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Ina Schorr

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Die nominierten deutschen Surfer:innen für die erste Rapid-Surf-Europameisterschaft stehen fest

Fotos: maltebabionmedia

Nach den spektakulären Deutschen Meisterschaften bei den Finals 2026 in Hannover steht für die deutsche Rapid-Surf-Elite bereits das nächste Highlight an. Vom 23. bis 27. September 2026 finden im schweizerischen Ebikon bei Luzern erstmals offizielle Europameisterschaften im Rapid Surfing statt. Der Deutsche Wellenreitverband (DWV) hat nun sein Aufgebot für die historische Premiere bekanntgegeben.

Insgesamt wurden acht Athletinnen und neun Athleten für die festen Startplätze nominiert. Grundlage der Auswahl waren die Leistungen der vergangenen Saisons sowie die aktuellen Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften. Aufgrund der begrenzten Startplätze musste der DWV aus einem starken Teilnehmerfeld auswählen und legte zusätzlich eine verbindliche Nachrückerliste fest.

Valeska Schneider

Valeska Schneider führt das Frauen-Team an

Angeführt wird das deutsche Frauen-Team von Valeska Schneider, die sich Ende Juli in Hannover zum dritten Mal in Folge den Deutschen Meistertitel sichern konnte. Mit Anika Weizel, Ina Schorr und Lea Sasse reisen gleich drei weitere Finalistinnen der diesjährigen Deutschen Meisterschaften nach Ebikon.

Auch der Nachwuchs und die Masters-Klasse sind stark vertreten. Mia Wahl, amtierende Deutsche Juniorinnen-Meisterin, sowie Masters-Meisterin Nadine Ziesing komplettieren gemeinsam mit Taja Götz und Natalie Frese das deutsche Frauenaufgebot.

Lea Sasse

Nominierte Athletinnen:

Mia Wahl
Lea Sasse
Taja Götz
Ina Schorr
Anika Weizel
Valeska Schneider
Nadine Ziesing
Natalie Frese

Yves Viala

Yves Viala führt die Herren an

Bei den Männern geht der frischgebackene Deutsche Meister Yves Viala als einer der großen Hoffnungsträger an den Start. Der erst 17-jährige Münchner sorgte bei den Deutschen Meisterschaften mit einer spektakulären letzten Welle und der Höchstwertung des gesamten Events von 9,6 Punkten für den Titelgewinn.

Ebenfalls nominiert wurden der Deutsche Vizemeister Konstantin Leugermann, Titelverteidiger Lennard Weinhold sowie Junioren-Meister Leander Lu, der bereits bei den Deutschen Meisterschaften mit starken Leistungen in der Open-Klasse überzeugte.

Lenny Weinhold

Komplettiert wird das Team von Antonin Meier, Maximilian Lex, Hannes Mosch, Masters-Meister Alex Hesse und Jörn Seeman.

Nominierte Athleten:

Leander Lu
Antonin Meier
Maximilian Lex
Yves Viala
Hannes Mosch
Konstantin Leugermann
Lennard Weinhold
Alex Hesse
Jörn Seeman

Leander Lu

Erstmals werden Europameistertitel vergeben

Die Euro Rapid Surf 2026 markiert einen Meilenstein für die noch junge Disziplin des Rapid Surfings. Erstmals werden offizielle Europameistertitel vergeben. Austragungsort ist die stehende Welle im OANA Ebikon an der Mall of Switzerland bei Luzern. Veranstaltet wird das Event von Swiss Surfing im Auftrag der European Surfing Federation (ESF).

Gestartet wird in den Klassen Open Women und Men, Junior Girls und Boys (U18) sowie Masters Women und Men (ab 35 Jahren). Die Qualifikationen finden am 24. und 25. September statt, bevor am 26. September die neuen Europameister gekürt werden.

Begleitet wird das Event von einem frei zugänglichen Surf Village mit Livemusik, Filmprogramm und weiteren Angeboten für die Surf-Community. Zudem wird die Europameisterschaft per Livestream übertragen.

Mit einem starken Mix aus erfahrenen Titelträgern und aufstrebenden Nachwuchstalenten reist das deutsche Team mit berechtigten Medaillenhoffnungen zur ersten Rapid-Surf-Europameisterschaft der Geschichte.

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