Mit dem Firewire Spun Honey hat Firewire Shaper Dan Mann einen High Performance Groveller entwickelt, der genau dort ansetzt, wo viele klassische Performance Shortboards an ihre Grenzen kommen. Wenn die Welle kleiner und schwächer wird, soll trotzdem nicht auf Geschwindigkeit und Performance verzichtet werden müssen. Als Basis diente Manns bekanntes Spitfire, das für das Spun Honey weiterentwickelt und auf einen modernen, progressiveren Surfstil abgestimmt wurde. Entstanden ist der Shape gemeinsam mit Firewire Teamrider und Freesurfer Kevin Schulz.

Das Interessante daran ist die Positionierung. Firewire ordnet das Firewire Spun Honey zwischen dem sehr zugänglichen Sweet Potato und dem stärker auf Performance ausgerichteten Dominator 2.0 ein. Es soll also genügend Unterstützung für schwache Wellen bieten, gleichzeitig aber deutlich mehr Performance ermöglichen als ein klassischer Groveller.
Genau dieser Spagat war auch bei unserem Test in der O₂ SURFTOWN MUC deutlich zu spüren.

Viel Speed trotz großzügiger Outline
Schon auf den ersten Wellen war klar, wo die größte Stärke des Firewire Spun Honey liegt. Das Board ist schnell. Sehr schnell. Dabei fühlt sich das Board keineswegs nervös an. Die relativ breite und kompakte Outline sorgt für viel Fläche unter den Füßen und damit für ordentlich Lift. Gerade in schwächeren Sections muss das Spun Honey nicht permanent gepumpt werden, um Geschwindigkeit zu halten. Das macht es auch für Surfer interessant, die zwar Performance suchen, aber nicht jede Welle wie ein Contest Surfer bearbeiten möchten.
Die 5’8 Version unseres Tests kommt mit 32,5 Litern bei einer Breite von 20 3/8 Zoll. Firewire bietet das Spun Honey aktuell von 5’4 mit 27,6 Litern bis 6’4 mit 44,4 Litern an. Dadurch lässt sich der Shape sehr gut auf unterschiedliche Körpergewichte und Könnensstufen abstimmen.



