Fotos: Sean Gossler
Seignosse kann gnadenlos sein. Vor allem dann, wenn die Sandbänke nicht mitspielen, der Wind ständig dreht und die Forecasts jeden Tag neue Fragen aufwerfen. Genau das bekamen die knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der adh-Open Wellenreiten 2026 zu spüren. Doch wie so oft im Surfen entstehen die besten Geschichten nicht an den einfachen Tagen.
Letzte Woche wurde die französische Atlantikküste erneut zum Treffpunkt der deutschen Hochschul-Szene. Zwischen Dawn Patrols, langen Beach Days und spontanen Sunset-Sessions stand dabei nicht nur der Wettkampf im Mittelpunkt, sondern vor allem das, was die adh-Open seit Jahren ausmacht: eine einzigartige Mischung aus sportlichem Anspruch, Surfkultur und Gemeinschaft.

Zwei Tage Contest, eine Woche voller Einsatz
Die Bedingungen verlangten in diesem Jahr allen Beteiligten einiges ab. Das verfügbare Contest-Fenster musste konsequent genutzt werden, sodass der gesamte Wettbewerb innerhalb von zwei Wettkampftagen durchgeführt wurde.
Was von außen wie ein straffer Zeitplan wirkte, bedeutete hinter den Kulissen Höchstleistung. Judges, Water Safety, Spotter, Technik-Crew und Organisationsteam arbeiteten Hand in Hand, um trotz schwieriger Bedingungen einen sicheren und fairen Wettbewerb auf die Beine zu stellen. Ein Kraftakt, der am Ende belohnt wurde.



