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SURFBOARD TEST 2019 – Auswertung des Surfboard-Tests 2019 in der Jochen Schweizer Arena

Der Traum vieler Surfers wurde für uns beim zweiten SURFERS SURFBOARD TEST in der Jochen Schweizer Arena wahr.

22 neue Surfboards – nur für uns und unsere Tester. Für zwei Stunden einfach nur surfen, testen und bewerten. Surfen & testen ist ja noch relativ einfach, aber das Bewerten wird manchmal eine zur Herausforderung, denn kein Board gleicht dem anderen – ob von der Länge, der Bauweise, oder dem Shape. Aber genau darin lag auch der Reiz für unser Team: die Fahreigenschaften so gut wie möglich zu spüren und definieren. Natürlich lässt sich ein Softdeck nicht mit einem Highend-NASA-Technology-Board vergleichen und auch kein Surfboard, das eigentlich für den Ozean geshapt wurde mit einem, das explizit für Fluss- und Wavepoolwellen designt ist. Aber dennoch wollen wir euch mit diesem Test einen kleinen Leitfaden an die Hand geben, denn wir haben wirklich jedes Board ausgiebig auf Herz und Nieren getestet und individuell bewertet.

Hier unsere Auswertung:

CHANNEL ISLAND ROCKET9

Als wir das Channel Island Rocket9 aus dem Boardbag zogen, ging gleich mal ein Raunen durch die Reihen. Ein nagelneues Board vom Meister Al Merrick macht natürlich optisch einiges her, aber nicht nur das. Man muss natürlich sagen, dass es sich bei dem Rocket9 nicht um einen besonderen Shape für Fluss- oder Wavepoolwellen handelt. Das Board ist für Spaßwellen (2-6 Fuß) ausgelegt, aber zeigt mit dem etwas weiter vorne liegenden Volumen und einem Fishtail auch im Wavepool seine Stärken.

Dieses Board war stundenlang im Dauereinsatz und insbesondere durch sein unglaublich ausgeglichenes und agiles Fahrverhalten schnell eines der Favoriten beim Test. Wer mehr auf Tricks und sichere Landungen steht, ist bei dem Rocket9 nicht so gut beraten, denn dieses Brett will mit Druck um die Kurven und mit Vollgas zurück in die Pocket. Im Ozean wird das Board mit Sicherheit auch super funktionieren, aber leider werden wir das so schnell nicht herausfinden können, da einer unserer Tester zur späten Stunde die Haltbarkeit der Poolwände gecheckt und die Finnenbox dabei herausgerissen hat – zu schade.

Mehr Infos zu dem Board gibt es HIER!

TOMO / FIREWIRE HYDROSHORT

Das Hydroshort von Tomo Surboards bzw. Firewire war mit Sicherheit mit Blick auf den Shape das ungewöhnlichste Board. Nicht nur die „Torpedo Nose“, sondern auch die soften Channels im Tail machten direkt Lust, das Hydroshort ins Wasser zu schmeißen. Wir durften die 5’4er Variante mit dem Squash Tail surfen, das für kleinere Ozeanwellen ausgelegt ist. Im Vergleich zu den anderen Shapes fiel das Board recht schmal aus, was aber im Wasser sehr gut zu handhaben war. Das Board erwies sich als super agil und wollte immer Vollgas geben. Gerade in den Turns spürten alle Tester das geringe Volumen und konnten mit vollem Speed ansetzen. Auch wenn das Board offiziell nicht nur für Wavepools oder Flusswellen gedacht ist, hat es gerade in der druckvollen Citywave überzeugend abgeliefert. Die Channels haben uns im ersten Moment etwas abgeschreckt, denn diese sind – gerade bei stehenden Wellen – nicht immer einfach zu surfen, aber durch den gemäßigten Rocker gaben die Channels ordentlich Vortrieb und ließen sogar kontrollierte Slides zu. Auch für die Trickser unter euch könnte das Board eine perfekte Alternative zu den klassischen Shapes sein.

