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Bilbao Surf Film Festival

News

Recap: Laboral Kutxa Bilbao Surf Film Festival 2026

Wir waren bei der 11. Ausgabe des Bilbao Surf Film Festivals am Start

Das Laboral Kutxa Bilbao Surf Film Festival hat auch in seiner 11. Ausgabe gezeigt, warum es längst zu einem spannenden Treffpunkt der europäischen Surfkultur zählt. Vom 18. bis 22. März trafen sich in Bilbao Filmemacher:innen, Surfer:innen, Kreative und alle, die Lust haben auf Surf-Action und tiefe Messages.

Zwischen City und Surfkultur

Bilbao ist nicht der klassische Surf-Hotspot, und genau das kann den Reiz ausmachen. Zwischen moderner Architektur, rauem Industrieflair und der Nähe zur baskischen Küste entsteht ein spannender Kontrast, der dem Festival eine ganz eigene Atmosphäre verleiht. Während tagsüber in Getxo die Branche zusammenkam, wurde abends in Bilbao gefeiert, diskutiert und vor allem: Filme geschaut.

Bei der Opening Gala setzten Filme wie Ride of a Lifetime, Hono, Violeta und Ikigai direkt den Ton: persönlich, visuell stark und thematisch relevant.

Bilbao Surf Film Festival

56 Filme, 44 Länder, und ein klarer Fokus auf Surfkultur weltweit

Insgesamt liefen 56 Filme aus 44 Ländern, eine beeindruckende Bandbreite, die zeigt, wie global die Surfszene heute ist. Dabei ging es längst nicht nur um perfekte Lines und Barrel-Shots. Viele Produktionen setzten sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander, und genau das machte das Programm so stark.

Ein Film wie Gaza Surf Club bleibt im Kopf: Surfen im Gazastreifen, zwischen Hoffnung und Realität. Oder Best of Mundaka, das eine der besten Sessions der letzten Jahre dokumentiert und gleichzeitig eine Hommage an eine der ikonischsten Wellen Europas ist. Mit Wave of My Lifetime war auch Big-Wave-Surfer Natxo González präsent, persönlich, nahbar und intensiv.

Besonders gefreut hat uns die starke Präsenz von Filmemacherinnen und weiblichen Protagonistinnen. Das ist nicht nur ein gutes Zeichen, sondern längst überfällig in einer Szene, die sich zunehmend diverser aufstellt.

Bilbao Surf Film Festival

Starke deutsche Surffilme waren auch dabei

Außerdem waren mit Nothing But Blue mit Olympia-Surfer Tim Elter und Regisseur Sebastian Bechtel, On The Wave mit Nazaré-Surfer Sebastian Steudtner und Against Gravity mit Red Bull Surfer Leon Glatzer gleich drei deutsche Surffilme vertreten!

Bilbao Surf Film Festival



Die Gewinnerfilme: Mehr als nur Surf

Der Gewinner des Best Feature Film Awards, Forward von Nic Collar, hat uns nachhaltig beeindruckt. Die Geschichte von Clay March, einem jungen Mann mit Zerebralparese, der sich dem Freeride-Skifahren und adaptive Kaltwassersurfen verschrieben hat, geht weit über klassischen Surffilm hinaus. Es geht um Inklusion, um Grenzen, und darum, sie zu verschieben.

Auch der beste Kurzfilm Nio Ko Bokk bleibt hängen. In Dakar finden zwei junge Männer durch eine Surf-Community Halt, inmitten einer Gesellschaft, die von Migration geprägt ist. Roh, ehrlich, wichtig.

Mit Kikiribú (Best Basque Film) ging es nach Kuba, Save the Bay lenkte den Blick auf Umweltaktivismus in Fuerteventura, und Guts nahm uns mit auf eine Reise zweier Frauen nach Nordwestafrika. Unterschiedlicher könnten die Perspektiven kaum sein, und genau das ist die Stärke dieses Festivals.

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Mehr als Film

Man kommt ins Gespräch, lernt neue Leute kennen, tauscht Ideen aus. Es fühlt sich nicht wie ein klassisches Festival an, sondern eher wie ein lebendiger Mikrokosmos der Surfkultur.

Mukke

Ein echtes Highlight war in diesem Jahr der Fokus auf Musik. Die Bilbao Arena wurde zur Konzertbühne, und das Line-up konnte sich sehen lassen. Die Madrider Band Morgan lieferte einen intensiven Rock-Sound, während Carlangas mit seinem wilden Genre-Mix von Punk über Disco bis Latin für ordentlich Bewegung sorgte. Besonders hängen geblieben ist uns aber Maren: die junge baskische Künstlerin brachte genau die Mischung aus Melancholie und Energie, die perfekt zu diesem Festival passt.

Bilbao Surf Film Festival

Fazit: Bilbao Surf Film Festival 2026

Es geht hier nicht nur um Surfen, sondern um Geschichten, Perspektiven und die Frage, was unsere Szene eigentlich ausmacht. Wer nur auf der Suche nach perfekten Wellen ist, wird sie hier nicht finden. Wer aber verstehen will, wohin sich Surfkultur entwickelt, der ist hier genau richtig.

Mehr Infos gibt es hier!

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