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Red Bull Sweet’n Salty

Es war längst an der Zeit, einen rein deutschen Surf Road Trip professionell anzufassen. Red Bull hat sich zusammen mit Billabong Anfang November dessen angenommen und zwölf der besten deutschen Süss- und Salzwasser-Surfer auf grosse Reise geschickt.

Die Idee zu dem Trip ist schnell erzählt: Deutschland verfügt durch den Eisbach und die Nordsee über zwei grund-verschiedene Surf-Szenen. Beide haben starken Einfluss aufs deutsche Surf-Geschehen. Doch zwischen Bayern und Nordlichtern bestand bisher keine grosse Verbindung. Um dies zu ändern, wurden zwei Teams gegründet, die aus jeweils sechs „Sweet“- und sechs „Salty“-Surfern bestehen sollten. Jedes Team hatte den Auftrag, der anderen Fraktion seine Welle vor-zustellen und dort gemeinsam rippen zu gehen. Somit sollte quasi ein interkultureller Surf-Austausch zustande kommen – aus Fisch und Weisswurst mach eins. Die Umsetzung sah wie folgt aus: Fünf Wohnmobile machten sich eine Woche lang auf den Weg von München nach Sylt über Dänemark und Hamburg zurück nach München. Um möglichst kein Detail der Reise auszulassen, baten wir anschliessend alle Fahrer zur Feder. Jeder sollte seinen Eindruck schildern. Um es ihnen etwas einfacher zu machen, gaben wir den Faden vor und verschickten Lückentexte. Hier kommt das Ergebnis.

Hallo liebe Leser,
mein Name ist Janni Hönscheid, aber meine Kollegen aus dem Team Salty nannten mich immer nur DJ Janni oder Mrs. Piggy. Um euch zu erklären, was der Sweet ’n Salty für mich bedeutete, beschreibe ich es euch mit einem Wort: Red Bull!!!. Die ersten Tage surften wir zu Hause auf Sylt. Mit 6 Meter hohen Wellen zeigte sich meine (g)raue Nordsee von ihrer stürmischsten Seite. Nach Sylt fuhren wir weiter nach Dänemark und nach einer supertrippiegeilen Session wieder weiter auf die Reeperbahn. Schliesslich kamen wir nach unzähligen Kilometern im noch kälteren München an. Neben meinem eigenen Surfen fand ich, dass der Timo am stylishsten gesurft ist. Ich war etliche Tage mit elf anderen Surfern, Redakteuren, Kameramännern, Fotografen, einem kleinen, modisch gestylten Hund und Organisatoren im Wohn-mobil unterwegs. Neben Sarah aus dem Team Sweet war ich das einzige Mädchen. Ihr könnt euch vorstellen, was ich da für Sprüche zu hören -bekommen habe! Der netteste Spruch kam von Niggi.

Er meinte: „Mach deinen Anzug zu, es stinkt nach Fisch.“ Trotzdem waren eigentlich alle Jungs ganz süss, ganz besonders aber der Lars, da ihm die Kappe am besten stand. Am Eisbach angekommen, musste ich erst mal überlegen, wie oft ich dort schon surfen war. Ich glaube, 0-mal. Der grösste Unterschied zum Meer ist it’s sweet!!! Am besten an dem Trip fand ich den Spass. -Dabei habe ich noch nie in meinem Leben mit Haube gesurft. Falls es einen Sweet ’n Salty im nächsten Jahr geben sollte, will ich unbedingt dabei sein!!! Ich grüsse noch den Kanalreiniger vom Eisbach: Falls du Handschuhe findest, die sind von meiner Schwester!!!
Bis bald
eure Janni