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OCEAN & EARTH MR EPOXY SOFT

Die Legende lebt! Angelehnt an das Twin von Mark Richards aus den 80ern hat Ocean & Earth nun den legendären Shape als Softdeck neu aufgelegt. Mit der klassischen MR Outline und einem Concave to Vee Channel Bottom macht das Board sicher im Meer richtig Freude. Mit seinen 37 Litern war es für die Citywave etwas überproportioniert, und so stieß das Board relativ schnell an seine Grenzen. Der Twin Shape ließ sich nur mit viel Gefühl in der recht engen Welle um die Kurve zirkeln. Wer jedoch erstmal mit dem Board warmgeworden ist, der wollte es kaum mehr abgeben, denn der Speed und die stabilen Fahreigenschaften ließen so machen zu einem echten Stylekünstler werden. Wer ein reinrassiges River- oder Wavpoolboard sucht, der ist mit dem MR leider nicht optimal bedient, aber wer auch gerne in kleineren Wellen am Meer abstylt, der hat mit diesem Softy sein neues Lieblingsboard gefunden.

OCEAN & EARTH MR EPOXY SOFT

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PUKAS DARK

Das Pukas Dark war – dem ersten Blick zu urteilen – etwas fehl am Platz. Das 5’8 hat eine extrem spitze Nase und hob sich dadurch schon optischv on fast allen anderen Boards ab. Das Lieblingsboard von Mick Fanning ist eben ein absolutes „High Performance“-Board und will sprinten, am besten, so schnell es geht. Leider mussten wir es dadurch ständig bremsen, da am Testspot nach wenigen Metern wieder umdrehen ansteht. Aber genau da machte die spitze Nase eine gute Figur. Auf dem schlanken Tail drehte das Board erstaunlich leicht, und so ließ sich manches Vorurteil direkt wieder revidieren. Das wahre Potential zeigt sich sicherlich erst bei Salzwasserkontakt, aber für die Dimensionen von 5.8x 19 x 2.25 bei 25.91 Litern ein absolut spaßiges Brett.

PUKAS DARK

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CABIANCA ZERO SALT

Johnny Cabianca, der Shaper von Cabianca Surfboards, hat seine Hausaufgaben gemacht. Der in Zarautz lebende Brasilianer hat mit dem Zero Salt ein Board für stehende Wellen entworfen. Tatsächlich merkt man an der Outline sofort, dass dieses Board im Wavepool funktionieren müsste. Eine etwas breitere Nase, scharfe Rails und ein flacher Rocker verleihen dem Board die Eigenschaften, die fast jeder Tester am Ende unserer Session mit grandiosen Bewertungen auszeichnete. Das Board legt sofort los und schafft den Übergang von Schussfahrt in die Kurven wie auf Schienen. Auch überdosierte Turns lassen einen nicht mit einem schwammigen Gefühl vom Board abspringen, sondern bringen sofort wieder Kontrolle in den Turn. Mit 23,5 Litern bei einer Länge von 5´4 gehört das Board  zu den weniger voluminösen Boards in unserem Testquiver, was jedoch unter den Füßen nicht unbedingt gefehlt hat. Auch Tricks lassen sich dank des ideal verteilten Volumens gut ausprobieren. Somit ist das Zero Salt ein wirklich fähiges Modell für alle, die ein speziell auf die Bedingungen angepasstes Board suchen.

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LOST PUDDLE JUMPER HP

Das Lost Puddel Jumper kennen wir bereits als Board von Lib Tech, denn die Schmiede hat zusammen mit dem Lost-Shaper Matt Biolos aka. Mayhem einige Boards aus seiner Range mit der besonderen Bauweise auf den Markt gebracht. Wir haben jedoch die originale Variante direkt von Lost für unseren Test erhalten, und dann auch noch die HP-Version, was für „High Performance“ steht. Es ist die etwas abgespecktere Version, bei der das Tail etwas schmaler ausfällt, was besonders im Wavepool von Vorteil war. Der Concave, der im Tail zum Vee übergeht, erledigt dann den Rest. So schafft es jeder, geschmeidig um die Kurve zu gleiten, und kann mit ordentlich Drive direkt auf die andere Seite steuern. Als Board für kleine Ozeanwellen ist die Volumenverteilung nach vorne verlagert worden, um nicht nur das Paddeln, sondern auch das „catchen“ der Welle zu erleichtern. Für die Citywave gab diese voluminöse Outline ein angenehmes und vor allem sicheres Gefühl. Das Board verzeiht auch gerne mal einen Patzer und kann durch Gewichtsverlagerung easy gerettet werden. Auch wenn das Board wirklich angenehm auf der stehenden Welle zu surfen war, entfaltet es das ganze Potential sicher erst am Meer. Hier kann das Board gerade für fortgeschrittene Surfer, die gerne auf ein kürzeres Board wechseln wollen, genau die richtige Wahl sein. Fazit: ein richtig schönes und ausgewogenes Board ohne Ecken und Kanten, das vor allem für Frauen der neue Liebling werden könnte.

