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BIG WAVE: Die Rekordsession in Nazaré, die keine war

Alle waren sie da – Justine Dupont, Lucas Chianca, Makua Rothman, João De Macedo, Sebastian Steudtner, Garrett und noch viele andere Big Wave Charger, die zum Swell des Jahres nach Nazaré gereist sind.

Mit einer unglaublichen Performance der „echten“ Surfer am Freitag und dem Sieg von Grant Twiggy Baker bei der Nazaré Challenge sollten dann die Wellen über das Wochenende in rekordverdächtige Größe wachsen. Wie so oft war es dann aber doch nicht so, denn der Swell hatte nicht den nötigen Nord-Twist, der den Canyon zum Leben erweckt bzw die Wellen auf Rekordgröße anschwellen lässt. Dennoch sind unzählige Schaulustige am Wochenende an die Klippen von Nazaré gekommen, um das Spektakel zu beobachten. Die Wellen waren groß – aber eben keine Rekorde. Die Tow-In Fraktion hat sich dennoch in die Fluten geschmissen und das Ganze wurde zu einem Showlauf oder einer „A Celebration of Big Wave Surfing“, wie es die WSL betitelte. Justine Dupont war mit Sicherheit eine der herausstechenden Surfer(innen) im Wasser. Die Französin nutzte die Morgenstunde uns holte sich zwei der ganz großen Setwellen.

„I had a good surf. It wasn’t as big as we expected, but every surf at Nazaré is exciting and rewarding. As I said yesterday we enter the ocean each day here no matter what and today was just another day. Mother nature decided what happened and everyone was safe, so I’m happy.“so Dupont nach ihrer Session.

Schon wie am Freitag bei Alex Botelho war die Gefahr groß, auf der Inside gegen die Felsen gespült zu werden. Was bei Alex ganz gut ausging wurde Dylan Longbottom fast zum Verhängnis. Der australische Charger war zum ersten Mal in Nazaré und wurde von einer Setwelle erwischt.

„It was the worst possible scenario and the worst place to be. The spot is where the thickness and power of the wave seems to be compressed the most. I was right in front of the A-Frame and the wave went top-to-bottom and the lip landed on my head. It felt like I was hit by a train underwater. However I stayed relaxed, and knew my partner Antonio Silva would come and get me. It was heavier than any other wipeout I’ve experienced anywhere in the world.“

Und das soll einiges heissen, denn zu den Homespots von Dylan zählen Wellen wie Shipsterns und The Right.

pic: WSL

Auch unser Mann Sebastian Steudner wurde ziemlich vermöbelt, nachdem die Wellen immer unsauberer wurden. Er kollidierte mit seinem super schweren Tow-In Board und konnte glücklicherweise von seinem Tow-Buddy Tom Butler schnell und sicher aus dem Wasser gezogen werden. Mit einem brummenden Schädel und einigen Stichen ging aber auch dieser Unfall glimpflich aus.

Doch es gab auch Positives zu berichten, denn Andrew Cotton holte sich eine XXL Barrel und auch Lucas Chianca ließ sich nach dem zweiten Platz bei der Nazaré Challenge nochmal ein paar ordentliche Wellen raus.

Hier ein paar Highlights vom gestrigen Tag:

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