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International Ocean Film Tour Volume 12

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Surffotografin Christa Funk über ihren Film „First In, Last Out“

Es lohnt sich, an seine Träume zu glauben: Wie Christa Funk ihren Platz in Pipeline fand.

Christa Funk ist eine der wenigen Surffotografinnen in Pipeline. Morgens ist sie die Erste im Wasser, abends die Letzte, die es wieder verlässt. Wir haben sie im Rahmen der Ocean Filmtour Vol. 12 zum Interview getroffen. Im Gespräch erzählt Christa, worauf es beim Shooten an einer der anspruchsvollsten Wellen der Welt ankommt, warum die wichtigste Entscheidung oft schon am Strand fällt, und welche Rolle ihr verstorbener Vater auf ihrem Weg spielt.

Hey. Eigentlich klingt „Christa Funk“ ziemlich deutsch. Hast du deutsche Wurzeln?

Ja, mein Name ist tatsächlich deutsch. Es ist typisch amerikanisch, viele verschiedene Wurzeln zu haben und ein Teil meiner Familie kommt aus Deutschland.

Cool! Erzähl mal, wie bist du generell zur Fotografie gekommen?

Das kam durch meine Computerlehrerin in der Schule. Ich war im Unterricht etwas schneller als der Rest der Klasse. Deshalb fragte sie mich, ob ich beim Warten ihre Spiegelreflexkamera ausprobieren möchte – eine Canon EOS Elan 2, eine analoge Filmkamera.

Es hat mir sofort unglaublich viel Spaß gemacht. In meinem ersten Highschool-Jahr habe ich dann einen Fotokurs belegt und später für die Schülerzeitung fotografiert. Seitdem habe ich die Kamera eigentlich nie wieder aus der Hand gelegt.

Woher kam deine Liebe zum Meer und zum Schwimmen?

Wir sind von Colorado in eine kleine Strandstadt gezogen, als ich sieben Jahre alt war. Dort fing alles richtig an. Ich erinnere mich, wie viel Spaß ich im Schwimmteam hatte, aber im Ozean zu sein und von den Wellen herumgewirbelt zu werden – das hat mir noch viel mehr Freude gebracht.

Wie bist du genau zur Wasserfotografie gekommen?

Manchmal bin ich nach dem Surfen noch bis zum Sonnenuntergang am Strand geblieben, um die anderen Surfer:innen zu fotografieren. Eines Abends habe ich Pipeline fotografiert und sah Leute im Wasser mit Helmen und Unterwassergehäusen. Da dachte ich: Das will ich auch. Ich will draußen in der Brandung fotografieren und mitten im Geschehen sein.

Also habe ich mir ein eigenes Wassergehäuse gekauft. Ich war neun Jahre beim Militär, bei der Küstenwache, und hatte dadurch die finanziellen Mittel dafür. Außerdem bin ich viel geschwommen und Bodysurfen gegangen, und hatte so eine gewisse körperliche Basis. Mit dem Gehäuse habe ich dann bei kleinen Surfspots angefangen. Ich habe mich langsam gesteigert, erst sanftere Wellen, dann immer größere. Das war kein kurzer Lernprozess.

First In, Last Out

Hat das mit dem Fotografieren aus dem Wasser direkt gut geklappt, oder musstest du viel trainieren?

Es sind unzählige Faktoren, die zusammenspielen und es braucht so viel Übung. Sich im Line-up mit nur einem freien Arm zu bewegen, richtig zu positionieren und einzuschätzen, wo ein Surfer am Ende der Welle herauskommt – um ihm weder im Weg zu liegen noch den entscheidenden Moment im Bild zu verpassen.

Was ist für dich der wichtigste Part beim Fotografieren in Pipeline?

Die wichtigste Entscheidung ist, ob ich überhaupt ins Wasser gehe. Am Strand zu sitzen und zu analysieren: Ist das sicher für mich? Macht das heute Sinn? Ich hasse es, nicht rauszugehen. Aber wenn ich ein ungutes Bauchgefühl habe, höre ich darauf. Es ist so leicht, in eine gefährliche Situation zu geraten.

