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SURFBOARD TEST 2018 – die Ergebnisse

Der ultimative Surfboard Test auf der Citywave in München

Probieren geht über Studieren!

Nach unserem ersten Surfboard Test auf der Citywave in der Jochen Schweizer Arena können wir das nur bestätigen.

Es war unglaublich aufschlussreich und informativ die unterschiedlichsten Boardtypen im direkten Vergleich testen zu können. Egal ob Softboard, Riversurfing- Shape, Wakesurfboard oder auch ein klassisches Shortboard. Jedes Board hat seine Qualitäten. Genauso unterschiedlich wie die getesteten Surfboards, war auch unser Test Team ein bunter Mix aus unterschiedlichen Gewichtsklassen und Könnerstufen.

Somit können wir behauten, dass die Boards tatsächlich auf Herz und Nieren getestet wurden, was am Ende auch nicht ohne kleinere Blessuren möglich war.


Die Bewertungen wurden durch eine Skala erfasst, um die Ergebnisse so einfach und übersichtlich wie möglich zu halten. Wir hoffen ihr findet die nötigen Informationen, die Euch für den Kauf des nächsten Surfboards fehlen und stay tuned für die nächste Runde!

Lib Tech Surfboards

Nude Bowl

Das Nude Bowl wurde von Lib Tech’s Haus- und Hofshaper Jeff „Hendo“ Henderson entwickelt und designt. Es ist eine stromlinienförmige Version von der beliebten und wendigen Bowl Series mit einem kleinen, aber feinen Unterschied, denn das Nude Bowl besitzt etwas mehr Volumen an den wichtigen Stellen. Es ist also das perfekte Alltagsboard für progressives Surfen und integriert High Performance in deinen Style – und das nicht nur für den Ozean, sondern auch für die Citywave! Weitere Vorteile der Lib Tech Boards liegen auf der Hand, denn die Boards sind extrem robust. Der Umwelt zur Liebe werden die Boards sogar ohne giftige Stoffe produziert. „dang hard to ding“ und „zero hazardous waste“ eben! 😉

Testboard:  LIB TECH – NUDE BOWL 5`5 mit 26,2 Litern

 

FAZIT: Das Lib Tech Nude Bowl ist ein sehr spannendes Board, welches durch seine Allround Qualitäten punkten kann. Nur für die Citywave vielleicht nicht das ideale Board, aber wer auch gerne im Ozean und auf kräftigen Flusswellen unterwegs ist, sicher ein perfekter Wegbegleiter.

Short Round

Der beliebte Small Wave Shape von Matt Biolos aka Mayham in der Lib Bauweise: Es gibt wohl kaum eine bessere Kombination für stehende Wellen, denn das Short Round schlägt die Brücke zwischen einem einfach zu fahrenden „Cheater Board“ und einem High Performance Shortboard. Den Speed erzeugt das Brett durch einen flachen Entry-Rocker und seine relativ breite Nose, bei der der weiteste Punkt nach vorne verlagert wurde und einem sehr großzügigen Concave. Der Performance Anteil des Short Rounds resultiert aus einem moderaten Tail Rocker, dem Double Concave im Bereich der Finnen und dem modernen Bump Squash Tail.

 

Testboard:  LIB TECH – SHORT ROUND 5`4 mit 25 Litern

 

FAZIT: Das Lib Tech Short Round gehört nach dem Test sicher zu den Lieblingsboards einiger Tester. Es ist spritzig, schnell und einfach ein sehr ausgewogener Shape, auf dem man sich sofort wohl fühlt. Wir sind uns sicher, dass es auch im Meer Spaß macht und somit ist das Board die perfekte Wahl für den One-Board-Fits-All  Quiver.

Yachtsea Wakesurf

Als kleine Überraschung hat uns Lib Tech noch das Wakesurf Board „Yachtsea“ mitgegeben. Das extrem kurze und breite Board ist eigentlich für Bootwellen –  also Wakesurfing gedacht, aber hat sich erstaunlich gut in der Citywave geschlagen. Das runde Tail und der leichte Concave machen das Board sehr agil, während der flache Rocker für den nötigen Speed sorgt. Rundum eine gute Alternative für den Wavepool oder die Flusswelle.

Testboard: LIB TECH – YACHTSEA WAKESURF 5`0 mit 24 Litern

FAZIT: Das Lib Tech Yachtsea hat uns Nicolai von Lib Tech als kleine Überraschung mitgebracht und diese Überraschung ist ihm wirklich gelungen, denn das Wakesurfboard hat viele Tester überzeugt. Kurz – breit – und jede Menge Spaß. Wer den Luxus eines Bootes mit Heckwelle hat, der wird somit gleich doppelt belohnt, denn auf der Citywave oder Flußwelle ist das Yachtsea eine willkommene Abwechslung.

