Christa Funk ist eine der wenigen Surffotografinnen in Pipeline. Morgens ist sie die Erste im Wasser, abends die Letzte, die es wieder verlässt. Wir haben sie im Rahmen der Ocean Filmtour Vol. 12 zum Interview getroffen. Im Gespräch erzählt Christa, worauf es beim Shooten an einer der anspruchsvollsten Wellen der Welt ankommt, warum die wichtigste Entscheidung oft schon am Strand fällt, und welche Rolle ihr verstorbener Vater auf ihrem Weg spielt.
Hey. Eigentlich klingt „Christa Funk“ ziemlich deutsch. Hast du deutsche Wurzeln?
Ja, mein Name ist tatsächlich deutsch. Es ist typisch amerikanisch, viele verschiedene Wurzeln zu haben und ein Teil meiner Familie kommt aus Deutschland.
Cool! Erzähl mal, wie bist du generell zur Fotografie gekommen?
Das kam durch meine Computerlehrerin in der Schule. Ich war im Unterricht etwas schneller als der Rest der Klasse. Deshalb fragte sie mich, ob ich beim Warten ihre Spiegelreflexkamera ausprobieren möchte – eine Canon EOS Elan 2, eine analoge Filmkamera.
Es hat mir sofort unglaublich viel Spaß gemacht. In meinem ersten Highschool-Jahr habe ich dann einen Fotokurs belegt und später für die Schülerzeitung fotografiert. Seitdem habe ich die Kamera eigentlich nie wieder aus der Hand gelegt.