pipeline Europas, ist dabei ausschließlich für die Locals reserviert, genauso wie die Slab Welle La Santa Left. An den Pointbreak Morro Negro kann man sich als Tourist wagen, doch der Peak am Anfang des Points gehört ebenfalls den Locals.

Achte darauf, dass du stets freundlich bist und nicht eine Welle nach der anderen Surfst. Achte auch auf die Locals und reihe dich ganz unten in der Hierarchie ein.

Rodiles, Asturien

Die kleine Schwester von Mundaka, Rodiles wird von ihren Locals geschützt wie ein kleines Kind. Kein Wunder, denn wenn Rodiles on Fire ist, gibt es dort lange Walls, die zu zahlreichen Manövern oder auch der ein oder anderen Barrel einladen.

Dieses Juwel wird von den Locals verteidigt und das sind einige. Wenn Rodiles läuft, pilgern die ganzen Surfer aus Gijon zu dem Spot, der in vielen Kilometern Umkreis mit Abstand der beste ist.

Achte also darauf, dass du niemanden droppst, oder im Weg liegst, denn das macht die Sache nicht gerade besser!

El Confital, Gran Canaria

El Confital ist für seinen weltklasse Righthander bekannt, doch diese Welle ist vor Allem auch bei den Locals (Bodyboarder und Surfer) beliebt.

Deine Probleme könnten bereits am Parkplatz beginnen, wenn die Locals eindeutig erkennen können, dass du ein Tourist bist. Schlimmer wirds, wenn du zusätzlich noch beispielsweise ein BIC Board surfst.

Im Wasser gibt es eine klare Hierarchie, eine Reihenfolge und an diese solltest du dich unbedingt halten. Die meisten der Locals kommen direkt aus Las Palmas de Gran Canaria, kennen sich untereinander und wissen, welcher Sufer wo in dieser Hierarchie positioniert ist. Falls du dort Surfen gehst, solltest du dich also unbedingt an diese Reihenfolge halten und wenn du übersprungen wirst, bist du lieber ruhig, sonst bist du schneller am Parkplatz und packst deine Sachen zusammen, als du schauen kannst! 😉

Yerbabuena, Andalusien

In Yerbabuena sind es weniger die Locals im Line Up des Reefbreaks, die Stress machen (auch wenn das ebenfalls passieren kann), sondern eher die Locals die so gar nichts mit Surfen am Hut haben.

Passt auf wo ihr euer Auto parkt, denn ein paar Panzerknacker haben dieses schneller auf, als ihr schauen könnt und sind mit euren Wertsachen bereits über alle Berge, bis ihr am Strand seid. Die Parkplätze im Wald, neben der Straße, laden auch förmlich dazu ein, einzubrechen, denn niemand kann so wirklich sehen, was dort passiert.

Versucht euer Auto also irgendwo zu parken, sodass ihr es immer im Auge behalten könnt und nehmt erst gar keine Wertsachen mit, dann gibts auch nichts zu klauen!

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