Share

Top Stories

WAVEPOOL: Der aktuelle Stand des Berliner Wavepools – Wellenwerk

Es tut sich was in Deutschland und das ist auch gut so.

Egal ob Flusswellen oder Wavepools, demnächst wird es einige Wellen mehr geben. Bereits im Frühjahr kann sich unsere Hauptstadt Berlin über eine neue Citywave freuen. Wer das Glück hatte in Düsseldorf auf der Boot gewesen zu sein, der hat den Prototypen für die Welle bereits sehen und testen können. Sie soll zwei Meter breiter werden als die existierende Welle in der Jochen Schweizer Arena und auch wesentlich kraftvoller. Wir haben Julius Niehus aus dem Wellenwerk Team getroffen und ihn über den aktuellen Stand der Welle in Berlin befragt.

Hallo zusammen, Gratulation zum Bau der ersten Surfwelle in Berlin. Wo genau wird das Wellenwerk errichtet?

Danke dir vielmals! Das Wellenwerk wird in Berlin Lichtenberg, in der Landsberger Allee 270 eröffnen. Nur 7 Autominuten und 15 Minuten mit dem ÖPNV vom Alexanderplatz und dem Fernsehturm entfernt.
Aus den Innenstadtbezirken Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain ist es nur ein Katzensprung. Unsere Location befindet sich auf einem ehemaligen Gelände der Berliner Wasserbetriebe und hat nebst viel grün und hohen Bäumen auch sehr schöne alte Gebäude aus der Jahrhundertwende zu bieten. Im Sommer haben wir hier eine kleine Oase in der Stadt und wir freuen uns, diesen Ort mit allen Berlinern und Ihren Gästen zu teilen. Unsere direkten Nachbarn “Windobona” betreiben hier bereits erfolgreich seit mehr als einem Jahr einen Indoor Skydiving Tunnel.

Klingt super, aber das Frühjahr 2019 ist nicht mehr lange hin. Ist der Termin realistisch?

Wir haben die Location bereits seit mehr als eineinhalb Jahren und haben schon sehr viel geschafft. Der Einbau der Citywave dauert nur ca. vier Wochen und auch unser Holzgeschoss-Anbau wird komplett in der Fabrik vorgefertigt und vor Ort in sechs Wochen aufgebaut. Alle Gewerke und Baufirmen sind so eingetaktet, dass wir den Termin halten werden. Allerdings kann es immer Überraschungen auf einer Baustelle geben und deshalb werden wir den genauen Eröffnungstermin erst kurzfristig bekannt geben.

Wie ist der Stand der Dinge momentan?

Wir befinden uns bereits im Bau und die Planung ist soweit abgeschlossen. Der nächste Schritt ist der Einbau der Lüftungsanlage. Anschließend wird unsere Citywave installiert und es kann zum ersten mal in Berlin gesurft werden!

Ihr habt Euch für eine Citywave entschieden. Wie kam der Entschluss?

Jeder der bereits auf einer citywave® gesurft ist, weiß wie viel Spaß und wie süchtig sie macht. Sie ist für Anfänger wie auch für Profis gleichermaßen geeignet und auf keinem anderen Wellensystem kann man Menschen das Gefühl vom Surfen in so kurzer Zeit und so komfortabel vermitteln. Die Nähe von Zuschauern zu Surfern bzw. Lehrern zu Surfschülern ist ein weiterer Pluspunkt.

Hinzu kommt, dass die citywave® momentan das einzige ausgereifte Wellensystem auf dem Markt ist, was sich auf relativ kleinen Flächen und vor allem Indoor realisieren lässt. In Berlin gibt es unserer Meinung nach, wie in allen anderen Großstädten, leider keine geeigneten Flächen für einen Wavegarden oder Ähnliches. Die Außentemperatur ist mit knapp 10 Grad im Jahresdurchschnitt auch nicht besonders Boardshort-freundlich. Unsere Welle dagegen wird angenehme 26 Grad Wassertemperatur haben und unsere Halle ist natürlich überdacht und beheizt.