LOST PUDDLE JUMPER

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KANOA THE BATTERY

Das KANOA THE BATTERY wird vom Hersteller als „Performance Shortboard“ bezeichnet und eignet sich sicherlich auch prima im Ozean, denn gerade die recht klassische Outline und das Squashtail lässt es zu einer Allzweckwaffe mutieren. Überraschend gut funktionierte es auch in der Citywave, denn wir haben das kleine 5’4er testen dürfen, das sich perfekt in die kleine Wall platzieren ließ. Das Board ist nicht ganz so fehlerverzeihend wie der Bruder THE CREEK, aber wer gerne mal das Railgame auspackt und auch im Meer Spaß haben will, findet mit diesem Board seinen Quiverkiller.

KANOA THE BATTERY

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KANOA THE CREEK

Die Produktbeschreibung des Kanoa THE CREEK trifft es auf den Punkt – Das Creek ist eine reine Rivermaschine bzw. natürlich auch für kraftvolle Wavepools wie die Citywave. Das Board verlangt ordentlich Druck in der Welle, aber dann ist es nicht mehr zu stoppen. Gerade das breite Tail bringt Stabilität und liefert ein super-sicheres Fahrgefühl. Auch in den Turns begeisterte das Board unser Test-Team. Das 5’3 brillierte somit auf ganzer Linie – und das sogar für unterschiedliche Gewichtstypen und Körpergrößen. Nicht ohne Grund sieht man das Board immer häufiger am Eisbach, in Langenfeld oder auf der Citywave. Von uns ein ganz klarer Daumen hoch, gerade für Surfer auf der Suche nach einem reinen und grandios funktionierenden Riversurfboard.

KANOA THE CREEK

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KANOA FOAMY FLOW

KANOA FOAMY FLOW

Das FOAMY FLOW von Kanoa Surfboards war mit 5’3 der große Bruder oder vielleicht eher die große Schwester des FOAMY FSIH, denn trotz mehr Länge kommt das FLOW auf nur 24 Liter und verfügt somit über zwei Liter weniger Volumen als der FISH. Die schlankere Outline und das Squashtail erinnern an ein klassisches Shortboard und sorgen dementsprechend für ordentlich Speed und Agilität. Das Board schreit nach etwas mehr Druck, um richtig in Fahrt zu kommen, aber trumpft dann durch seine Lebendigkeit und ausgeglichenes Fahrverhalten auf. Auch hier wurde mit der A/VS-Technologie auf Haltbarkeit gesetzt. Diese Stetigkeit ist gerade für fortgeschrittene Surfer unmittelbar zu spüren. Kein schwammiges um-die-Kurven-Geeiere, sondern griffige Rails und eine deftige Response geben dem Board Bestnoten im Bereich Softdecks.

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KANOA FOAMY FISH

Softboards bleiben auf der Überholspur – und das nicht nur am Meer, sondern auch auf den Flüssen und Wavepools. Die Zeiten, in denen die weichen Teile nur für Schulungszwecke eingesetzt wurden, sind ist lange vorbei, und das ist auch gut so. Gerade Kanoa Surfboards hat frühzeitig auf den Einsatz von Softboards gesetzt und es so mit dem Foamy FISH nicht grundlos in viele Test- und Verleihstationen an unterschiedlichsten Wellenanlagen geschafft. Der kleine Fish kommt mit einem klassischen Retro Shape um die Ecke und vereint somit nicht nur Stabilität sondern auch Spritzigkeit und genügend Drive, um sich nicht vor den klassischen Shortboards verstecken zu müssen. Die A\V S Technology mit Aluminium-Stringer bringt dem Board noch genug Steifigkeit, um auch bei harten Turns nicht gleich wegzurutschen. Das Board funktioniert sicher auch am Meer in kleinen Wellen ganz akzeptabel. Wer also eine Alternative zum klassischen Gummi-Softtop sucht, liegt hier goldrichtig.

