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INTERVIEW: Eisbach Grom und Rapid Surf League Surfer Nicolas Marusa

Die Familie der RAPID SURF LEAGUE wächst und gedeiht.

Fotos: Antje Fuentelsaz & hP Cleve

Der neuste Zugang auf der Tour ist der 14-jährige Nicolas Marusa, der sich mittlerweile einen echten Namen am Eisbach gemacht hat. Als Protege von Tao Schirrmacher ist er mit Sicherheit einer der talentiertesten Surfer in München.

Name: Nicolas Marusa
Alter: 14 Jahre
Geburtsort: München
Surfe seit: 5 Jahren
Homespot: Eisbach
Lieblingsspot: Im Meer gibt des viele. Einen bestimmten Lieblingsspot hab ich nicht
Vorbilder: Tao Schirrmacher, Craig Anderson, Micheal February
Bisherige Erfolge: 4. Platz bei der Boot Düsseldorf 2018
Sponsoren: Quiksilver, Big Ding, Wavepatrol, Jochen Schweizer Arena, Fatumsurfboards

Hallo Nicolas, wie geht’s wie steht’s?

Servus! Danke, mir geht’s sehr gut.

Wo treibst Du Dich gerade rum?

Zur Zeit bin ich in München und genieße die letzten Ferientage.

Die Badehosen Crowd verlässt langsam den Eisbach. Wie war die Lage vor Ort dieses Jahr?

Ich persönlich fand, dass es voller war als letztes Jahr. Aber auch trotz der großen Crowd hatte ich wieder mega Spaß. Der Sommer am Eisbach ist immer toll.

Bei der Boot hast Du mit Deinen 14 Jahren Lukas, Tao und Simon ziemlich aufgemischt. Jetzt bist Du auch Teil der Rapid Surf League. Wie siehst Du Deine Chancen?

Schwer zu sagen. Da sind lauter gute Surfer dabei. Ich werde mich bei den Contests immer reinhängen und versuchen mein Bestes zu geben. Wichtig dabei ist, den Spaß nicht zu verlieren. Denn wann hat man den schon die Chance mit all seinen Freunden zu den besten Flusswellen zu fahren und zu surfen. An der Stelle Shoutout an die Raid Surf League und Quirin Rohleder, der das alles so professionell und schnell auf die Beine gestellt hat.

Nächster Tourstopp ist in Langenfeld auf der Unit Welle. Warst Du schon dort?

Ich war noch nicht dort, aber ich habe gehört, dass die Welle sick sein soll. Deshalb freue ich mich besonders auf Langenfeld.

Wie würdest Du Dich entscheiden? Eisbach, Citywave, Unit Welle oder Ozean?

Nummer eins macht bei mir sicher der Ozean. Das ist der Ursprung des Surfen und mein Ziel war es von Anfang an, ein Surfer zu sein, der sowohl ein guter Eisbachsurfer als auch ein guter Oceansurfer ist.

Das heisst Du nutzt den Eisbach als Training für das Meer?

Ja schon. Immer wenn ich ans Meer komme spüre ich die Verbesserung zum letzten mal. Bis ich dann wieder ans Meer komme versuche ich Dinge, wie Bottomturn oder Carves auch am Bach zu verbessern.

Kommst Du dann auch regelmässig ans Meer?

Ich versuche so oft wie möglich ans Meer zu kommen. Leider schaff ich das noch nicht so oft wie ich es mir wünschen würde.

Luca Holy ist auch einer der Groms, die am Eisbach ziemlich durchstarten. Seid Ihr öfter zusammen unterwegs oder wer ist Deine Crew?

Das ist unterschiedlich. Ich bin oft mit Tao Schirrmacher am Surfen, aber ansonsten ergibt es sich dann immer wieder mit wem man surfen geht.

Wie siehst Du die Zukunft am Bach? Mehr Skatetricks? Style? Höhere Airs?

Ich sehe es ehr in Richtung Style und höhere Airs gehen. Alle Boys versuchen sicke Turns rein zu hauen oder noch höhere Airs mit unterschiedlichsten Grabs zu sticken. Aber auch Skatetricks sind am kommen, was auch klasse ist. Dabei Shoutout an Jonas Rosenbauer der als klasse Skater auch seine Ideen, was Flips und alles mögliche, ins Bachsurfen mit einfließen lässt.

An welchem Trick tüftelst Du momentan?

Momentan arbeite ich daran 360 Shuvits zu sticken und Fullrotations zu drehen. 🙂

Hast Du Vorbilder?

Von Anfang an war Tao Schirrmacher ein Vorbild für mich. Er war derjenige der mich immer unterstützt und gepusht hat. Er hat mir gezeigt was alles möglich ist. Ohne ihn wäre ich nicht auf dem Level auf dem ich jetzt bin.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?

Auf einem Surfbrett, an einem schönen Ort mit Menschen, die mit denen ich Spaß habe. Ich hoffe, dass ich zu der Zeit am Studieren bin. Am liebsten irgendwo dort, wo es Wellen gibt.

Deine letzten Worte?

Ich möchte mich gern mal bei all denen bedanken, die mich schon von Anfang an am Eisbach aufgenommen haben. Durchs Surfen habe ich so viele tolle Menschen kennengelernt. Und bei meiner Mutter, die mich am Anfang jedes Wochenende in aller Herrgottsfrühe zum Bach gefahren hat und bei Wind und Wetter ausgeharrt hat.
Ich liebe den Eisbach und das Surfen!
Keep the stoke alive and rip it up 🙂

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