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Drug Aware Margaret River Pro 2017 – Final Days Recap

Das waren zwei richtig feine Finaltage beim Drug Aware Margaret River Pro! Glückwunsch an John John Florence und Sally Fitzgibbons!

Das Drug Aware Margaret River Pro verabschiedete sich mit zwei guten Final Days von den Pros! Zum Ende des Eventfensters meinte es der Wellengott nochmal gut mit den Pros und bescherte feine Bedingungen und die Pros wussten, was sie damit anfangen konnten! Am Ende war es Sally Fitzgibbons und John John Florence, die den Stop der World Surf League für sich entschieden und mit 10.000 Punkten mehr auf dem Weltranglistenpunktekonto zum dritten Stop des Australian Legs in Bells Beach anreisen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag unserer Zeit stand erst einmal der Finals Day der Ladies an. Im ersten Heat des Tages, musste die Weltmeisterin des letzten Jahres, Tyler Wright gegen Sage Erickson ihr Können unter Beweis stellen und das tat sie auch. Mit einer 8.40 und einer 7.60 ließ sie Sage keine Chance, die über ein Heat Total von 12.17 nicht hinaus kam. Damit verpasste Sage einmal mehr das Finale, von dem sie so träumt, denn sie stand noch nie in der Endrunde bei einem CT Stop! Hier die 8.40 von Tyler:

Das zweite Halbfinale war da schon ein bisschen spannender. Die führende nach Snapper Rocks, Stephanie Gilmore musste gegen die in den vorherigen Runden dominante Sally Fitzgibbons surfen. Die Heat Strategien der beiden Kontrahenten waren dabei klar erkennbar unterschiedlich. Während Sally viele Wellen anpaddelte und surfte, entschied sich Steph dazu, nur wenige dafür die saubersten Wellen zu surfen. Am Ende war es die Taktik von Sally, die mehr aufging, denn sie konnte mit einem Heat Total von 11.43 Stephanie Gilmore schlagen, obwohl diese mit einer 7.00 die beste Welle des Heats surfte, doch ihr fehlte ein solider Backup Score.

credit: WSL / Dunbar

Das Finale der Ladies stand also fest: Tyler Wright vs. Sally Fitzgibbons. Sally war von Anfang des Heats bemüht und konnte mit einer 7.83 zu Beginn des Heats sofort Druck auf Tyler aufbauen. Nun ging es für Sally darum, einen soliden Backup Score zu ersurfen, während Tyler immer noch auf der Jagd nach zwei guten Scores war. Doch irgendwie fand Tyler nicht die passenden Wellen und ihre Scores reichten nicht über eine 6.60 hinaus. Gegen Ende des Heats fand dann Sally noch eine Welle, die ihr eine 7.07 bescherte und konnte so die Drug Aware Margaret River Pro für sich entscheiden! Herzlichen Glückwunsch!

Bei den Herren war besonders ein Surfer auf einem anderen Level: John John Florence. Der junge Hawaiianer konnte machen was er wollte und die Scores purzelten! Heat Totals jenseits der 19.00 Punkte waren bei ihm mittlerweile schon Standart, doch fangen wir beim Viertelfinale an. Im ersten Heat des Tages bei sehr sauberen Bedingungen konnte jack Freestone den Gewinner von Snapper Rocks, Owen Wright, schlagen und zog somit ins Halbfinale ein. Ihm folgten John John, der im Viertelfinale gegen Michel Bourez mit einem Heat Total von 18.04 fast schon eine kleine Formschwäche zeigte, Felipe Toledo, der sich gegen seinen Landsmann Adriano de Souza durchsetzen konnte und Kolohe Andino, der mit dem Besten Heat Total der Quarters Jordy Smith aus dem Rennen warf. Hier die besten Wellen der Quarterfinals:

 

Im Halbfinale war John John dann aber wieder voll da und besiegte Jack Freestone mit einer 9.90 und einer 9.37, damit hatte er die 19.00 Heat Total Score Marke wieder geknackt. Das zweite Halbfinale zwischen Kolohe Andino und Filipe Toledo sorgte für einen Aufreger. Die beiden sahen Haie im Line-Up und waren verunsichert, als sie Strider Wasilewski (der Reporter im Line-Up) bescheid sagten, hieß es Safety First und der Heat wurde in etwa bei 15 Minuten Restzeit auf der Uhr unterbrochen! Nachdem die Safety Patrol alles abgesucht hatte und grünes Licht für die Fortsetzung des Heats und des Events gab, ging es aber weiter und Kolohe setzte sich am Ende gegen Filipe durch. Hier die beiden Wellen von John John:

Das Finale stand also fest: John John Florence vs. Kolohe Andino. John John surfte im gesamten Heat nur drei Wellen: eine 7.50, eine 9.40 und eine 9.63. Kolohe hingegen surfte sechs Wellen, kam aber nicht über eine 7.03 hinaus. John John knackte also wieder einmal mehr die magische 19.00 Punkte Marke und bewies seine Dominanz. An seine Performance in Margaret River wird man sich noch lange zurück erinnern können. Hier die Highlights des Heats im Replay:

credit: WSL / Cestari
credit: WSL / Cestari

Was bedeuten diese Heats nun für das Leaderboard und gibt es schon erste Tendenzen, wer sich dieses Jahr den Weltmeistertitel holt?
Naja, das Margaret River Pro 2017 war erst der zweite Stop der Championship Tour, das heißt es folgen noch 9 weitere Stops. Kelly Slater konnte sich beispielsweise, wenn auch kurz, letztes Jahr mit einem Sieg in Teahupo’o (7. Stop) ins World Title Race mit einbringen, es ist also noch alles offen. Es scheint aber so, betrachtet man John John’s Performance in Snapper und Margaret River, dass er dieses Jahr der Man to Beat sein wird. Gerade in Margaret River surfte er mit einer Dominanz, die einen staunen ließ. Das zeigt auch das Leaderboard, denn John John konnte mit seinem Sieg Owen Wright als Leader ablösen und steht nun ganz oben.

Bei den Ladies führt Steph Gilomore punktgleich mit Sally Fitzgibbons das Leaderboard an, doch eine klare Dominanz einer Surferin ist bisher nicht zu erkennen.

Hier noch die Highlights der Final Days:

Morgen Nacht um 23.00 Uhr startet bereits der nächste und zugleich letzte Stop des Australian Legs in Bells Beach. Der Forecast für die ersten Tage des Eventfensters sieht momentan noch nicht so gut aus, wir sind also gespannt, wann die Action des Events tatsächlich startet! Wir halten euch auf dem laufenden! Bis dahin gibts schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf Bells:

credit: WSL / Dunbar

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