Erinnerst du dich an dein erstes Mal Shooten bei größeren Wellen?

Dieses Mal würde ich heute als „klein“ bezeichnen – aber damals fühlte es sich gigantisch an. Es war vielleicht etwas über kopfhoch, ein wunderschöner Abend, perfektes Licht. Als ich die ersten Barrels sah, wusste ich sofort: Das ist unglaublich. Ich hatte durchgehend Gänsehaut und mir war klar, dass mich das nicht mehr loslassen würde. Ich wollte immer wieder da raus, besser werden, mich steigern, größere Wellen fotografieren. Man arbeitet sich hoch, wächst mit den Bedingungen, und irgendwann verschiebt sich die Perspektive.


International Ocean Film Tour Volume 12

Was ist das Gefährlichste beim Fotografieren in Pipe?

Das kann vieles sein: die Wellen selbst, das flache Riff, oder ein anderer Fotograf. Es hängt von der Situation ab. Wenn dich eine Welle erwischt, kannst du leicht in jemanden hineingespült werden. Du musst ständig darauf achten, richtig positioniert zu sein: rechtzeitig tief zu tauchen, nicht in der Linie eines Surfers zu sitzen und schnell zu reagieren, wenn sich etwas verändert.

Wenn ich das Gefühl habe, ich könnte in einem Bereich sein, in dem mich jemand treffen könnte, gehe ich lieber aus dem Weg und warte auf die nächste Welle. Kein Foto ist es wert, jemanden zu verletzen oder selbst verletzt zu werden.

Was machst du, wenn eine fette Lip kurz davor ist, genau auf dir einzuschlagen?

Es kommt darauf an: Entweder ich tauche tief ab oder ich schwimme Richtung Strand, damit die Welle mich eher in der Weißwasserzone hochspült statt aufs Riff zu drücken. Hierbei wirst du zwar richtig durchgeschüttelt, aber es kann auch echt Spaß machen (wenn du dich dabei nicht verletzt).

Wurdest du schonmal doll verletzt?

Ja, ich wurde schon öfter aufs Riff geschleudert. Aber ich versuche alles zu tun, damit das möglichst nicht passiert (lacht).

Christa Funk

Wie bereitest du dich denn körperlich und mental auf einen heavy Tag im Wasser vor?

Körperlich, indem ich konsequent fit bleibe. Ich surfe, bodysurfe, schwimme, laufe, mache Krafttraining und Yoga. Mein Ziel ist es, meinen Körper so belastbar und einsatzbereit wie möglich zu halten, wie eine gut geölte Maschine. Wenn die Bedingungen anspruchsvoll sind, muss ich mich auf meine körperliche Verfassung verlassen können.

Mental hängt vieles direkt damit zusammen. Zu wissen, dass ich körperlich vorbereitet bin, gibt mir Sicherheit. Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass etwas passieren kann, und bereite mich innerlich darauf vor. Dadurch weiß ich: Egal, was kommt, ich kann ruhig bleiben und handeln.

Und die Erfahrung. Stunden und Stunden im Wasser haben mir klare Abläufe gegeben. Für bestimmte Situationen gibt es in meinem Kopf einen Plan, eine Art inneres Protokoll. Wenn etwas passiert, kann ich darauf zurückgreifen, ohne in Panik zu geraten. Diese Routine hilft mir, ruhig zu bleiben und kluge Entscheidungen zu treffen.

Christa Funk

Trainierst du auch deine Atmung?

Ja, ich gehe regelmäßig freediven, und das hilft enorm. Beim Apnoetauchen lernst du, möglichst wenig Energie zu verbrauchen und absolut ruhig zu bleiben. Genau diese Haltung brauchst du auch bei heftigeren Wellen. Je ruhiger du bleibst, desto klarer kannst du reagieren.

Erinnerst du dich an eine besonders herausfordernde Session?

