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Surfen lernen in Europa

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Surfen Lernen – die besten Surfspots in Europa

Zum Surfen lernen ist Europa eine Top Destination. Wenn du es erst einmal in Europa kannst, kannst du überall auf der Welt ohne Probleme Surfen.

Wellenreiten wird auf der ganzen Welt immer populärer, ganz egal ob man Asien, Amerika oder Europa betrachtet, überall sitzen Surfer in den Ozeanen und warten auf den perfekten Ride. Doch das Surfen zu lernen ist ein harter Weg und hängt maßgeblich von einigen Faktoren ab, die das Surfen vereinfachen, aber auch erschweren können. In Indonesien gibt es beispielsweise Breaks, in denen das Surfen lernen ein Kinderspiel ist, denn die Wellen brechen schön flach und die Take-Offs sind entspannt. Surfen lernen in Europa ist hingegen etwas komplizierter, da dort die Sandbänke, inkonsistente Wellen und Wind den Lernprozess häufig erschweren. Das ganze hat jedoch auch einen großen Vorteil: Wer das Surfen in Europa gelernt hat, kann überall auf der Welt surfen. Wer in Indo das Wellenreiten gelernt hat, ist noch meilenweit davon entfernt, in Europa surfen zu können. Das Surfen lernen in Europa macht also nicht nur durch eine einfachere Erreichbarkeit Sinn, sondern auch, um für die künftigen Surftrips bestens vorbereitet zu sein. Innerhalb Europas gibt es jedoch auch Unterschiede. Einige Spots eignen sich besser als andere. Damit ihr in kurzer Zeit die besten Fortschritte beim Surfen lernen in Europa erzielen könnt, haben wir hier einige Spots, die als anfängerfreundlich gelten.

Filipe Toledo fing als kleiner Junge in Brasilien mit dem Surfen an.
Filipe Toledo fing als kleiner Junge in Brasilien mit dem Surfen an.

Surfen lernen in England

Watergate Bay

Watergate Bay ist ein langer Sandstrand, mit unendlich vielen Peaks. Das bedeutet, dass sich die Leute im Wasser etwas auf die verschiedenen Sandbänke verteilen werden. Trotzdem sollte man nicht damit rechnen, dass man dort allein im Wasser sitzt, denn in unmittelbarer Nähe befindet sich ein Campingplatz, es gibt die ein oder andere Bar und Restaurants und auch Hotels sind in naher Distanz. Surfshops und Surfschulen gibt es ebenfalls direkt am Strand.

Newquay in England eignet sich sehr gut zum Surfen lernen.

Towan

Auch Towan ist ein Beachbreak, der sehr entspannt, aber auch sehr voll ist, wenn die Wellen klein sind. Werden die Wellen größer, kann dies sogar die einzige Option in der Region Newquay sein, die funktioniert. Im Gegensatz zu Watergate Bay ist dieser Strand auch nicht so groß, deswegen verteilen sich die Menschenmassen leider etwas weniger.

Beste Wellen in Newquay um das Wellenreiten zu lernen.
Beste Wellen in Newquay um das Wellenreiten zu lernen.

Surfern lernen in Deutschland

Floßlände

Die Floßlände ist eine von Münchens stehenden Wellen und die Adresse für alle, die sich einmal auf einer Flußwelle probieren wollen. Im Gegensatz zum Eisbach kann man an der Floßlände mit dem Riversurfen beginnen, ohne Angst vor gefährlichen Steinen haben zu müssen. Doch seid gewarnt, wenn ihr das Surfen auf einer stehenden Welle beherrscht, heißt das noch lange nicht, dass ihr im Meer surfen könnt. Die Welle läuft jeden Tag von ca. 14 bis 19 Uhr.

flosslaende

Sylt

Auf Sylt gibt es zahlreiche Sandstrände, an denen das Surfen und vor allem das Surfen lernen möglich ist. Zugegeben, an der deutschen Nordseeküste ist es noch einmal schwieriger, das Wellenreiten zu lernen, da die Wellen meist nur durch Windswell entstehen, doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Auf Sylt gibt es zahlreiche sehr gute Surfer, wie zum Beispiel unser Team-Member Max Schulz und es gibt sogar einen Surf Club, der euch bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite steht. Vor Ort gibt es natürlich Surfschulen und Leihmaterial, sodass euren ersten Versuchen auf dem Surfbrett nichts mehr im Wege steht.

Auch in Sylt kann man das Surfen lernen!

Surfen lernen in Frankreich

Montalivet

Etwas nördlich von Bordeaux liegt das Küstenörtchen Montalivet. Der Beachbreak hat mehrere Sandbänke und Peaks im Angebot und eignet sich für jedes Niveau. Im Ort Montalivet gibt es ein paar Surfshops und Surfschulen, die euch gerne beim Lernen unterstützen. Der lokale Surf Club organisiert sogar manchmal Flutlicht Sessions, die allerdings eher den einheimischen und fortgeschrittenen Surfern vorbehalten sind.

Golden Hour.
Golden Hour.

St. Girons

Der unendlich lange Strandabschnitt in St. Girons wird von zahlreichen Surfschulen zum unterrichten geschätzt. Abhängig von der Größe der Wellen und der Tide kann hier der Surfunterricht innerhalb von nur wenigen Schritten, an die gegebenen Bedingungen angepasst werden. Dies ist auch der Grund, warum beispielsweise Wavetours oder Pure dort ein Surfcamp auf dem lokalen Campingplatz betreiben. Des Weiteren ist St. Girons noch nicht ganz so überfüllt, wie zum Beispiel der Surfort Moliets, wo es zwei Campingplätze und Bungalowanlagen gibt und zudem wirklich jeder bekannte Surfcampanbieter ein Surfcamp hat.

