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Wavepool Surfboards: TORQ x Channel Islands Pod Mod

Surfboards

Wavepool Surfboards: TORQ x Channel Islands Pod Mod

Viel Volumen, viel Haltbarkeit und jede Menge Vertrauen

Mit dem TORQ x Channel Islands Pod Mod trifft ein bewährter Small Wave Shape von Channel Islands auf die robuste Epoxy Bauweise von TORQ. Das Ergebnis ist ein unkompliziertes Surfboard, das viel Volumen auf vergleichsweise wenig Länge unterbringt und sich besonders an Surfer richtet, die einfach Wellen bekommen und dabei trotzdem nicht auf Shortboard Feeling verzichten möchten.

Wavepool Surfboards: TORQ x Channel Islands Pod Mod

Die Geschichte des Shapes reicht dabei schon einige Jahre zurück. Das ursprüngliche Channel Islands Pod erschien bereits um die Jahrtausendwende und verfolgte damals einen für die Zeit ziemlich progressiven Ansatz. Surfer sollten ihr Board deutlich kürzer fahren können als ihr klassisches Shortboard, ohne dabei zu viel Volumen und Gleitleistung zu verlieren. Mit dem später entwickelten Pod Mod wurde dieses Konzept noch einmal konsequenter umgesetzt. Das Board wurde kürzer, breiter und mit mehr Volumen im vorderen Bereich ausgestattet.

Damit nimmt der Pod Mod im Grunde einiges von dem vorweg, was heute bei vielen modernen Hybrid und Small Wave Shapes selbstverständlich geworden ist.

Wavepool Surfboards: TORQ x Channel Islands Pod Mod

Kurz, breit und mit ordentlich Volumen

Schon beim ersten Blick auf das Pod Mod wird deutlich, dass hier nicht die elegante Silhouette eines klassischen High Performance Shortboards im Mittelpunkt steht. Die Outline ist breit, die Nose vergleichsweise voll und auch das Tail bringt ordentlich Fläche mit.

Genau das ist gewollt.

Das zusätzliche Volumen im vorderen Bereich hilft beim Paddeln und Wave Catching. Gleichzeitig erzeugt die breite Outline viel Stabilität und Auftrieb. Das macht es möglich, das Pod Mod deutlich kürzer zu fahren als ein klassisches Shortboard.

Channel Islands empfiehlt erfahrenen Surfern, den Shape ungefähr drei bis sechs Zoll kürzer als die eigene Körpergröße zu wählen. Das zusätzliche Volumen und die Fläche gleichen die geringere Länge aus und sorgen dafür, dass das Board trotzdem früh ins Gleiten kommt.

TORQ x Channel Islands Pod Mod

Ein Board, das sofort Vertrauen vermittelt

Während manche Performance Shapes zunächst verlangen, dass man den richtigen Sweet Spot findet, fühlt sich das TORQ x Channel Islands Pod Mod ausgesprochen unkompliziert an. Die zusätzliche Breite bietet eine große Plattform unter den Füßen und verzeiht auch kleinere Fehler bei der Gewichtsverlagerung.

Gerade Intermediate Surfer dürften davon profitieren.

Wer bisher auf einem Minimalibu, Funboard oder größeren Hybrid unterwegs war und den nächsten Schritt in Richtung Shortboard machen möchte, findet hier einen Shape, der diesen Übergang erleichtern kann. Man bekommt ein deutlich kürzeres und beweglicheres Board, ohne sofort auf sämtliche Unterstützung eines größeren Shapes verzichten zu müssen.

TORQ x Channel Islands Pod Mod

Viel Kontrolle, aber weniger Agilität

Die Kehrseite dieser Stabilität zeigte sich ebenfalls recht schnell. Im direkten Vergleich mit den sportlicheren Boards unseres Testfeldes fühlte sich das TORQ x Channel Islands Pod Mod etwas schwerfälliger an.

