Der Lib Tech x Lost Puddle Jumper gehört zu den Shapes, die eigentlich keiner großen Vorstellung mehr bedürfen. Das von Matt „Mayhem“ Biolos entwickelte Board hat sich über die Jahre einen Ruf als extrem vielseitiges Small Wave Board erarbeitet. Die Idee dahinter ist einfach: möglichst viel Geschwindigkeit und Wave Catching für schwächere Bedingungen, ohne dass sich das Board wie ein klassischer Groveller anfühlt, sobald man es auf die Rail stellt.
In Kombination mit der besonders robusten Lib Tech Konstruktion wird daraus ein Board, das für unseren Wavepool Test gleich aus mehreren Gründen interessant war. Denn neben der eigentlichen Performance stellt sich beim regelmäßigen Surfen in künstlichen Wellen noch eine andere Frage: Wie gut hält ein Surfboard den deutlich härteren Alltag zwischen Beton, Poolrand und Reisen aus?

Viel Fläche macht das Leben leichter
Schon die Outline verrät, wohin die Reise geht. Der Lib Tech x Lost Puddle Jumper ist kurz, relativ breit und bringt ordentlich Fläche unter den vorderen Fuß. Dadurch paddelt das Board einfach an und kommt früh ins Gleiten. Genau das macht es interessant für kleinere und kraftärmere Wellen.
Auch im Wavepool fiel das einfache Wave Catching sofort positiv auf. Das Board vermittelt vom Take Off an viel Stabilität und gibt seinem Fahrer genügend Zeit, die richtige Position zu finden. Wer von einem größeren Board auf ein Shortboard wechseln möchte oder nicht jede Woche im Wasser steht, dürfte diesen gutmütigen Charakter schnell zu schätzen wissen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass der Lib Tech x Lost Puddle Jumper nur ein Board für Aufsteiger ist. Sobald man mehr Druck auf die Rails bringt, zeigt der Shape genügend Performance, um auch erfahrenen Surfern Spaß zu machen.