Hi, ihr Schlitzer,
mein Name ist Timo Eichner, ich komme von Norderney. Ich wurde zum Red Bull Sweet ’n Salty eingeladen, da ich auf Surfen, Sex & Rock’n’Roll stehe und trotzdem gerne lange Spaziergänge mache und Blumen pflücke. Die SURFERS-Redaktion fand, dass ich besonders stylish surfe; das finde ich super cool, weil ich darauf immer besonders achte. Ich gebe mir besonders viel Mühe, schön zu surfen, weil ich früher selber immer im „stylishen“ Kack-Stance unterwegs gewesen bin. Ich fand aber, wenn ich noch keine krassen Moves kann, sollte es wenigstens schön aussehen – mittlerweile hat sich beides verbessert. Bevor der Trip für mich losging, hing ich noch ein paar Stunden in der Wohnung von Lars, dem SURFERS-Chefredakteur, ab. Seine Wohnung ist sehr stylish von Ikea eingerichtet und zu trinken gab es Wasser, aber Lars ist ein super Typ, wir hatten jede Menge Spass. Die Jungs aus München sind dann mit ihren Wohnmobilen nach Hamburg gekommen und haben uns halb erfroren am Flughafen abgeholt. Weiter ging es nach Rømø (mit einem kleinen Zwischenstopp bei einer amerikanischen Fastfood-Kette, die uns nach der Essensausgabe rausgeschmissen haben), wo wir die erste Nacht verbrachten. Ich teilte mir das Womo mit Andreas, meinem persönlichen Fahrer, aber ab dem zweiten Tag mit Janni, Melf, Niggi und Benni. Das Schlimmste an meinen Mitbewohnern war eigentlich nix, wir waren ja die beste Womo-Crew und haben die Essensschlacht auf der Autobahn auch ganz klar gewonnen. Am nächsten Morgen ging es weiter mit der Fähre nach Sylt, der Insel mit den zweitbesten Wellen in Deutschland. Der Wind war stark und die Wellen verblasen, aber das hat uns kein bisschen gestört und wir haben alle Gas gegeben. Das Surfen mit den anderen Teammitgliedern hat riesig Spass gemacht. Ich kannte die meisten ja auch schon vorher, von daher hab ich mich echt super darauf gefreut und ich glaub, wir haben uns auch alle gut gepusht. Besonders Tao ist mir aufgefallen, da er ebenfalls sehr stylish surft und immer abgegangen ist.
Haut rein! Timo

Servus,
ich bin der Gerry oder auch Scary Gerry. Es war das erste Mal, dass ich auf Sylt surfen war. Und es war sehr, sehr windig, ein bisserl kalt, aber total geil. Nachdem wir vor Westerland gar nicht mal so kleine Wellen gesurft haben, sind wir am zweiten Abend mit der Fähre zurück nach wie hiess des doch gleich? gefahren mit dem Ziel, am kommenden Morgen in Agger (Dänemark) zu surfen. Der Norden unterscheidet sich in der Namensgebung durchaus vom Süden, was der Grund ist, warum ich mir die Namen so gut merken kann. Auf der 3 oder so -stündigen Fahrt hoch gen Norden hatten wir mit allen fünf Wohnmobilen einen Pinkelstopp vor einer dänischen Hot-Dog-Bude eingelegt. Der Besitzer der Bude fand es wohl nicht so lustig, dass wir ihn seine Hütte volle Kanne mit Urin besudelt haben, und rief sofort, nachdem er uns beschimpft hatte, die Cops an. Nach einigen Kilometern haben die uns mitten auf der Landstrasse angehalten. Da meine Wohnmobil-Kollegen immer guter Laune sind und ich die ganze Fahrt über nachgegrübelt hab, ob denn jetzt wirklich 0,0 Promille in Dänemark angesagt sind, hatte ich dabei durchaus ein mulmiges Gefühl. Der Polizist war uns aber sehr wohl gesinnt (sie lieben’s einfach, wenn man sie Mr. Officer nennt…) und liess uns nach einem kleinen Plausch unbescholten weiterfahren. Ich an seiner Stelle hätte das Pläuschchen auch cool gefunden und wär am besten gleich zu uns ins Wohnmobil und mitgefahren, ganz nach dem Motto „mittendrin statt nur dabei“…
Gerry

