Header-Foto: @the_twinfin_invitational
Von der kleinen Karibik-Insel St. Martin bis auf die größte Bühne des internationalen Surfens: Die französische Profisurferin Maud Le Car hat europäische Titel gewonnen, auf Championship-Tour-Niveau gesurft und sich einen Namen als eine der vielseitigsten Surferinnen Frankreichs gemacht.
Wir haben die Monster-Teamriderin beim zweiten William Aliotti Twin Fin Invitational getroffen (den sie auch gleich gewonnen hat). Im Gespräch erzählt sie von ihrer Liebe zu großen Wellen, warum Surfen Menschen verändern kann und was sie heute glücklicher macht als Titel, Rankings und Podiumsplätze.

Hey Maud. Lass uns vorne anfangen. Du kommst ursprünglich von der Karibikinsel St. Martin. Wie bist du zum Surfen gekommen?
Ich habe mit zwölf Jahren angefangen zu surfen. Meine Mutter, mein Bruder und ich haben gemeinsam unseren ersten Surfkurs gemacht. Schon nach meiner ersten Welle war ich komplett begeistert.
Meine Mutter erzählt heute noch, dass ich nach dieser ersten Session zu ihr gesagt habe: „Ich werde Profi-Surferin.“
Natürlich hat sie damals gelacht, aber für mich war das sofort klar. Ich wollte jeden Tag im Wasser sein. Diese Leidenschaft war von Anfang an unglaublich stark und ich glaube, genau deshalb ging meine Entwicklung auch so schnell.



