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Steph Gilmore credit: WSL / Diz

International

CONTEST: Toledo und Fitzgibbons gewinnen den Oi Rio Pro 2019

Die Waiting Periode des Oi Rio Pro 2019 ist erst 4 Tage alt und schon stehen die Gewinner des 5. Stops der World Championship Tour fest.

Es ging Schlag auf Schlag! Innerhalb von nur 4 Tagen wurde der gesamte Contest der Damen und Herren in Saquarema, nahe Rio de Janeiro durchgezogen. Bei vielen steht der Oi Rio Pro Contest in der Kritik, denn es wird behauptet, dass es in Brasilien nie contestgerechte Bedingungen gibt, doch man muss nur das letzte und dieses Jahr betrachten und kann getrost feststellen, dass die kraftvollen und großen Wellen, gepaart mit den unzählbar vielen Zuschauern ein absolutes Highlight der Tour ist.

credit: WSL / Poullenot
credit: WSL / Poullenot

Women’s Oi Rio Pro

Bereits in der ersten Elimination Round mussten wir uns von Nikki van Dijk und Brisa Hennessy verbschieden, die nach der Niederlage in Round 1 auch in der Elimination Round nicht überzeugen konnten. In der Round of 16 musste dann auch die Amerikanerin und bis dahin zweitplatzierte des Leaderboards, Caroline Marks aus dem Contest verabschieden, sie kam in der Round of 16 über ein Heat Score von 8,50 nicht hinaus und musste sich, wenn auch nur knapp, Keely Andrew geschlagen geben. Doch auch für Coco Ho, Johanne Defay und Malia Manuel war bereits in der Round of 16 Schluss. Das Viertelfinale war eher von Low Scores geprägt, dabei musste wohl Lakey Peterson die härteste Niederlage einstecken, sie kam in einem wilden Line Up mit vielen Close Outs überhaupt nicht klar und schaffte es nicht über ein kombiniertes Heat Total von 1,20 heraus, während ihre Gegnerin und spätere Gewinnerin, Sally Fitzgibbons, ordentlich scorte und mit 14,17 das beste Heat Total der Quarters lieferte. Neben ihr erreichten auch Steph Gilmore, Keely Andrew und Carissa Moore das Halbfinale.

Keely Andrew credit: WSL / Diz
Keely Andrew credit: WSL / Diz

In einem rein Australischen Semifinal zwischen Keely Andrew und Sally Fitzgibbons zog dann Andrew den Kürzeren, doch auch dieser Heat war bis zum Ende offen, da die großen Scores ausblieben. Letzten Endes zog Sally mit einem Heat Total von 7,63 ins Finale ein. Der zweite Heat der Semis war dann aber schon deutlich unterhaltsamer, denn sowohl Carissa Moore, als auch Steph Gilmore scorten gute Wellen. Trotz einer 9,00 von Steph fehlte ihr ein solider Backup Score, um das Heat Total von 15,30 von Carissa Moore zu knacken. Dementsprechend lautete das Finale Moore vs. Fitzgibbons. Beide Mädels gaben Vollgas und Carissa Moore ersurfte mit ihrer zweiten Welle bereits eine 7,00 und fand mit der dritten Welle einen Backup Score von 5,57. Doch das war nicht genug. Gegen Ende zündete Fitzgibbons den Turbo und konnte mit ihrer sechsten und siebten Welle Scores von 5,97 und 8,67 ersurfen. Der Sieg ging somit nach Australien. Sally Fitzgibbons kann sich doppelt freuen, denn sie steht nun auch ganz oben auf dem Leaderboard der Mädels.

Sally Fitzgibbons credit: WSL / Diz
Sally Fitzgibbons credit: WSL / Diz

Men’s Oi Rio Pro

In der Elimination Round der Herren kamen bereits Big Names wie Jordy Smith und Kolohe Andino ins Schwitzen. Sie standen mit dem Rücken zur Wand, schafften es dann aber am Ende doch mit dem zweite Platz in ihren jeweiligen Heats in die Round of 32. Jeremy Flores musste sich hingegen deutlich zu früh aus dem Contest verabschieden, genauso wie Adrian Buchan, Peterson Crisanto und Alex Ribeiro. In der Round of 32 war dann bereits für den Favorit auf den Sieg, Italo Ferreira, Schluss. Er musste sich dem Injury Replacement Surfer Frederico Morais aus Portugal geschlagen geben. Auch Conner Coffin kam nicht über diese Runde hinaus. Kurz vor Ende führte der Amerikaner noch gegen Jesse Mendes, der aber mit seiner letzten Welle nochmal zurückschlug.

Frederico Morais credit: WSL / Poullenot
Frederico Morais credit: WSL / Poullenot

Die Round of 16 stand dann im Zeichen des Superheat Rematchs 2.0 Toledo gegen Slater. Filipe eröffnete den Heat mit einem Score von 9,17 für eine Air und Turn Kombination. Kelly schlug mit einer 9,50 für eine Double Barrel zurück. Die beiden hatten danach deutlich Schwierigkeiten einen Backup Score zu finden. Gegen Ende fand dann aber Toledo eine erlösende Barrel und gewann mit einem Heat Total von 17,84 gegen den King. Das Judging in diesem Heat war aber generell etwas fragwürdig, von und für beide Seiten. In dieser Runde war es dann auch, als sich John John Florence erneut am Knie verletzte. Der Junge war ordentlich on Fire, hatte Carmichael voll im Griff, als er bei einem massiven Backflip Kickout das Knie überstreckte und sofort aus dem Wasser kam. Er gewann zwar sogar noch seinen Heat, konnte in den Quarters aber nicht mehr gegen Jordy Smith antreten. Wir wünschen dem wohl besten Surfer zur Zeit eine schnelle Genesung und hoffen, das er in J-Bay schon wieder am Start ist.

Kelly Slater credit: WSL / Poullenot
Kelly Slater credit: WSL / Poullenot

In den Quarters kickte Kolohe Andino dann verdient Gabriel Medina aus dem Rennen. Filipe Toledo setzte sich gegen Kanoa Igarashi in einem Low Scoring Heat durch und Frederico Morais war weiter auf dem Weg, Favoriten aus dem Contest zu kegeln. Dieses mal musste Julian Wilson dran glauben, der den Heat aber fast noch in den letzten Minuten drehen konnte. Am Ende war es ein knapp nicht gestandener Air, der ihm denn Sieg kostete.

Kolohe Andino credit: WSL / Poullenot
Kolohe Andino credit: WSL / Poullenot

Im Halbfinale machten dann Filipe Toledo und Jordy Smith kurzen Prozess mit ihren Gegnern Frederico Morais und Kolohe Andino und zogen verdient ins Final ein. Dort wiederum ließ Toledo dem Südafrikaner keine Chance und gewinnt seinen dritten Oi Rio Pro Titel und den zweiten in Folge.

Filipe Toldeo credit: WSL / Diz
Filipe Toldeo credit: WSL / Diz

Auf dem Leaderboard bleibt John John Florence auf Platz 1, gefolgt von Andino und Toledo. John John kann mit diesem 5. Platz sehr gut leben, sofern er in J-Bay wieder an den Start gehen kann. Das war nämlich eines der Hauptargumente, das er heute nicht an den Start ging.

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