Hallo liebe surfers-Leser,
wie Gerry schon schrieb, sind wir dann doch noch, ohne auf die Polizeiwache zu müssen, in Agger angekommen. Sofort nach Ankunft sind alle, obwohl es stockdunkel war, auf die Düne gerannt und haben sich erst mal ein Bierchen geöffnet. Man konnte nur erahnen, wie gut die Wellen am nächsten Tag werden würden. Die lange Fahrt steckte uns allen in den Knochen und ich schlief ein wie ein Murmeltier im Winterschlaf. Mein kleiner Hund Sid schlief ebenfalls wie ein kleines Hundebaby. Am nächsten Morgen standen wir früh auf. Der erste Blick bei über die Düne machte uns (fast) sprachlos. Die Wellen waren etwa zwei Meter hoch und der Wind war tatsächlich offshore. Das war für mich das erste Mal in Dänemark und ich hätte nie gedacht, dass es dort so gute Wellen bzw. Spots gibt. Die Kälte machte mir am Anfang ziemlich zu schaffen und es war sehr ungewohnt, in voller Neoprenmontur durch Wellen im Meer zu tauchen. Wir surften, bis wir nicht mehr konnten, um dann gen Hamburg aufzubrechen. Neben Janni als einziges Mädel auf dem Trip dabei gewesen zu sein war superlustig, spannend und eine grosse Ehre. Ich hoffe, wir sehen uns alle bald mal wieder auf den Gewässern dieser Erde! So, jetzt gebe ich aber ab an meinen Kollegen Fin-Erik aus dem Team Salty.
Viel Spass noch beim Schmökern!
Eure Sarah

Moin moin,
mein Name ist Fin-Erik. Ich bin 19 Jahre alt und Mitglied der Holmström Crew. Als wir uns am -Morgen den Line-up von Agger angeschaut haben, wurden unsere Erwartungen voll erfüllt. Ich bin zum sechsten Mal in Dänemark, aber so geordnet und glassy habe ich die Wellen hier noch nicht gesehen. Im Wasser konnte ich Red Bull und der Surfers mal zeigen, wie ich die Wellen schlitze. Von den anderen Surfern hat mich besonders Flo beeindruckt, da er ohne Probleme seine fetten Airs auch in der Nordseesuppe raushaut. Ausserdem hat Tao mit seinem Hydrospeed den Spray ganz schön fliegen lassen. Ich hoffe, ich konnte meinen Sponsoren Nike 6.0 und Squalo mit der hier abgedruckten Footage etwas für ihren super Support zurückgeben. Nachdem wir insgesamt nur 15 Stunden in Dänemark waren, ging es am Abend wieder nach Hamburg zum Feiern. Wenn ich dem Trip eine Note von Eins bis Sechs geben müsste, würde ich ihm eine dicke Eins geben!
Weiter so! Fin-Erik

Yo, ihr Chefrocker!!
nach der 2. Bomben Session in Agger fuhren wir zurück nach good old Hamburg City. Da am nächsten Tag mein Geburtstag anstand, feierten wir mal schön mit Astra, Jägermeister und Zigarren diesem Anlass entgegen!! Red Bull hat gleich mal den schmutzigsten und verruchtesten Stripclub der Stadt aufgetrieben. Die Stripperinnen waren 1a Bordsteinschwalben, wie sie im Buche stehen… Am liebsten hätte ich die mal ordentlich nach der Uhrzeit gefragt! Doch ich hab mich zurückgehalten, bin ja eher so der Schüchterne, nääääch. Nachdem die Kieztour noch ein wenig weiterging, haben wir die Nacht am Hafen verbracht, genau vor dem grössten Passagierschiff der Welt, der diggen Mutti aus England a/k/a Queen Mary II. Mit finstersten Kopfschmerzen räumten wir am nächsten Morgen unser Vorzeige-Wohnmobil auf und meine Wohnmobilkollegen (ich nicht) setzten sich wieder hinters Steuer gen München. Die meiste Zeit fuhren Kamikaze-Niggi und Burn-out-Benni, deren Fahrstil ist echt ohne Worte… Wir haben das Feld öfter von hinten aufgeräumt! So weit, ich gebe das Wort ab!
Bis Baldrian!
Melf