Der erste Eddie Invitational, den ich miterlebt habe. Während der Covid-Zeit hatte ich bereits eine Session in ähnlicher Größe fotografiert, als der Eddie aufgrund der Einschränkungen nicht stattfinden konnte. Unter normalen Umständen wäre das ein offizieller Eddie-Tag gewesen. Ich hatte also eine gewisse Referenz im Kopf und wusste, dass ich solche Bedingungen grundsätzlich bewältigen kann. Aber diese permanent durchbrechenden Sets bei meinem ersten offiziellen Eddie waren noch einmal eine andere Dimension, körperlich wie mental.

Beim Rausschwimmen siehst du draußen am Horizont eine dunkle Linie, oben schon weiß schäumend, eine Welle, die noch nicht einmal in die Bucht gelaufen ist. Und du weißt: Gleich ist sie hier. Du kannst nicht genau einschätzen, was sie tun wird, nur dass sie riesig ist. Zum Glück waren wir ein eingespieltes Team von Fotografen und haben konsequent aufeinander geachtet und sichergestellt, dass jeder wieder auftaucht. Es war roh und intensiv – und genau deshalb auch etwas Besonderes.

Christa Funk

Wie gehst du mit Angst um?

Angst ist etwas Gutes. Sie kann dich wachsam halten. Sie ist nur dann negativ, wenn du zulässt, dass sie zu Panik wird.

Ich habe mich ganz bewusst immer wieder anspruchsvollen Situationen ausgesetzt, um Erfahrung zu sammeln. Mir war wichtig, genügend Zeit im Wasser zu verbringen, damit ich in kritischen Momenten ruhig bleiben kann. Tief durchatmen, die Situation analysieren, einen klaren Plan fassen. Routine und Erfahrung helfen, die Kontrolle zu behalten.

Was fasziniert dich am meisten daran, direkt im Line-up zu fotografieren?

Ich liebe es, nah dran zu sein und diesen Moment, wenn alles zusammenkommt: das Licht, die Linie des Surfers, die Energie der Natur. Manchmal braucht es nicht einmal eine Person im Bild. Auch eine einzelne Welle kann eine unglaubliche Schönheit entfalten, genau diese Momente ziehen mich immer wieder hinaus.

Was war deine beste Erfahrung beim Fotografieren in Pipeline?

Ich erinnere mich da an zwei Sessions, beide sind in meinem Film “First In, Last Out” zu sehen. Aus der einen entstand eines meiner liebsten Bodyboarding-Bilder: In diesem Foto bricht eine Backwash-Welle auf einer Setwelle und der Rider ist inmitten dieser explodierenden Wand aus Wasser.

Die zweite Session war nach einem richtig großen Tag, als ich auf mein Bauchgefühl gehört habe und wieder an Land gegangen bin. Als ich später die Sets sah, die noch reinkamen, wusste ich: Es war die richtige Entscheidung. Trotzdem war ich total frustriert, weil ich dachte, ich würde etwas verpassen. An diesem Gefühl muss ich wirklich arbeiten.

Also bin ich am nächsten Morgen wieder rausgeschwommen – und es war ziemlich wild. Niemand sonst war draußen zum Fotografieren. Einer der Jungs, mit denen ich regelmäßig shoote, paddelte in eine Welle, und sie mutierte komplett – die Lippe war extrem dick, es sah aus wie ein richtiges Monster. Das war ein sehr ereignisreicher Morgen. Ich musste vielen Wellen ausweichen, die mir den Tag ziemlich schwer machen wollten. Aber genau dieser Shot ist bis heute einer, den ich wirklich liebe.


Christa Funk

Arbeitest du eher spontan oder gehst du mit einem klaren Bild im Kopf ins Wasser?

Beides. Ich habe oft eine konkrete Idee im Kopf. Diese Vision nehme ich mit ins Wasser und hoffe, dass sich die Elemente irgendwann genauso zusammenfügen. Gleichzeitig ist die Natur vollkommen unberechenbar. Deshalb versuche ich, offen zu bleiben für das, was im Moment entsteht. Oft sind es gerade diese ungeplanten Augenblicke, die am Ende die stärksten Bilder hervorbringen.

Was macht für dich ein wirklich starkes Surf-Foto aus?