Da sind wir auch schon beim Thema…mit SURF ERA in der gleichen Stadt habt ihr mächtig Konkurrenz im Bereich Wavepool. Wie wollt Ihr Euch dennoch behaupten?

Wir sehen „Surf Era“ nicht als Konkurrenz an, zumal das Projekt ja in Relation zu seiner Größe noch komplett in den Kinderschuhen steckt. Ohne einen Standort, unter Berücksichtigung der utopisch hohen Finanzierungskosten und der nötigen Genehmigungen, ist es in unseren Augen bisher nicht viel mehr als eine schöne Idee.

Wir haben selber über die letzten Jahre erfahren müssen, wie komplex und schwierig so ein Projekt ist, auch wenn das Wellenwerk um einiges kleiner ist als das Vorhaben von Surf Era. Dazu kommt, dass in einer Stadt wie Berlin mit effektiv vier Millionen Einwohnern und 13 Millionen Touristen im Jahr auch problemlos zwei Wavepools nebeneinander existieren könnten. Wenn sie es schaffen sollten ihr Projekt zu realisieren, werden wir aber die Ersten sein die sich Jahreskarten kaufen und wünschen ihnen dabei viel Glück und vor allem Durchhaltevermögen.

Steht ihr im regelmäßigen Austausch mit den Jungs, oder macht hier jeder sein eigenes Ding?

Wir sind natürlich im Kontakt, aber haben bislang noch nicht viele Überschneidungspunkte gehabt, da sich unsere Projekte nicht nur in der grundlegenden Art, sondern vor allem im Projektfortschritt unterscheiden. Wir freuen uns aber schon darauf, die Jungs demnächst persönlich kennenzulernen und uns weiter auszutauschen.

Ihr habt bereits den Vorverkauf gestartet und seid preislich sogar unter der JSA, bzw dauert die Session bei Euch 60 Min und nicht 45 Min, ist das nur ein Early Bird Special oder bleibt es bei den 35,-?

Im Vorverkauf bieten wir Early Bird Preise an, die sich jedoch noch etwas ändern werden. Unsere Sessions sind aber mit 60 Minuten länger als bei Jochen Schweizer und unsere Welle ist vor allem fast zwei Meter breiter und viel kraftvoller. Das große citywave® Modell konnte in der letzten Woche auf der „Boot“ in Düsseldorf ausprobiert werden und allen Surfern, uns inklusive, stand ein dauerhaftes Grinsen im Gesicht. Das Gefühl ist unfassbar und wir können es kaum erwarten, dieses Erlebnis endlich mit den Berliner und ihren Gästen zu teilen

Was genau habt Ihr noch im Wellenwerk Berlin geplant?

Um die Welle herum entsteht ein Anbau, in dem zwei Gastronomien Platz finden. Zum einen das Restaurant „Rosa Lisbert” und zum anderen ein Ableger der Cocktail Bar “Velvet”, die kürzlich den Preis als beste Bar Deutschlands gewonnen hat. In den Sommermonaten gibt es noch einen Biergarten, in dem wir Kinoabende, Konzerte und Events ausrichten werden und nach dem Surfen in der Sonne liegen können. Dazu kommt ein Surfshop mit dem Fokus auf nachhaltigen, ökologischen und recycelten Produkten und eine Motorradmanufaktur in Zusammenarbeit mit der Marke „Malamadre Motorcycles“.

Wann steigt die Eröffungsparty?

Die große Eröffnungsparty steigt, sobald der Bau abgeschlossen ist und wird im besten Fall mit der Ausrichtung eines Wettkampfes gefeiert. Dazu später mehr!

Dank Euch und weiterhin viel Erfolg!

Geschäftsbedingungen

Gib bitte deine Email Adresse an, damit wir dich mit News, Updates und den neuesten Angeboten versorgen können. Falls du nicht mehr interessiert bist, kannst du dich jederzeit abmelden. Wir geben deine Daten nicht an Dritte weiter und werden dir nur Nachrichten schicken, die dich auch interessieren. Versprochen!

Read our full Privacy Policy as well as Terms & Conditions.

production