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Interview: Über Nacht zum Erfolg – Jules Ahoi & the Deepsea Orchestra

Wir haben uns mit der Band Jules Ahoi & the Deepsea Orchestra unterhalten. Herausragende Musiker und vor allem Freunde, die eine gute Zeit zusammen haben.

Saltwater Folk, so beschreibt die Band Jules Ahoi & the Deepsea Orchestra ihre Musik! Wir hatten die Chance, Jules und seine Bandmitglieder bei den adh-Open auf einen Kaffee zu treffen. Aus einem kurzen Interview wurde eine lässige Gesprächsrunde, bei der wir viel gelacht und  einiges über die Band und deren Mitglieder Jules, Lotta, Max, Luka, Micha erfahren haben.

Hallo ihr! Könnt ihr euch kurz einmal vorstellen, damit jeder weiß, mit wem er es zu tun hat?

Jules: Hi! Ich bin Jules Ahoi, Singer und Songwriter. Ich spiele mehr schlecht als recht die Gitarre und versuche dazu zu singen, während meine wundervolle Band die Musik macht. Zusammen sind wir Jules Ahoi & the Deepsea Orchestra.

Max: Hey! ich bin Max und spiele das Schlagzeug in der Band. Mittlerweile singe ich sogar auch ein bisschen!

Lotta: Huhu! Ich bin Lotta und stehe am Klavier. Zusätzlich bin ich die zweite Stimme.

Micha: Mein Name ist Micha. Ich spiele die E-Gitarre und vor kurzem habe ich auch Banjo gelernt. Das macht mir mega viel Spaß!

Luka: Ich bin Luka und spiele Bass. Habe aber auch schon am Klavier gestanden und singe. Kommentiere aber auch immer fleißig, was gut und was schlecht läuft…manchmal vielleicht sogar zu viel! 😀

Franzi: Hey, ich bin Franzi, gehöre zwar nicht zur Band, aber begleite diese gerade um Fotos und Videos zu machen.

Die Gang credit: Johanna Besseling

Erzähl doch mal, Jules. Wie kam es zur Entstehung der Band Jules Ahoi & the Deepsea Orchestra?

Jules: Ich habe hier in Frankreich zwei Winter verbracht, nachdem ich mein Studium geschmissen habe und ausgewandert bin. Zuerst habe ich in meinem Bulli rund um den Strand Les Estagnots in Seignosse gewohnt, habe mir dann aber irgendwann eine Wohnung gemietet. Hatte dann erstmal einen Winter lang Zeit über mein Leben nachzudenken und zu reflektieren, ob alles so richtig läuft, wie es läuft und bin zur Entscheidung gekommen erstmal alles an den Nagel zu hängen. Ich habe dann Songs geschrieben und fand sie alle sehr hörenswert. Ich wollte eben, dass die Menschen da draussen meine Texte hören. Bin dann nach Deutschland zu einem befreundeten Produzenten gegangen, den ich noch aus der Zeit meiner ersten Band kannte und habe die Songs aufgenommen. Dafür brauchte ich natürlich Musiker, weil ich nicht jedes Instrument spielen kann. Ich suchte also im Freundeskreis und bin recht schnell auf diese tolle Truppe gestossen, mit der wir jetzt zusammen hier sitzen. Innerhalb von einer Woche nahmen wir alle Songs auf. Wir hatten damals kein Management, kein Label, haben alles aus eigener Tasche bezahlt. Die Songs haben wir dann auf Spotify geladen, das geht ja mittlerweile recht easy. Wir sind dann durch einen glücklichen Zufall mit dem Song Robinson Crusoe in einer offiziellen Spotify Playlist gelandet und quasi über Nacht eine halbe Million Klicks auf den Song bekommen. Wir hatten auf einmal eine gebuchte Tour vor uns und haben dann gesagt: „Ok, jetzt sind wir halt nicht nur im Studio eine Band, sondern holen uns nen Proberaum und spielen die Tour zusammen.“ Es gab jetzt schon zwei Wechsel in der Band. Unser ehemaliger Bassist wurde beispielsweise vor 2 Jahren Vater, unser ehemaliger Gitarrist heiratet jetzt und schafft es zeitlich nicht mehr, weil wir wirklich extrem viele Gigs spielen. Aber wir haben mehr als würdigen Ersatz und Vollblutmusiker gefunden!

credit: Dan Petermann

Klingt nach einer ziemlich unglaublichen und coolen Story! Und wie läuft’s jetzt? Plattenvertrag am Start?