In erster Linie Licht und Emotion, und wie beides mit den Bedingungen im Wasser zusammenspielt. Interessanterweise sind einige meiner Lieblingsfotos an Tagen entstanden, an denen die Bedingungen alles andere als perfekt waren. Wenn die Elemente dann trotzdem zusammenkommen, macht es richtig Spaß.

Hast du im Line-up schonmal unfreundliche Kommentare erlebt oder bist in schwierige Situationen mit Locals geraten?

Nein, weil ich früh gute Ratschläge bekommen habe. Wenn du etwas Neues anfängst, fängst du unten an. Du arbeitest dich hoch, baust dir einen Ruf auf, verdienst dir Respekt. Genau so gehe ich auch ans Fotografieren heran, und auch ans Leben in Hawaii insgesamt. Wenn du respektvoll und freundlich bist, bringt dich das weit.

Und wenn dich jemand korrigiert, weil du etwas falsch gemacht hast, dann entschuldigst du dich und sagst: “Danke, dass du mir gesagt hast, was ich besser machen soll. Ich schätze das.” Und damit löst sich die Situation super schnell auf.

Wirst du als eine der wenigen weiblichen Fotografinnen im Line-up manchmal anders wahrgenommen?

Für mich fühlt es sich ziemlich normal an. Ich war vier Jahre auf der Coast-Guard-Akademie und danach fünf Jahre im aktiven Dienst. In dieser Zeit habe ich überwiegend mit Männern gearbeitet und war auch hauptsächlich mit Männern befreundet. In eine Umgebung wie Pipeline zu gehen, war deshalb nichts grundlegend Neues für mich. Als ich damals entschieden habe, dass ich im Line-up fotografieren will, habe ich mir ehrlich gesagt gar nicht die Frage gestellt, ob dort viele Frauen sind oder nicht. Ich wusste einfach nur: Ich möchte dort draußen sein.

Wer oder was hat deinen fotografischen Stil beeinflusst?

Der prägendste Einfluss kam von meinen Eltern und meinen Schwestern. Meine Eltern hatten beide kreative Leidenschaften und haben diese mit uns geteilt. Meine Mom hat gemalt, genäht und gequiltet, mein Dad hat fotografiert und an unterschiedlichsten Projekten gearbeitet. In diesem Umfeld aufzuwachsen, hat meinen Blick für Farben, Komposition und Stimmungen stark geprägt, und damit auch meinen fotografischen Stil.

Christa Funk

Welche Rolle hat dein Vater in deinem Leben gespielt?

Meine Eltern wollten immer, dass ich einen sicheren Weg gehe. Mein Vater hat meine Schwestern und mich ermutigt, eine stabile, finanzielle Grundlage zu schaffen, etwas „Solides“. In meinem Fall war das die Coast-Guard-Akademie. Es gab Phasen, in denen ich dagegen angegangen bin, aber rückblickend weiß ich, dass es aus Fürsorge kam.

Als ich mich dann doch mehr und mehr der Fotografie zuwandte, war er anfangs skeptisch. Fotografie ist kein klassischer, sicherer Beruf. Als ich kurz davorstand, die Coast Guard zu verlassen, hat er gesehen, wie ernst ich die Fotografie nehme und welche Bilder ich mache. Ich glaube, er hat das Potenzial darin erkannt. Und dann sagte er zu mir: “Wenn du mit dem Militär abschließen willst, dann geh deinen Weg in der Fotografie.”

Ich denke auch, dass er auf sein eigenes Leben zurückgeblickt hat. Er hatte eine Krebsdiagnose bekommen und war an einem Punkt, an dem er mir im Grunde sagen wollte: Warte nicht. Wenn du etwas liebst, dann mach es. Das hat mir unglaublich viel bedeutet, weil ich seine Meinung immer sehr respektiert habe. Deshalb sieht man im Film auch die E-Mail von ihm mit dem Satz:

„Follow your dreams. Love, Dad.“

Ich habe mir diese Mail abgespeichert, direkt von meinem Coast-Guard-Arbeitscomputer, weil es mir so viel bedeutet hat, das nicht nur gesagt, sondern schwarz auf weiß zu haben.

