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Skimboarden: Der unterschätzte Surfspaß für die Downdays

Wer regelmäßig surfen geht, kennt das Problem. Was tun, wenn die Wellen zu klein, der Wind zu stark oder die Tide zu hoch ist, um mit dem Surfboard Spaß zu haben. Genau dann schlägt die Stunde des Skimboards.

Was früher oft nur als Zeitvertreib für Surfer galt, hat sich längst zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt. Vor allem an Stränden mit flach auslaufender Brandung kann Skimboarden unglaublich viel Spaß machen und ganz nebenbei verbessert es Balance, Timing und Boardgefühl. Gleichzeitig gehört es aber auch zu den Sportarten, bei denen man sich schnell einmal ordentlich lang machen kann. Wer mit zu viel Geschwindigkeit oder an der falschen Stelle aufs Board springt, merkt schnell, dass nasser Sand nicht immer so weich ist, wie er aussieht.

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Was ist Skimboarden überhaupt?

Ein Skimboard ist deutlich kleiner, dünner und leichter als ein Surfboard und besitzt keine Finnen. Statt hinauszupaddeln, läuft man mit dem Board in den Händen an, wirft es auf den dünnen Wasserfilm am Strand und springt in voller Bewegung auf das gleitende Board. Durch den Aquaplaning-Effekt gleitet das Skimboard über das flache Wasser und kann entweder kleine Wellen zurück zum Strand abreiten oder, je nach Disziplin, für Tricks und Rotationen genutzt werden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Varianten:

Wave Skimboarding ist die surfähnliche Variante. Ziel ist es, mit viel Geschwindigkeit eine anlaufende Welle zu erreichen, sie zu treffen und ähnlich wie beim Surfen bis zum Strand zurückzufahren.

Flatland Skimboarding findet dagegen auf spiegelglattem Wasser statt und orientiert sich stark am Skateboarden. Tricks wie Shuvits, Kickflips oder Spins gehören hier genauso dazu wie das Fahren über Rails oder Slider.

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Die perfekte Beschäftigung für Tage mit schlechten Wellen

Gerade für Surfer ist das Skimboard die ideale Ergänzung im Boardbag.

Während viele an windstillen Sommertagen frustriert am Strand sitzen und auf den nächsten Swell warten, reicht beim Skimboarden oft schon ein wenige Zentimeter tiefer Wasserfilm. Selbst kleinste Shorebreak-Wellen können plötzlich zur Spielwiese werden.

Das macht Skimboarden nicht nur unglaublich kurzweilig, sondern auch zu einem hervorragenden Training. Das schnelle Aufspringen auf das Board schult Timing und Koordination, das Gleiten über den Wasserfilm verbessert Balance und Körperspannung. Viele Bewegungsabläufe lassen sich später direkt auf das Surfen übertragen.

Auch an Tagen mit sehr kräftigem Shorebreak kann ein Skimboard die bessere Wahl sein als ein klassisches Surfboard. Statt sich durch brechende Wellen zu kämpfen, nutzt man genau diesen Bereich für kurze, dynamische Rides.

Aber Vorsicht: Der Strand ist härter als er aussieht

Skimboarden

So spielerisch Skimboarden aussieht, so anspruchsvoll ist es.

Der schwierigste Teil ist nicht das Fahren selbst, sondern der sogenannte Drop. Das Board muss im richtigen Moment möglichst flach auf den Wasserfilm gelegt werden, während man gleichzeitig weiterläuft und nahezu ohne Geschwindigkeitsverlust aufspringt.

Gerade Einsteiger unterschätzen diesen Bewegungsablauf häufig. Wer zu steil aufspringt oder das Board verkantet, landet schnell mit Schulter, Hüfte oder Gesicht im Sand. Und nasser Sand fühlt sich bei Tempo eher wie Beton an.

Deshalb gilt:

  • Langsam beginnen.
  • Nicht direkt Vollgas geben.
  • Erst den Bewegungsablauf üben und ausreichend Platz zu anderen Strandbesuchern halten.
  • Besonders in der Nähe von Badenden oder spielenden Kindern sollte niemals geskimmboardet werden.
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Welches Skimboard ist das richtige?

Für Einsteiger werden häufig robuste Holzboards empfohlen, da sie preiswert und widerstandsfähig sind. Wer jedoch regelmäßig an der Küste unterwegs ist und kleine Wellen abreiten möchte, profitiert deutlich von einem hochwertigen Epoxy- oder Foam-Skimboard. Diese sind leichter, gleiten besser und reagieren wesentlich direkter.

Unsere Empfehlung

Wer ein hochwertiges Skimboard sucht, sollte sich die Modelle von Norden Surfboards genauer ansehen. Die norddeutsche Marke entwickelt seit über 20 Jahren Surfboards und alternative Wavecrafts für europäische Bedingungen und verfolgt dabei konsequent die Philosophie, mehr Menschen mit dem passenden Material aufs Wasser zu bringen. Auch die Skimboards sind auf langlebige Bauweise und gute Performance ausgelegt und eignen sich sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Rider.