Zu Surfen lernen ist St. Girons eine sehr gute Adresse.
Zu Surfen lernen ist St. Girons eine sehr gute Adresse.

Hendaye

Der Grenzort zwischen Frankreich und Spanien beherbergt eine große, geschützte Bucht, die für Anfänger einfach ein Paradies ist. Der lange Sandstrand bietet nicht nur entspannte Wellen, sondern auch Schutz vor starkem Wind und somit optimale Bedingungen für Surfanfänger. Das ist wohl auch der Grund, warum viele Surfschulen im Ort ansässig sind.

Hendaye ist ein Paradies für Anfänger und Fortgeschrittene.
Hendaye ist ein Paradies für Anfänger und Fortgeschrittene.

Surfen lernen in Spanien

Zarautz

Der circa 2 km lange Strand von Zarautz ist das Zuhause von tollen Wellen für jedes Niveau. Während auf der östlichen Seite des Strands meist eher die Touristen surfen, surfen auf der westlichen Seite der Bucht eher die Locals, da sich der Ort Zarautz ebenfalls am westlichen Ende befindet. Vor Ort gibt es zahlreiche Surfschulen und Surfshops, sowie Campingplätze.

In Zarautz kann man die Zeit vergessen.

Somo

Schräg gegenüber von Santander liegt das Dorf Somo, welches mit einem großen Strand und unzählig vielen Peaks überzeugt. Richtung Westen werden die Wellen immer kleiner, da die Landzunge von Santander den Swell dort etwas abschirmt. Gegen Osten nimmt dagegen die Wellengröße etwas zu. Neben Surfschulen und Surfshops gibt es auch einen Campingplatz, viele Bars und einen Skatepark direkt am Strand.

Sunset in Somo.
Sunset in Somo.

San Vicente de la Baquera

In San Vicente findet man immer eine super Welle für Anfänger. Direkt am westlichen Ende des Strandes sind die Wellen schön flach und deswegen bei Longboardern und Anfängern sehr beliebt. Sollten die Wellen in San Vicente einmal zu groß sein, ist Oyambre, die nächste Bucht, eine super Option, denn dort sind die Wellen immer kleiner. Der Ort San Vicente zählt allerdings nicht zu den schönsten. Einen Campingplatz gibt es direkt am Meer!

El Palmar

Der bekannteste Surfspot Andalusiens bietet Platz und Wellen für jedes Level. Vor Ort gibt es Surfcamps, Shops und Schulen, die euch nicht nur mit Rat und Tat zur Seite stehen, sondern euch mit Sicherheit auch den ein oder anderen Tipp geben. Andalusien gilt als Winterdestination, das bedeutet, dass es dort im Sommer quasi keine Wellen gibt. Für Anfänger ist der Herbst und Frühling wohl die beste Option, um in El Palmar das Surfen zu lernen.

Famara

Auch auf den kanarischen Inseln kann man das Surfen lernen. Besonders gut eignet sich der Ort und gleichnamige Strand Famara auf Lanzarote. Während Fuerteventura bereits sehr voll ist, ist Lanzarote noch etwas ruhiger und die Bucht von Famara bildet fast einen Halbkreis, sodass man starkem Onshore Wind etwas aus dem Weg gehen kann. Wie auch Andalusien sind die kanarischen Inseln ebenfalls im Herbst und Frühling die beste Option für Anfänger. Im Winter können die Wellen nämlich schon ganz schön groß sein.

Der Ort Famara auf der Vulkaninsel Lanzarote ist ein Traum für alle Surfer!
Der Ort Famara auf der Vulkaninsel Lanzarote ist ein Traum für alle Surfer!

Surfen lernen in Portugal

Baleal

Die Baleal Bucht liegt direkt zwischen den Örtchen Peniche und Baleal und ist ebenfalls halbkreisförmig. Dieses bietet, wie auch in Famara, die Möglichkeit, Winden aus einer falschen Richtung etwas aus dem Weg zu gehen. Peniche zählt als Surfhochburg schlechthin, es muss also mit vielen Menschen gerechnet werden, was jedoch auch den Vorteil hat, dass vor Ort keine Surfwünsche offen bleiben.

Mataduro

Mataduro liegt in der zweiten Surfhochburg Portugals namens Ericeira. Das besondere an diesem Spot ist, dass die Wellen dort nicht über Sanduntergrund, sondern über Riff brechen. Das Riff besteht jedoch aus flachen Steinplatten, sodass das kein Problem darstellt. Generell sind die Wellen in Mataduro als eher entspannt bekannt. Deshalb werden dort auch viele Surfkurse gegeben.

Arrifana

In Arrifana brechen nicht nur zahlreiche Wellen, verteilt auf mehreren Peaks, die für Anfänger geeignet sind, sondern an den größeren Tagen auch eine Experts-Only Welle, die jedoch erst ab 2 Meter Größe funktioniert. Sollte es also einmal zu groß sein, um das Surfen zu lernen, gibt es eine schöne Show von waghalsigen Surfern, die alle auch irgendwann mal das Surfen gelernt haben.

Arrifana ist ein traumhafter Surfspot zum Surfen lernen in Europa.

Auch wenn die hier genannten Spots gut sind, um das Surfen zu lernen, hängt es auch immer stark von den Bedingungen ab, ob und wie schnell man Fortschritte macht. Daher empfehlen wir euch auch immer die Vorhersage für eure gewählte Destination im Auge zu behalten.

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