Servus,
nach unserer Kieztour in Hamburg machte sich die Karawane, wie Melf schon schrieb, wieder auf gen München. Während der ca. 8-stündigen Fahrt rief mich plötzlich eine Redakteurin der Süddeutschen Zeitung an. Sie fragte mich höchst originelle Fragen wie zum Beispiel, was das Surfen am Eisbach so besonders mache und ob das Wasser nicht kalt sei. Und so erzählte ich ihr, was das Surfen am Eisbach so besonders macht und dass das Wasser arschkalt ist. Als ich auflegte, erschrak ich, da ich ja in der Schule für ein paar Tage krank geschrieben war. Meine Lehrer hatten den Artikel am nächsten Morgen natürlich alle gelesen. Die meisten Lehrer gaben sich mit schmunzelnden Blicken und zweideutigen Bemerkungen zufrieden. Nicht so mein Geschichtslehrer. Der gab mir netterweise ein Referat für zwei Tage später auf, was mir meinen Sweet-Aufenthalt mit den Salty-Jungs leider ordentlich versaut hat. Danke an dieser Stelle noch mal, du Vollpfeife! Insgesamt hat sich meiner Meinung nach von den Saltys Melf am besten im Eisbach geschlagen.
Gees Simon

Moin moin,
hier schreibt Niejie. Seit etlichen ungezählten Tagen waren wir bereits unterwegs, als wir die Wohnmobile am Eisbach parkten. Sofort nach der Ankunft rannten wir alle Hand in Hand wie dressierte, blitzeblank -rasierte Eichhörnchen zur Welle und sprangen rein. Mein allererster Versuch war ein Reinfall ins kühle Süsswasser. Ihr fragt mich, ob die Welle und das Surfen mit dem meiner Heimat Sylt zu vergleichen sind? Wer noch nie am Eisbach war: keinesfalls. Den kompletten Tag verbrachten wir ausgesetzt zum Surfen am Eisbach und zerstörten unsere Körper freiwillig. Die Locals der Sweet Crew zeigten uns, was sie alles aus ihrer Tasche zaubern konnten. Am Abend gab’s zu viele Schmerzen, die wir mit Bier bzw. Red Bull besiegen mussten. Das war der erste Tag mit dem angeschlagenen Salty Team alias Benni Stanzberg, Timo Eichel, Melf hat den Längsten, Janni Stönscheid und Niejie Brüste 😉
Liebe Grüsse Niggi

Grüss Gott,
ich heisse Tao und surfe bereits seit 7 Jahren am Eisbach. Der Trip oben im Norden bei den Saltys war äusserst windig, aber ich freute mich schon darauf, ihnen zu zeigen, was im schönen polizeiüberwachten München abgeht. -Einige Zeit vor dem Red Bull Sweet ’n Salty war ich mit Flori, Simon, Gerry und Joki an einer Flusswelle in -Frankreich surfen gewesen. Leider haben wir uns dabei alle gegenseitig mit diversen Krankheiten angesteckt, da durch die nahe liegenden Felder das Wasser getrübt wurde. Daher hingen wir auf diesem Trip oft im Wohnmobil ab, lebten den Lifestyle travelnder Surfern in den 60ern und hörten Bob Marley. Trotzdem versuchten wir zu surfen und waren angetan von den Saltys. Rundum ein amoröser Trip. Ich hoffe, ihr Leser habt die 4,20 Euro schon bezahlt.…
Aloha, euer Tao

Hallo,
hier schreibt euch das Küken der Truppe. Ich bin 16 Jahre alt und gehe nicht mehr zur Schule. Stattdessen gehe ich surfen. Gerry und Tao nannten mich auf dem Trip immer den Versorger, da ich die Truppe immer bei Laune gehalten habe. Das hat mir aber nichts ausgemacht. Nachdem ich den Saltys mal ordentlich zeigen konnte, was trotz bayrischer Überwachung am Eisbach abgeht, bin ich kurz nach dem Red Bull Sweet ’n Salty weiter ins schöne alte Marokko. Dort habe ich bei den Herzen der Europameisterschaft hoffentlich den ersten Platz geholt. Was mir mehr Spass macht: gesponserte Trips oder Contest-Surfen? Beides gut, aber für mich stehen das Reisen und das Feeling beim Surfen im Vordergrund. Eines Tages, wenn ich mal gross bin – obwohl, mit 2,10 Meter bin ich ja eigentlich schon gross –, will ich kleiner werden. Um mein Ziel zu erreichen, trinke ich ganz viel Red Bull. Jetzt aber zurück zum Eisbach: Die Sweetys, besonders Gerry, Simon, Doc Punkrock (Flori) und Tao, die Schlange 2007, surften hier echt der Hammer mit Ultra-Sprays und super Airs.
Bis bald
euer Paul