KANOA FOAMY FISH

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NORDEN RIVER RAT SOFTBOARD

NORDEN RIVER RAT SOFTBOARD

Auch wenn die Jungs von Norden Surfboards eigentlich aus dem Norden kommen und mit Flusssurfen recht wenig am Hut haben, wurde mit dem River Rat ein pures River- und Wavepoolboard konstruiert. Wir durften die Softdeck-Variante ausgiebig testen und waren von dem Shape direkt überzeugt. Der flache Rocker und das V im Tail machen das Board zu einer echten Rallyemaschine. Die breite Nase zeigt besonders für Trickser sehr angenehme Eigenschaften. Als Softdeck war das Board etwas schwerer und konnte sicher dadurch nicht das volle Potential entfalten. Wer jedoch eine sichere „soft“-Variante sucht, dem sei das River Rat empfohlen. Für Einsteiger könnte das Board eine ideale Wahl bedeuten, denn die soliden Fahreigenschaften und die Stabilität des Boards sorgen für erste Erfolgserlebnisse. Mit der 5’3-Variante kamen auch unsere schwereren und größeren Tester noch gut zurecht. Gerne hätten wir im Vergleich die PU-/Polyester-Variante getestet, da diese sicher wesentlich radikaler und besser für Tricks geeignet wäre. Rundum ein solides Riverboard, das wirklich Spaß gemacht hat und Softdecks auf ein neues Level hebt.

Das Board gibt es in der Soft & PU Variante in 5´1, 5´3 (Testboard) und 5´6.

NORDEN RIVER RAT SOFTBOARD

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BUSTER P-TYPE

BUSTER P-TYPE

Ja gut, was soll man da sagen. Das Board wurde zusammen mit dem Jochen-Schweizer-Citywave-Team speziell für stehende Wellen in Surfpools wie der Citywave oder der UNIT Wave entwickelt. Und das merkt man sofort. Ehrlich gesagt wussten wir vor dem Test nicht, dass es speziell für diese Welle konstruiert wurde, aber uns war sofort klar, dass es sich hier heimisch fühlt. Man muss jedoch erwähnen, dass es sich um ein Board für Fortgeschrittene bzw. „Experts“ handelt. Das wird auch vom Hersteller ausdrücklich so formuliert. Denn wer das volle Potential dieses Boards auskosten möchte, der muss genau wissen, was er macht. Wer den Dreh raus hat, wird über sich selbst erstaunt sein, denn plötzlich werden komplett neue Moves möglich sowie radikale Turns, die deine Zuschauer nass machen werden. Das Board benötigt Druck wie am Eisbach oder in der Citywave, aber dann sorgt es einfach nur für gute Laune. Mit den Maßen 5’4, 18“3/4, 2“ 1/4 und 22,7 Litern zählt das Board zu den „Sticks“ unter unseren Testboards und war mit Sicherheit eines der großen Favoriten unserer Tester.

BUSTER-P-TYPE

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BUSTER STX

BUSTER STX 5’1

Auch beim STX 5’1 hat Buster seine Hausaufgaben vorbildlich erledigt. Nicht nur beim Shape, sondern auch bei der einzigartiger STX Technologie bietet das Board das beste aus zwei Welten. Das softe Deck sorgt für ein angenehmes Gefühl und Sicherheit, während das Board trotzdem nicht an Steifigkeit und vor allem Gewicht einbüßt. Es ist einer der wenigen Softdecks, das auch bei Tricks richtig überzeugend abgeschnitten hat und einen gekonnten Spagat zwischen Stabilität und Agilität hinlegt. Die 5’1-Variante ist vom Hersteller bis 75 kg empfohlen, und auch das können wir so unterschreiben, denn selbst im Grenzgewicht wurden wir von den angenehmen Fahreigenschaften überrascht. Mit der voluminösen Nose und dem Squash Tail hat man einen soliden Stand auf dem Board und kann sich so auch bei nicht sauber gestandenen Manövern wieder retten bzw. neu ausrichten. Wer also gerne auf ein Softie umsteigen möchte, ohne an Performance einbüßen zu wollen, der sollte sich das STX zulegen.