Das Board reagiert nicht auf jede kleine Gewichtsverlagerung und möchte etwas bewusster bewegt werden. Besonders schnelle Richtungswechsel verlangen mehr Körpereinsatz als beispielsweise bei einem schmaleren Performance Shortboard.

Das muss allerdings nicht negativ sein.

Gerade für Surfer, die ihre Turns verbessern möchten, kann ein etwas ruhigeres Board sogar hilfreich sein. Statt nervös auf jede Bewegung zu reagieren, gibt das TORQ Pod Mod seinem Fahrer Zeit, einen Turn einzuleiten und sauber zu Ende zu fahren.

Das Fahrgefühl ist dadurch weniger spektakulär, aber ausgesprochen berechenbar.

Wavepool Surfboards: TORQ x Channel Islands Pod Mod

Das Unterwasserschiff hilft beim Railwechsel

Beim TORQ Pod Mod wurde auch das Bottom Design gegenüber dem ursprünglichen Pod verändert. Statt des klassischen Single to Double Concaves arbeitet der Shape mit einem flacheren Entry, der in ein Concave Vee übergeht.

Die Idee dahinter ist, die breite Outline beweglicher zu machen. Das V im hinteren Bereich unterstützt den Wechsel von einer Rail auf die andere und verhindert, dass sich das Board trotz seiner Breite völlig träge anfühlt.

Im Wavepool funktionierte das gut. Rail to Rail Wechsel sind sauber möglich, verlangen allerdings etwas mehr Input vom Fahrer als bei den agilsten Shapes unseres Tests.

Wer mit dem hinteren Fuß bewusst arbeitet und das Board aktiv auf die Kante stellt, bekommt ordentliche Turns hin. Das Pod Mod erledigt diese Arbeit allerdings nicht von alleine.

Wavepool Surfboards: TORQ x Channel Islands Pod Mod

Das breite Tail bringt Drive

Auch das Tail wurde gegenüber dem ursprünglichen Pod verbreitert. Dadurch entsteht zusätzliche Fläche, die gerade in kleinen und kraftärmeren Wellen für mehr Gleitleistung sorgt.

Einmal auf der Rail, trägt das Channel Islands Pod Mod seine Geschwindigkeit zuverlässig durch den Turn. Das Board fühlt sich dabei kontrolliert und stabil an und gibt dem Fahrer viel Halt.

Der Charakter unterscheidet sich damit deutlich von einem losen Twin. Während ein Twin häufig dazu einlädt, das Tail spielerisch ausbrechen zu lassen, möchte das Pod Mod lieber sauber durch den Turn geführt werden.


TORQ x Channel Islands Pod Mod

Ein gutes Board für die Progression

Genau deshalb sehen wir das TORQ x Channel Islands Pod Mod besonders stark bei Surfern, die sich technisch weiterentwickeln möchten.

Viele Intermediate Surfer stehen irgendwann vor einem klassischen Problem. Das bisherige Board ist groß, stabil und einfach zu surfen, beginnt aber die weitere Entwicklung einzuschränken. Ein radikales High Performance Shortboard wäre dagegen ein zu großer Schritt.

Das Pod Mod schließt diese Lücke.

Es bietet weiterhin viel Volumen und Stabilität, lässt sich aber bereits deutlich stärker über die Rails surfen. Bottom Turns, erste kraftvollere Carves und schnellere Richtungswechsel lassen sich üben, ohne dass jede kleine Fehlbelastung sofort bestraft wird.

Damit ist es weniger ein Board, das mit maximaler Performance beeindrucken möchte, sondern vielmehr eines, mit dem man mehr Performance lernen kann.

TORQ x Channel Islands Pod Mod

Die TORQ Konstruktion passt zum Konzept

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bauweise. Das Pod Mod wird hier nicht in einer klassischen Channel Islands PU Konstruktion angeboten, sondern in einer robusteren TORQ Epoxy Konstruktion.