Moin,
Benni hier! Die Münchner sind schon ein komisches Volk. Ihre Würstchen sind derbe kurz und derbe weiss, ihr Laugengebäck hat die Form von platten Ärschen und ihr Senf sieht aus wie Durchfall. Am letzten Abend waren wir noch im äh… im Laden gegenüber von unserem Hotel essen. Iris von Billabong hat fleissig Kurze verteilt und alle hart untern Tisch gesoffen. Wir schmetterten die ganze Nacht riesige Bierkrüge aneinander und ich bestellte mir eine Rutsche Beck’s… gab’s aber nich’! Das war echt traurig. Auf einer Stadttour zuvor haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gezeigt bekommen wie den Eisbach, die Toiletten der Kunsthalle -neben dem Eisbach und den Englischen Garten. Durch meinen alten Neo hatte ich mir riesige offene Stellen am Hals zugezogen, das sah aus, als hätte das gesamte neunschwänzige Negerballett vom Kiez an meinem Nacken gesogen, und die Münchener schauten ganz neidisch. München hat IMMER ’ne Welle, aber ob ich mir vorstellen könnte, von Sylt dorthin zu ziehen? Nö, da lob ich mir doch den Sandstrand mit seiner Waterkant! Ich gebe das Wort ab, grüsse noch meine -Family, Sünje, die Eisbach-Schlitzer – und damit meine ich nicht uns Sylter, sondern Team Sweet (hab echt gestaunt, wie ihr abgeht!) –, natürlich das Team Salty, Simon und Andy von Red Bull, Flo, Large, Toby und Flo von Smith Optics und alle meine Beachbox Bros. Wie wir auf Sylt immer sagen: So gehn wir hier ab und -reingehaun!
Benni

Flori hier,

zusammen mit meiner Freundin Sarah und unserem kleinen Köter Sid wurden wir von Red Bull und Billabong eingeladen, mit auf den Trip zu kommen. Nicht nur Sarah und ich, sondern vor allem Sid fand den Trip super, denn es gab Essen und erstaunlich gute Wellen in der Nordsee. Das Beste an dem Trip waren Sids erste Begegnung mit einem Sandstrand, der Shorebreak in Agger und die Razzia auf Dänemarks Landstrassen (danke, lieber Kioskbesitzer!). Das Beschissenste war, dass der Eisbach nicht so gut war, wie er eigentlich sein kann. Ich war mit 31 Jahren wohl der Dienstälteste der Tour, daher hatte ich die Rolle des FUS-Papas oder auch alten Sacks und musste die Jungs und Mädels vor jeglichem Blödsinn bewahren. Ich wollte schon immer mal einen Bomb Drop stehen. Nun, nach 6 Jahren und unzähligen Versuchen an allen möglichen Spots hat es endlich geklappt.
Der Trick, um ihn zu stehen, ist dabei im Grunde ganz einfach: Man muss nur irgendwas zum Runterspringen finden und dann auf dem Brett landen. Man sollte allerdings tunlichst vermeiden, Steine, Mauern, sein eigenes Board oder sonstige Hindernisse zu erwischen. Der Eisbach ist wohl der einzige Surf-Spot, der mitten in einer Stadt liegt, daher sollte sich jeder, der hierher kommt, unbedingt in der Reihe hinten -anstellen und die Locals vorlassen. Um ehrlich zu sein, ist es einfach ein schöner Spielplatz mitten in München, aber man sollte auch nicht alles zu ernst nehmen, was drumherum passiert. FUS Love and Peace. Immer wieder wird darüber gesprochen, den Bach dichtzumachen. Bisher ist zum Glück aber noch nichts passiert und mittlerweile besteht ja auch schon ein relativ guter Dialog zusammen mit den Verantwortlichen der Stadt und der Parkverwaltung. Ich denke, dass da sicher eine Lösung zu erzielen ist, mit der alle Beteiligten gut leben können, und vor allem, mit der wir auch weiterhin an einem einzigartigen Spot surfen können.

Bis dahin!
Liebe Grüsse, Flori

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