BUSTER STX 5

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RIOT HIGHLINE

RIOT HIGHLINE

Das Highline von RIOT galt als einer der Exoten bei unserem Test, denn die Jungs tüfteln ständig an neuen Shapes und vor allem umweltverträglichen Materialien. Wir haben die Eco-Variante der HMP Construction testen dürfen. Allein schon beim Wiegen unterschied sich das Board von allen anderen. Ein echtes Federgewicht, was sich auch im Wasser bemerkbar machte. Das Board war einfach kaum zu bändigen. Jeder musste sich tatsächlich erstmal eingrooven, denn das Board war sicherlich das aggressivste in unserem Test und damit auch hauptsächlich für erfahrene Surfer zu empfehlen. Wenn man jedoch den Dreh raus hat und sich an die neue Leichtigkeit gewöhnt hat, will man nicht mehr runter! Die „fishy“ Outline und der „relaxte“ Entry-Rocker verleihen unglaublichen Vortrieb und mit einem leichten Kick im Tailrocker und den scharfen Rails kann mit man mit voller Kraft in die Turns gehen, ohne ein abschmieren befürchten zu müssen. Durch das geringe Gewicht und aufgrund des unglaublichen Pops erforderte es anfangs auch eine Umgewöhnung, Airs usw. zu stehen, aber dafür sollten die Turns umso spaßiger ausfallen. Es gibt das Board auch in einer „normalen“ PU-Version für diejenigen, die bisschen mehr Gewicht bevorzugen.

RIOT HIGHLINE

 

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RIOT 1312

Auch wenn das 1312 im ersten Moment relativ klassisch aussieht, erkennt man bei näherer Betrachtung einige interessante Details. Inspiriert von den High-Performance-Shortboards für das Meer, wurde dieses Board an Fluß- und Wavepoolwellen angepasst. Die spitze Nase und der Setback von der breitesten Stelle des Boards sorgen für ein echtes „Shortboard“-Erlebnis auf der Welle. Auch das schmale Tail gehört sicher nicht zu dem Klassikern unter der Riversurfboard-Shapes, aber funktioniert überraschend gut. Gerade weil man ein sehr direktes Fahrgefühl hat und sicher in der Welle steht – für Fortgeschrittene das Sprungbrett zu einem neuen Level. Perfekt kontrollierte Turns und Spray, wie sonst nur von Tao & Co. sind mit diesem Board möglich.

RIOT 1312

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Lib Tech Short Round

LIB TECH SHORT ROUND

Zum SHORT ROUND müssen wir eigentlich nicht mehr viel schreiben, denn das Board hat schon bei unserem ersten Test Bestnoten abgeräumt. Der perfekte Allrounder, oder auch „Quiver Killer“, wie man heutzutage zu sagen pflegt. Das Board ist nicht umsonst eines der beliebtesten Boards von Lib Tech, sowohl für Ozean als auch River und Wavepool. Die Kombination aus Performance-Eigenschaften wie einem Squash Tail und einem ausgeprägten Double Concave zwischen den Finnen und der runden Outline machen das Board zum absoluten Tausendsassa. Durch den kompakten Shape und die unzerstörbare Lib-Tech-Bauweise eignet sich das Board auch perfekt für Tricks. Stolze Besitzer der Modelle können auch nur von den grandiosen Eigenschaften am Meer schwärmen, deshalb auch hier volle Punktzahl.

LIB TECH SHORT ROUND
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LIB TECH PUDDLE FISH

LIB TECH PUDDLE FISH

Der LIB TECH PUDDLE FISH ist nicht zu verwechseln mit dem bereits beschriebenen Puddle Jumper, denn das Fish Tail und die klassische Fishboard Outline unterscheiden die Shapes sehr deutlich. Mit 28,5 Litern hat das Fish auf jeden Fall auch genug Volumen für schwerere und größere Surfer – zumindest in Fluss- oder Wavepoolwellen. Wir können uns das Board auch gut in weniger kraftvollen Wellen wie der Floßlände oder in kleinen Beachbreaks vorstellen. Erstaunlich war der gute Halt in engeren Turns und der Drive, mit dem man wieder Fahrt aufnehmen konnte. Die Breite von 20.25 gibt jedem Surfer direkt ein sicheres Gefühl. Damit erweist es sich auch für Einsteiger als empfehlenswertes Board. Obwohl es sich beim Puddle Fish nicht um ein für stehende Wellen ausgelegtes Board handelt, performt das Board sehr gut im Süßwasser und könnte als perfekter Mix aus Ozean, Wavepool und Riverwave in jedes Quiver passen.

LIB TECH PUDDLE FISH
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LIB TECH RNF

LIB TECH RNF

Das RNF steht für Round Nose Fish, und genau so ist das Board auch ausgelegt. Ein Performance Fish, der auch gut in kleineren und vor allem schwächeren Ozeanwellen geeignet ist. Bei unseren Test durften wir die 5’6-Variante testen, die mit 29 Litern ordentlich Volumen mitgebrachte. Volumen, das man auf der Citywave nicht gezwungener Maßen braucht, aber gerade für Einsteiger sehr angenehm ist. Das V im Tail gibt dem Board in den Turns genug Halt und so erzeugt es genug Speed, um nicht aus der Welle getragen zu werden. Wer gerne das altbekannte Railgame auspacken möchte, kann sich mit dem RNF voll austoben und in die Turns legen. Das Board kann als Twin, Quad oder 2+1 gesurft werden und lässt sich so auf die Gegebenheiten anpassen.