Jules: Wir sind mittlerweile viel professioneller geworden, aber einen Plattenvertrag haben wir immer noch nicht. Wir nehmen jetzt einfach mal weitere Songs auf und schauen, was passiert. Mit diesen Songs wird unser Manager dann aber mit Sicherheit auch auf Labels zugehen. Wir haben aber kein Bock auf irgendetwas stressiges, dann verlieren wir die Lust an der Sache und momentan macht es einfach extrem viel Spaß, mit der Gang zu touren.

Micha und Luka

Wie würdet ihr euch und eure Band auf dem Deutschen Musikmarkt einordnen? Sprecht ihr schon vom Durchbruch, auch dank Spotify?

Jules: Vom Durchbruch können wir noch nicht sprechen. Mittlerweile hat Robinson Crusoe zwar schon 1,5 Millionen Klicks, aber ob es so einen klassischen Durchbruch überhaupt noch gibt, weiß ich garnicht, die Welt ist einfach so schnelllebig geworden. Wir schauen einfach was passiert. Momentan machen uns die Konzerte einfach mega viel Spaß, wenn das so weitergeht ists perfekt, wenn es mehr wird, ist es auch perfekt und wir wir irgendwann mal von der Musik leben können, ist das ebenfalls perfekt. Es kommt eben einfach so, wie es kommen muss…

Wir hören aus deiner Antwort heraus, dass ihr noch nicht von der Musik leben könnt?

Jules: Tatsächlich mache ich momentan nichts anderes als die Musik, ich kann davon leben, aber das liegt daran, dass ich die ganzen Urheberrechte an den Songs besitze. Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran, dass jeder von uns von der Musik leben kann. Das Problem ist einfach, dass das Studium auch noch beendet werden will…

Lotta: Was uns ebenfalls hilft, mehr Gigs zu spielen und somit mehr einzunehmen ist, dass wir ab diesem Jahr eine Booking Agentur haben. Davor hat Jules das alles gemacht…Das ist schon eine Entlastung.

Jules Ahoi & the Deepsea Orchestra bei den adh-Open

Kommen wir zum Surfen…Ist das Surfen für jeden von euch ein großer Bestandteil eures Lebens? Habt ihr ein Lieblingsboard?

Jules: Ich bin Longboarder…nur Noserider und Singlefins. Habe mir aber auch mal einen Single Fin Retro Shape selbst gebaut, als ich hier in Frankreich gelebt habe.

Lotta: Ich surfe ein klassisches Hybrid/Funboard. Früher habe ich eigentlich immer nur im Sommer in Frankreich gesurft, war dann auf einem längeren Südamerika Trip, auf dem ich mich verbessern konnte. 🙂 In Frankreich ist das Surfen schon schwierig.

Max: Ich bin eigentlich erst durch die Band zum Surfen gekommen. Wir waren vor 2 Jahren schonmal hier in Frankreich und da stand ich dann das erste mal auf dem Board…

Luka & Micha: Bei uns war das eigentlich genau gleich. Wir sind durch die Band zum Surfen gekommen.

credit: Dan Petermann

Ihr macht coole und chillige Musik und hört dementsprechend mit Sicherheit auch viel Musik! Könnt ihr uns und unseren Lesern Musiktipps geben?

Jules: Puh, ich höre extrem viel Musik…aber ich bin ganz ganz großer Police Fan. Das ist glaube ich die Band, die mich am meisten geprägt hat. Ich habe wirklich jede Platte. Momentan fahr ich total auf The War on Drugs ab, guter Sound, cooler 80ies Einfluss.

Lotta: Sticky Fingers gehen auch immer! Gerade im Sommer die richtige Musik für den Surfurlaub.

Max: Ich kann noch Hippo Campus empfehlen, die sind echt gut und noch sehr unbekannt, denke aber, dass man in Zukunft von denen noch einiges hören wird! Ansonsten die Reveries…hahaha! Das ist nämlich meine andere Band! 😉

credit: Dan Petermann

Sehr cool! Mädels und Jungs, vielen Dank für eure Zeit, es hat uns wirklich Spaß gemacht, dieses Interview mit euch zu machen! Gibts noch eine Message, die ihr unseren Lesern mit auf den Weg geben wollt?

Jules: Ich kann nur empfehlen, dass jeder von euch mal zu einem unserer Konzerte kommt und die positiven Vibes aufnehmt und adaptiert. Es macht uns einfach unglaublich viel Spaß und ich glaube man sieht das auch als Zuschauer. Nach dem Konzert sind wir auch immer für einen kleinen Plausch zu haben! Wir sehen uns! Spread the Love!

Die nächsten Gigs:

04.07. Köln: Theater im Bauturm FreiesSchauspielKöln
19.07. Würzburg: Weingut am Stein
21.07. Koblenz: Horizonte Weltmusikfestival
28.07. Herborn: Herborn – so bunt ist das Leben
03.08. Hunsrück: Lott-Festival

Der aktuelle Sound:

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