Wer sein erstes richtiges Shortboard kauft, möchte wahrscheinlich nicht nach jedem kleinen Rempler über eine Reparatur nachdenken. Auch auf Reisen, im vollgepackten Van oder beim regelmäßigen Wavepool Besuch ist eine widerstandsfähigere Konstruktion ein handfester Vorteil.

Die TORQ Bauweise ist weniger empfindlich gegenüber typischen Druckstellen und kleineren Beschädigungen als viele klassische PU Boards. Das bedeutet natürlich nicht, dass das Board unzerstörbar ist. Im Alltag steckt es aber einiges weg.

Wavepool Surfboards: TORQ x Channel Islands Pod Mod

Gerade im Wavepool ein interessanter Vorteil

Poolboden, Seitenwände und Ein und Ausstiegsbereiche können deutlich weniger nachgiebig sein als ein Sandstrand. Gerade wenn ein Board regelmäßig benutzt wird, summieren sich kleinere Kontakte und Belastungen.

Ein robust gebautes Board kann deshalb für Wavepool Surfer langfristig durchaus wirtschaftlicher sein. Beim Pod Mod kommt hinzu, dass es sich ohnehin an Surfer richtet, die ein unkompliziertes Everyday Board suchen. Ein Surfboard, das häufig benutzt werden soll, darf schließlich auch etwas aushalten.

Wavepool Surfboards: TORQ x Channel Islands Pod Mod

Performance pro Euro

Damit kommen wir zu einem weiteren Argument für das TORQ x Channel Islands Pod Mod. Es verbindet einen etablierten Channel Islands Shape mit einer industrielleren und robusteren Konstruktion, wodurch es preislich meist deutlich unter vergleichbaren Premium Performance Boards liegt.

Gerade für Intermediate Surfer halten wir das für interessant. Nicht jeder, der seine ersten Schritte auf einem Shortboard macht, möchte sofort sehr viel Geld für einen empfindlichen Custom oder High Performance Shape ausgeben.

Das Pod Mod bietet hier einen relativ unkomplizierten Einstieg. Man bekommt einen bekannten Shape, eine robuste Konstruktion und genügend Performance, um sich fahrerisch weiterzuentwickeln.

Wavepool Surfboards: TORQ x Channel Islands Pod Mod

Für wen eignet sich das TORQ x Channel Islands Pod Mod?

Unsere klare Zielgruppe sind Intermediate Surfer und ambitionierte Aufsteiger.

Wer von einem Funboard oder größeren Hybrid auf ein kürzeres Board wechseln möchte, bekommt hier einen sehr zugänglichen Einstieg ins Shortboard Surfing. Auch schwerere Surfer oder Fahrer, die bewusst etwas mehr Volumen bevorzugen, dürften mit dem Konzept gut zurechtkommen.

Sehr erfahrene Surfer können mit dem TORQ x Channel Islands Pod Mod natürlich ebenfalls Spaß haben, insbesondere in kleinen und kraftlosen Wellen. Wer allerdings maximale Response, radikale Snaps oder ein extrem leichtes und sensibles Board sucht, findet passendere Shapes.

Wavepool Surfboards: TORQ x Channel Islands Pod Mod

Ein Surfboard, das man einfach benutzen kann

Vielleicht ist das die sympathischste Eigenschaft des Pod Mod. Man muss sich nicht besonders viele Gedanken darüber machen.

Es fängt Wellen, ist stabil, fährt kontrolliert und steckt im Alltag einiges weg. Genau das macht es zu einem Board, das man problemlos in den Van wirft, mit in den Wavepool nimmt oder als unkomplizierten Begleiter für den nächsten Surftrip einpackt.

Und gerade für Surfer, die nicht jede Woche im Wasser stehen, kann diese Berechenbarkeit deutlich wertvoller sein als die letzten zehn Prozent Performance eines sensiblen High Performance Shapes.

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