Fun Fact aus dem Line-up: Warum trägst du deine Haare oft wie einen Mohawk auf dem Helm?

Ich habe lange Haare, und an meinem zweiten Waterhousing waren Flügelmuttern. Meine Haare haben sich da einmal drum gewickelt, und genau da habe ich eine große Welle auf den Kopf bekommen. Ich konnte mich nicht schnell genug von der Kamera lösen und das wurde recht unangenehm. Also habe ich die Haare von dort an gedreht und oben auf den Helm gelegt. Es hielt, und seitdem mache ich fast immer so.

Weißt du noch, wann dein erstes Foto veröffentlicht wurde?

Ja, das war in einem hawaiianischen Surfmag namens Free Surf Magazine. Gedruckt wurde ein Bild von mir für eine kleine Surf-Firma auf Oahu, aufgenommen bei einer meiner ersten Sessions an der North Shore, an einem etwas anspruchsvolleren Spot. Es war weniger als eine Viertelseite groß, aber es war da. Ich war so aufgeregt!

Welche Kamera benutzt du?

Aktuell arbeite ich mit einer Canon R3, einer spiegellosen Kamera. Der Großteil meines Portfolios ist allerdings noch mit der Canon 7D Mark II entstanden. Der Umstieg auf spiegellos kam später. Und als ich gewechselt habe, dachte ich nur: Ah, jetzt verstehe ich, warum so viele mit dieser Kamera arbeiten.

Wie kam es dazu, dass deine Story als “First In, Last Out” jetzt verfilmt wurde?

Ich wurde von einem Filmemacher angesprochen, der meine Geschichte pitchen wollte. Red Bull hat das Projekt schließlich aufgegriffen, und wir haben über etwa drei Saisons hinweg gedreht. Für mich war das ein ungewohnter Prozess, vor der Kamera zu stehen. Aber das Ergebnis ist wirklich etwas Besonderes geworden.

Christa Funk
Ian Walsh, Surf, Hawaiian Islands, Eddie
Christa Funk

Was bedeutet Wasserfotografie für dich?

Im Ozean zu sein, hat mich schon immer geerdet und beruhigt. Als ich mit der Wasserfotografie anfing, hatte meine Mom gerade Brustkrebs überstanden, kurz darauf bekam mein Dad seine Diagnose. Es war eine intensive, herausfordernde Zeit.

Die Fotografie wurde mein Rückzugsort. Im Wasser zu sein bedeutete Abstand von dem, was an Land gerade schwer war. Es war mein Ausgleich. Heute bedeutet Wasserfotografie für mich, genau das weiterzugeben: einen Augenblick der Pause.

Wenn jemand ein Bild anschaut und für ein paar Sekunden aus dem eigenen Gedankenkarussell aussteigt, wenn ein Foto etwas fühlen lässt – dann habe ich mein Ziel erreicht. Und selbst wenn es nur eine einzige Person ist, die ich damit erreiche, ist das für mich schon unglaublich viel.

Was ist die Botschaft deines Films?

Für mich ist die zentrale Botschaft: Egal, wie dunkel eine Phase im Leben ist – es gibt immer Licht. In der Fotografie geht es buchstäblich um Licht. Durch die Kamera habe ich gelernt, das Licht zu sehen, selbst unter schwierigen Bedingungen. Diese Haltung hat sich auch auf mein Leben an Land übertragen. Wenn man einmal beginnt, bewusst nach dem Licht zu suchen, findet man es selbst in Momenten, die zunächst nur dunkel erscheinen.

Welchen Rat würdest du Leuten geben, die mit der Wasserfotografie anfangen wollen?

Mach es. Und hab’ Geduld. Fang klein an, taste dich Schritt für Schritt heran und gib dir Zeit, wirklich zu lernen. Es passiert nicht über Nacht, und genau das ist auch okay.

Und vor allem: Halte dich nicht zurück. Zeig deine Arbeit. Das Schlimmste, was passieren kann, ist ein Nein. Aber ein Nein bringt dich immer noch weiter, als gar nichts zu versuchen. Sei mutig darin, deine Bilder zu teilen.

Christa Funk
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