Nach einer Woche zwischen Camping, wechselnden Swells und ziemlich kompromisslosen Beachbreaks stehen die Sieger:innen der Natural Selection Surf 2026 fest. Kirra Pinkerton und Mikey Wright setzten sich an der abgelegenen Westküste Südafrikas durch und sichern sich die Titel der zweiten Ausgabe des Surf-Ablegers der Natural Selection Tour.
Wer den Contest verpasst hat: Die komplette rund zweistündige Übertragung ist inzwischen als Replay auf Red Bull TV verfügbar.

Von schwierigen Peaks zu cleanen Barrels
Das Timing hätte kaum besser sein können. Ein kräftiger Sturm über dem Südatlantik schickte einen der größeren Swells des südafrikanischen Winters Richtung Western Cape.
Zu Beginn mussten die Surfer:innen noch mit wandernden Peaks und ständig wechselnden Sections kämpfen. Im Laufe des Events nahm der Swell jedoch zu, Offshore-Wind sortierte die Oberfläche und aus den schwierigen Beachbreaks wurden stellenweise richtig saubere Barrels.
Genau diese Anpassungsfähigkeit ist Kern des Natural-Selection-Formats. Statt eines klassischen Heatrasters werden die Athlet:innen über mehrere Sessions hinweg beurteilt. Wave Selection, Kreativität, Execution und die Fähigkeit, mit wechselnden Bedingungen umzugehen, spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Natural Selection Tour selbst beschreibt das Konzept als Bewertung des Gesamteindrucks statt als Jagd nach Dezimalpunkten. n
Wie das neue Format im Detail funktioniert, haben wir bereits vor dem Event in unserem Artikel über die Natural Selection Surf 2026 in Südafrika erklärt.





