Fotos: Twin Fin Invitational
William Aliotti gehört zu den stilprägendsten Surfern seiner Generation. Der Franzose aus St. Martin hat sich schon längst vom klassischen Contest-Zirkus verabschiedet, um seinen eigenen Weg als Free Surfer zu gehen: mit Twin Fins, radikal viel Speed und einem unverwechselbaren Flow.
Wir haben den Monster-Teamrider beim zweiten Twin Fin Invitational im vergangenen Herbst im Ocean Shelter bei Hossegor auf einen Kaffee getroffen und mit ihm über Surfen, kreative Freiheit und die Entstehung seines eigenen Events gesprochen.

Hey William, lass uns ganz vorne anfangen: Wie bist du eigentlich zum Surfen gekommen?
Ich komme aus der Karibik, aus St. Martin. Meine Eltern sind Segler und Reisende. Sie lieben das Meer und waren immer am Wasser unterwegs. Wenn du auf so einer Insel aufwächst, bist du automatisch ständig im Ozean. Meine Mutter hat mich jeden Sonntag an einen Strand namens Orient Bay gebracht. Ich hatte ein kleines Bodyboard und irgendwann bin ich darauf einfach aufgestanden, statt es normal auf dem Bauch zu fahren.
Meine Eltern meinten dann: „Okay, vielleicht sollten wir ihn mal in einen Surfclub schicken.“ So bin ich im Club in Le Galion gelandet und habe richtig angefangen zu surfen. Lustigerweise hatten Maud Le Car und ich denselben Start. Wir waren zusammen in der Schule und haben dann beide mit dem Surfen angefangen.




