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SURF BASICS: Alles zum Thema Surfboard Rocker

Der Surfboard Rocker entscheidet maßgeblich darüber, wie viele Wellen du bekommst und wie eng du Turns fahren kannst.

Surfboard Shapes sind schon ein komplexes Thema…Neben den verschiedenen Tail Shapes und Finnen Setups gehört natürlich auch der Surfboard Rocker zu diesem Gebiet. Er ist maßgeblich für deine Wellenausbeute und deine Turns verantwortlich. Nicht jeder Rocker kann in jeder Welle gesurft werden. Es gibt also ein paar Dinge, die du beachten solltest.

Der Surfboard Rocker beeinflusst das Verhalten des Surfboards. Daher muss er genau ausgemessen werden.

Nose Rocker

Flacher Nose Rocker

Der Nose Rocker beschreibt die Biegung im vorderen Teil des Surfboards. Ist dort nur ein geringer Radius zu erkennen, spricht man von einem flachen Nose Rocker. Dieser Surfboard Rocker hat den Vorteil, dass  beim Paddlen viel Material des Surfboards im Wasser liegt und somit der Auftrieb verbessert wird. Dadurch ist es beim Paddeln einfacher, mehr Geschwindigkeit aufzubauen, was sich positiv auf deine Wellenausbeute ausübt. Beim Surfen ist das gleiche Prinzip erkennbar, weshalb ein Surfboard mit flachem Rocker „schneller“ ist. Diese Geschwindigkeit wird vor allem bei kleinen, schwachen und flachen Wellen benötigt. Das bedeutet, dass für diese Bedingungen unbedingt ein flacher Tailrocker verwendet werden sollte. Doch der flache Surfboard Rocker hat auch eine Kehrseite…Turns können nicht ganz so eng gefahren werden, da der Radius des Surfboards (die Rockerline) in gewisser Weise die Turns vorgibt. Ist dieser Radius also groß, ist auch der Turn weiter. Bei steilen Wellen kommt es mit einem flachen Rocker häufig zum klassischen Nosedive.

Steiler/Viel Nose Rocker

Ein Board mit viel Rocker paddelt sich hingegen träger. Es hat mehr Widerstand und deswegen ist es auch schwieriger Wellen zu catchen. Man braucht also viel Paddelpower, um ein Board mit viel Rocker Surfen zu können. Surfboards mit steilem Noserocker kommen vor allem bei steilen Wellen zum Einsatz, um einen Nosedive zu vermeiden. Die Rockerline des Surfboards adaptiert quasi die Form der Welle. Die Geschwindigkeit ist mit so einem Surfboard ebenfalls schwieriger aufzubauen, aber da das Einsatzgebiet der Boards in powervollen Wellen ist, kommt der Speed von ganz allein. Turns können hingegen enger gefahren werden, wie mit einem flachen Rocker, da die Rockerline einen geringeren Radius hat.

Es gibt auch einen sogenannten Nosekick, dabei ist der letzte Inch der Nose nochmal extra steil nach oben gerichtet, um Nosedives zu vermeiden.

Tail Rocker

Die verschiedenen Tail Rocker beeinflussen die Paddeleigenschaften zwar nur gering, verhalten sich aber während dem Surfen ähnlich zu ihrem großen Bruder, dem Nose Rocker.

Flacher Tail Rocker

Ein flacher Tail Rocker lässt dich einfacher Geschwindigkeit aufbauen, da prinzipiell mehr Material auf dem Wasser aufliegt, als bei einem großen Tail Rocker. Deshalb eignen sich als prinzipiell flache Rocker für kleine, flache und kraftlose Wellen. Dieser Vorteil bei der Geschwindigkeit geht jedoch auf die Kosten von engen Turns.

Steiler Tail Rocker

Der Steile Tail Rocker kann das Surfboard eine noch engere Rockerline geben, sodass das Board bei steilen Wellen ideal in die Wall passt. Zudem ermöglicht er zusammen mit einem steilen Nose Rocker radikale und enge Turns. Der größere Wiederstand des Boards wird durch die Kraft der Wellen ausgeglichen.

Der Rocker eines Small Wave Board (links) im Vergleich zu einem Step Up Board (rechts)

Surfboard Rocker Fazit

Prinzipiell gilt also folgende Regel. Je kleiner und flacher die Wellen sind, desto weniger Rocker benötigt dein Surfboard. Willst du dir also ein Kleinwellenbrett zulegen, solltest du darauf achten, dass es neben genügend Volumen auch einen flachen Tail und Nose Rocker hat. Willst du dagegen ein Board haben, dass für Barrels geeignet sein sollte, musst du auf viel Rocker im Nose und Tail Bereich achten. Ein Hybrid Surfboard, also ein Surfboard für alle Bedingungen wird dementsprechend einen Medium Tail und Nose Rocker haben.

 

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