LIB TECH RNF

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900 Retro Fish

OLAIAN 900 RETRO FISH

Mit OLAIAN produziert Decathlon schon seit einiger Zeit erfolgreich Surfboards. Der Fokus lag ursprünglich auf den anfängertauglichen Softboards, aber mit dem 900 RETRO FISH gehen sie neue Wege. Mit 6’0 ist das Board recht lang für den Fluss oder Wavepool, deswegen musste man sich erst eingrooven, aber hat man sich mit der Länge und dem Twin Fin Shape erstmal angefreundet, macht es was es soll. Mit ausreichend Speed bekommt man ein gutes Gefühl für die Welle und kann sich locker in die Turns schmeißen. Ganz klar ein Ozeanboard, aber gerade die Stabilität und der Drive des Shapes eignen sich auch gut für schwächere Flusswellen.

Olaian 900 Retro Fish
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OLAIAN 900 SOFTTOP 5

OLAIAN 900 SOFTTOP 5’4

Das OLAIAN 900 SOFTTOP 5’4 ist ein echter Hingucker! Vor allem das extrem breite Tail und die weit hinten angeordneten Finnen ähneln einem Mini-Simmons. Das Board ist für kleine Wellen konzipiert worden, und man kann damit sicherlich fast jede Mini-Welle surfen. Das Twin Fin braucht zwar ein wenig Übung und hat unseren Testern einiges abverlangt. Gerade, wenn man kurz vorher ein klassisches Riversurfboard unter den Füßen hatte. Mit viel Gefühl muss man sich an die Turns herantasten und bloß nicht zu viel Druck auf die Kante geben, sonst ist der Run schnell vorbei. Am besten stylt man damit von einer Seite zur anderen und versucht, durch Gewichtsverlagerung das Board über die Wellen gleiten zu lassen. An kleinen Flusswellen oder Schwellen könnte dies das ideale Board sein, natürlich auch für die Sommermonate am Atlantik.

 

OLAIAN 900 SOFTTOP 5

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OLAIAN900HARDBOARD5

OLAIAN 900 HARDBOARD 5’10

Das 900 Hardboard von Olaian ähnelt nicht nur optisch dem Retro Fish, sondern ist quasi die Shortboard-Variante des gleichen Boards. Mit 33 Litern kommt es etwas weniger Volumen daher, aber noch immer genug, um zu den größten Boards in unserem Test zu zählen. Mit dem Thruster Fin Setup fährt es sich einfacher als die beiden Twin Fins und sicherlich liegt auch hier der Fokus auf dem Surfen von Ozeanwellen. Mit dem 5’10 kommen wir jedoch einem guten Mix aus Wavepool/Riverwave/Ozean sehr nahe. Das Roundtail mit der voluminösen Nose macht sich sehr vorteilhaft in allen Bedingungen. Besonders Anfänger werden sich über das größere Volumen freuen. Das Board verzeiht auch gerne mal einen Wackler bei den Turns und sorgt so für ein sicheres Gefühl und viel Spaß auf der Welle.

OLAIAN 900 HARDBOARD 5

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OLAIAN 900 SOFTTOP 6

OLAIAN 900 SOFTTOP 6’0

Ein echtes und klassisches Softtop, welches einfach nur Spaß am Surfen vermitteln soll. Der schön weiche Topsheet lässt alle Sorgen von Kollisionsverletzungen verblassen. Dieses Board gehört mit Sicherheit in jede Privatsammlung. Mit 6’0 für den Wavepool und auch Fluss etwas lang, aber dafür spielt es am Meer seine Vorteile voll aus. Wenn es im Sommer etwas voller wird, lässt es sich mit dem Board genüßlich weitersurfen, ohne dabei andere zu gefährden. Die Bewertung der Tester verrät eigentlich schon alles: super stabil, easy going und absolut anfängertauglich. Tricks sind aufgrund von Länge und Flex fast unmöglich, aber wer ein spaßiges und vor allem günstiges Sommerboard sucht, dem sei das OLAIAN 900 SOFTTOP 6’0 definitiv empfohlen.

OLAIAN 900 SOFTTOP 6

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