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Athletes against Plastic – Im Interview mit Valeska Schneider

Valseka möchte einen spannenden Film produzieren, der viele Leute erreicht und zum Handeln und Nachdenken inspiriert!

Im Januar 2018 finden in China die ISA Longboard Weltmeisterschaften statt. Valeska Schneider, Marie Theres Ott und Chris Landrock werden vor Ort Deutschland repräsentieren. Die zwei haben nicht nur die Mission bei den Meisterschaften gut abzuschneiden, sondern wollen mit einem Kurzfilm Aufmerksamkeit für die Belastung unserer Meere durch Plastikmüll schaffen – athletes against plastic.

Wir haben Valeska zu einem kurzen Skype- Interview gebeten:

photo: Chris Landrock 

Hallo Valeska, was geht bei Dir?

Hi Simon, mir geht’s gut und selbst?

Super. Danke. Wo steckst Du?

Gerade noch auf den Kanaren. War die letzten Wochen auf Lanzarote zum trainieren für die Longboard ISA. Morgen geht’s erst mal wieder nach München für ein bisschen bayerische Adventszeit 😉

Wunderbar. Der Traum von der weißen Weihnacht könnte dieses Jahr tatsächlich mal in Erfüllung gehen. Du fliegst im Januar nach China, um uns bei den Longboard Meisterschaften zu repräsentieren. Doch mit dem Filmprojekt „Athletes against Plastic” geht es Euch um noch viel mehr. Erzähl mal was hinter dem Projekt steckt.

Die Idee vzu dem Projekt ist entstanden, als wir die Nachricht erhalten haben, für Deutschland bei den Longboard ISA starten zu dürfen. Wir haben und dann überlegt, dass es doch super wäre, wenn ein Kameramann mit nach China fliegen würde, um uns zu begleiten. Doch wir wollten keinen klassischen Surffilm, sondern einen Film mit einer echten Message.
Gerade asiatische Küstengebiete sind oft stark von der Plastikverschmutzung betroffen, also haben wir uns vorgenommen unsere Chance bei so einem weitreichenden Internationalen Event teilzunehmen mit unserer Verantwortung der Umwelt gegenüber zu kombinieren.

Der Film soll dann Eindrücke des Geschehens um die Weltmeisterschaft, thematischen Kurzinterviews, beeindruckenden Landschafts- und Longboardaufnahmen und einer Message, die über Landesgrenzen hinaus von zunehmender Bedeutung ist, beinhalten. Somit wollen wir einen spannenden Film produzieren, der viele Leute erreicht und zum Handeln und Nachdenken inspiriert.

photo: Michelle Mattern

Versuchst Du auch privat mehr oder weniger auf Plastik zu verzichten bzw den Konsum zu reduzieren? Wenn ja wie?

Ja auf jeden Fall. Es ist zwar super schwierig den Plastikverbrauch aktiv zu reduzieren, vor allem wenn man selbst nur auf kleinem Studentenbudget lebt – Einkäufe bei Discountern sind schwer plastikfrei zu gestalten.

Aber ich denke, dass allein das Bewusstsein in den Menschen etwas hilft. Ich benutze eigentlich so gut wie keine Plastikflaschen mehr und habe immer eine eigene Trinkflasche dabei. Im Ausland und beim Reisen ist das manchmal aber unmöglich, diese einfach mit Leitungswasser aufzufüllen. Meistens kann man sich aber größere Kanister besorgen und diese wieder auffüllen lassen.

Auf was ich auch schon lange verzichte sind Plastiktüten. D.h. sich für Einkäufe immer selbst Taschen mitbringen oder einen Karton aus der Gemüseabteilung zu stibitzen. Vor allem in der Weihnachtszeit beim Shopping versuche ich Freunde zu ermutigen auf die Plastiktüten zu verzichten. Auch der Verzicht auf Einweg-Behälter oder Frischhaltefolie und lieber auf Glas und Mehrweg- Behälter zu setzen. Das sind vielleicht Mini-Schritte, aber sobald sowas zur Gewohnheit wird, wagt man vielleicht einen nächsten Schritt.

Da sind wir ganz bei Dir. Gerade die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema ist schon der erste Schritt. Wir wünschen Dir viel Erfolg in China und bei Eurer Mission. Wer das Projekt unterstützen möchte, der findet HIER mehr Infos dazu.

Danke für die Unterstützung und vielleicht bis zur nächsten frostigen Eisbach- Session

Photo Credits Header: Michelle Mattern

 

photo: A. Johannes Wyneken
photo: Leonie Stowasser

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