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Mehr als nur ein Zeitvertreib

Lange Zeit wurde das Skimboard etwas belächelt. Es war das Brett für Tage, an denen „nichts läuft“.

Heute sehen das viele anders. Immer mehr Surfer haben ein Skimboard dauerhaft im Auto, weil sie wissen, dass fast jeder Strandtag damit Spaß machen kann. Egal ob an der Nordsee, an der französischen Atlantikküste oder auf einem tropischen Beachbreak, irgendwo findet sich fast immer ein flacher Shorebreak oder ein dünner Wasserfilm zum Gleiten.

Es macht aus vermeintlich schlechten Bedingungen einen guten Tag am Strand.

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FAQ: Die wichtigsten Fragen zum Skimboarden

Ist Skimboarden schwer zu lernen?

Die ersten Meter auf einem Skimboard gelingen meist schneller als beim Surfen, da man nicht auf Wellen warten oder paddeln muss. Die größte Herausforderung ist der sogenannte Drop – also das flüssige Ablegen des Boards und das Aufspringen während des Laufens. Mit etwas Übung entwickeln die meisten Einsteiger aber schnell ein Gefühl für den Bewegungsablauf.

Kann man mit einem Skimboard surfen?

Ja. Beim sogenannten Wave Skimboarding gleitet man zunächst über den flachen Wasserfilm und nutzt anschließend eine anlaufende Welle, um sie ähnlich wie beim Surfen bis zum Strand abzureiten. Diese Disziplin erfordert allerdings deutlich mehr Technik und Geschwindigkeit als klassisches Skimboarden auf flachem Wasser.

Wo kann man Skimboarden?

Ideal sind lange Sandstrände mit einem flachen Auslauf und einem dünnen Wasserfilm. Besonders gut eignen sich viele Strände an der französischen Atlantikküste, in Portugal oder an der Nordsee. Auch an tropischen Beachbreaks macht Skimboarden bei kleinen Shorebreak-Wellen jede Menge Spaß.

Welche Größe sollte ein Skimboard haben?

Die richtige Größe hängt vor allem von Körpergröße und Gewicht ab. Grundsätzlich gilt: Je größer und schwerer der Fahrer, desto größer sollte auch das Board sein. Der Hersteller gibt in der Regel passende Größenempfehlungen an.

Was ist der Unterschied zwischen einem Skimboard und einem Surfboard?

Ein Skimboard ist deutlich kürzer, dünner und besitzt keine Finnen. Es wird nicht hinausgepaddelt, sondern vom Strand aus auf einen dünnen Wasserfilm geworfen. Durch den Anlauf entsteht genügend Geschwindigkeit, um über das Wasser zu gleiten oder kleine Wellen anzufahren.

Ist Skimboarden gefährlich?

Wie bei jeder Boardsportart besteht ein Verletzungsrisiko. Besonders Anfänger unterschätzen häufig die Geschwindigkeit beim Aufspringen auf das Board. Stürze auf nassem Sand können schmerzhaft sein. Deshalb empfiehlt es sich, den Bewegungsablauf zunächst langsam zu üben und genügend Abstand zu anderen Strandbesuchern zu halten. Besonders bei starkem Shorebreak oder felsigem Untergrund sollte man vorsichtig sein.

Braucht man Wellen zum Skimboarden?

Nein. Bereits ein dünner Wasserfilm am Strand reicht aus, um mit einem Skimboard zu gleiten. Kleine Shorebreak-Wellen sorgen zwar für zusätzlichen Spaß, sind aber keine Voraussetzung.

Sind Holz- oder Epoxy-Skimboards besser?

Holz-Skimboards sind günstiger und ideal für Einsteiger oder gelegentliche Strandtage. Wer regelmäßig fährt oder kleine Wellen abreiten möchte, profitiert von einem hochwertigen Epoxy- oder Composite-Skimboard. Diese gleiten schneller, sind leichter und bieten deutlich mehr Performance.

Kann Skimboarden beim Surfen helfen?

Definitiv. Skimboarden verbessert Balance, Timing, Fußarbeit und Körperspannung. Gerade das schnelle Aufspringen auf das Board schult Bewegungsabläufe, die sich später auch beim Take-off auf dem Surfboard positiv bemerkbar machen. Viele Surfer nutzen Skimboarden deshalb gezielt als Training an swellfreien Tagen.

Lohnt sich ein Skimboard als Ergänzung zum Surfboard?

Absolut. Ein Skimboard nimmt kaum Platz im Auto ein und sorgt selbst an Tagen ohne surfbare Wellen für jede Menge Spaß. Es ist die perfekte Ergänzung für alle, die möglichst viel Zeit auf dem Wasser verbringen möchten und auch aus kleinen Bedingungen das Beste herausholen wollen.

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