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INTERVIEW: Lenny Weinhold BIG in Japan

Fotos: citywave / Hans Peter

Lenny Weinhold is on fire.

Mit drei Siegen auf der citywave® pro World Tour ist er momentan der führende des Rankings. Der extrem motivierte Münchner musste zwar verletzungsbedingt eine kleine Pause einlegen, aber wir haben die Chance genutzt ihn vor den nächsten Events und Trips zu seinem Sieg in Tokio zu befragen.

Yo Lenny, dicke Props zum Sieg in Tokio! Wie war es in Japan?

Vielen Dank! Es war wie letztes Jahr ein absolutes Highlight – ich liebe Tokio einfach.

Unterscheidet sich die Welle eigentlich von den anderen Citywaves?

Ja, das tut sie. Jede Welle ist ein bisschen anders, aber die Welle in Tokio unterscheidet sich besonders. Sie ist unfassbar steil, groß und kraftvoll. Sie ist meine persönliche Lieblingswelle.

Was hat Dich an Tokio am meisten fasziniert?

Hm schwer zu sagen – es gab vieles. Das Essen ist weltklasse, die Menschen sind alle sehr nett und höflich und definitiv die ganzen Grünflächen, die mitten in der Stadt sind.

Es gab ein internationales und wild gemischtes Teilnehmerfeld. Wer hat Dich persönlich am meisten beeindruckt?

Definitiv der Japaner Kaito Ohashi der unglaublich stylisch und kraftvoll gefahren ist und dazu noch die Tricks in petto hat.

Mit dem dritten Toursieg bist Du mit Abstand führender auf der diesjährigen Tour. Wie läuft das mit dem „Race to Tokyo“ genau ab?

Es läuft eigentlich wie bei der WSL. Man bekommt für jede Platzierung Punkte und anhand denen, wird ein Ranking gemacht. Am Ende der Tour werden dann die besten Surfer nach Japan zu einem invitational Wettbewerb eingeladen.

Die CPWT macht erstmal Sommerpause, aber bei der Rapid Surf League geht es im September in Langenfeld nochmal richtig zur Sache. Welche Welle taugt Dir persönlich besser?

Beide Wellen haben ihre Vorteile und Reize. Die Welle in Langenfeld ist im See und somit draußen in der Natur – was immer schön ist. Aber wie schon erwähnt ist die Citywave in Tokio für mich persönlich, die beste stehende Welle, die es aktuell gibt. Die ist einfach nochmal eine andere Hausnummer (Power, steepness, …)! Dazu kommt dann natürlich auch noch der Standort dazu, der mit Tokio unschlagbar ist 😉

Du übernimmst mit Deinen jungen Jahren eine Art Führungsrolle was das Thema „Stationary Wave Riding“ angeht. Wie gehst Du mit dieser Position um?

Meiner Meinung nach gibt es noch mindestens 4 weitere Surfer, die dieselbe Rolle einnehmen oder eingenommen haben. Ich geh einfach viel surfen, um mich weiter zu verbessern und dass Level zu pushen. Was für mich mittlerweile außerdem sehr wichtig geworden ist, ist eine Vorbildfunktion zu sein und die Groms positiv zu beeinflussen. Also z.B nicht vordrängeln, zu jedem nett und höflich zu sein und so weiter…

Ist es Dein Traum Profi Surfer auf stehenden Wellen zu werden?

Es wäre natürlich mein Traum und es arbeiten viele Firmen daran, dass der Sport dort ankommt. Allerdings ist es noch ein weiter Weg – Surf Events wie die CTWP und auch die Rapid Surf League sind aber definitiv ein wichtiger Schritt!

Wie läuft es mit Sponsoren bei Dir? Bekommst Du bereits die nötige Unterstützung?

Zum Glück habe ich mit Rip Curl, Citywave, Delight alliance, Jam Traction, Wavetours, Jochen Schweizer und Santoloco sehr gute Sponsoren, die voll und ganz hinter mir stehen und mich bei dem was ich liebe – dem Surfen- unterstützten. Es wäre allerdings nicht schlecht noch zusätzlich Reisezuschüsse zu bekommen 😉

Geht es demnächst auch mal ans Meer und wenn ja wohin?

Ja, ich flieg im September mit der Familie nach Kanada, wo ich bestimmt mal surfen gehen werde! Und dann geht’s direkt weiter nach Indo 🙂

Deine letzten Worte?

Go out there and spread the stoke

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