Kanoa Surfboards

The Creek

Das Creek ist eine reine Rivermaschine – entwickelt für die kraftvollen Flusswellen oder auch die Citywave. Das Konzept schlägt die Brücke zwischen dem New School Riversurfen und dem meerinspirierten Surfen. Der flache Noserocker und die etwas ausladende Outline liefern genug Gleitfläche um Tricks sicher zu landen. Durch die Winger am Tail ist das Creek sehr lebendig und besticht durch super einfache Turneinleitung. Die tiefe Single Concave liefert ordentlich Speed und macht das „Pumpen“ effizienter. Der richtige Tailrocker gibt das Quäntchen extra Popp für all die Ollie-basierten Tricks.

Testboard:  KANOA SURFBOARDS – THE CREEK 5`3 mit 23,77 Litern

FAZIT: Bei dem KANOA Creek haben die Jungs aus Saarbrücken und der südafrikanischen Shaper Spider Murphy gute Arbeit geleistet. Das Board liegt nicht nur gut in der Hand, sondern überzeugt mit seinen Eigenschaften auch auf der stehenden Welle. Es braucht zwar etwas mehr Druck als manche anderen Testboards, aber wenn es mal loslegt, ist es kaum zu stoppen. Gerade die Mischung aus Geschwindigkeit und guten Turn-Eigenschaften haben uns überzeugt. Ein absoluter Geheim-Tipp für alle Eisbachsurfer!

Foamy Flow

Dieses Performance-orientierte Riversurf-Foamy ist ideal für stärkere Flusswellen wie der Eisbach oder auch Wavepools, wie die Citywave. Die klassische Shortboard Outline mit einer runden Nose und einem Squashtail liefert dem Board genau den richtigen Mix aus Speed und Agilität.

Das Board ist durch die A/VS Technology sehr stabil und bekommt durch einen Aluminium Stringer die nötige Steifigkeit. Selbst Ollies sind mit dem Kanoa Foamy Flow kein Problem – zumindest für das Softboard 😉 Der Shape soll auch als Wakesurfer gut funktionieren.

Testboard: KANOA SURFBOARDS – FOAMY FLOW 4’6 mit 20 Litern


FAZIT: Das kleine KANOA Foamy Flow macht genau das, was der Name verspricht. Mit einer Länge von 4’6 ist es das kleinste getestete Board, aber das soll nichts heißen, denn gerade für ein Softboard hat es sich verdammt gut geschlagen. Etwas leichtere Surfer wie Simon Bitterlich hat das kleine Softy mit seinem Flow überzeugt und nicht zuletzt hat die Jochen Schweizer Arena dieses Board als Leihboard erkoren.

KT SURFBOARDS

Plate Lunch

Das Plate Lunch von KT ist das Allround Shortboard. Dabei reden wir nicht davon, dass es in Double Overhead genauso performt, wie bei einem Fuß, sondern wir reden davon, dass das Plate Lunch sowohl in stehenden Wellen, als auch im Meer bei kleinen Wellen dein perfekter Begleiter ist. Ein molliges Squash Tail, sowie eine erweiterte Tail und Nose Outline prägen die Eigenschaften dieses Boards maßgeblich!

Testboard:  KT SURFBOARDS – PLATE LUNCH 5`6 mit 25,10 Litern


FAZIT: Das KT Surfboard Plate Lunch macht Hunger auf me(e)hr 😉 Das extrem leichte Board ist kaum zu bremsen, denn sobald es im Wasser landet will es los. Egal wohin. Turns, Tricks – you name it! Der Shape lässt uns nur erahnen wie viel Spaß es auch im Meer machen würde. Fortgeschrittene Surfer haben hier einen echten Quiver Killer, denn die Allround Qualitäten sind kaum zu übersehen!

MF Softboards

The Eugenie

Das Eugenie ist die Softboard Variante von eines der Small Wave Boards, die Mick schon mal designte. Die Charakteristika des Small Wave Shapes eignen sich für stehende Wellen sehr gut. Das etwas breitere Tail in Kombination mit einer für Softboards sehr schmal zulaufenden Nose, verleihen dem Board eine gute Wendigkeit. Durch das Volumen ist es fehlerverzeihend und auch für schwere Surfer geeignet.

Testboard:  MICK FANNING SOFTBOARD – THE EUGENIE 4`10 mit 19,04 Litern

FAZIT: Die Zeiten in denen Softboards nur für den Anfängerkurs taugen, sind längst vorbei. Das beweist auch das MF Softboard Eugenie. Unter dem weichen Gummi befindet sich bei dem Eugenie ein „echter“ Shortbord Shape, der richtig „Biss“ hat. Leilani & Simon waren komplett verliebt in das blaue Softy und wer keine Lust mehr auf klassische Polyester oder Epoxy Boards hat und nach einer sicheren Alternative sucht, den wird dieses Board überzeugen.

Little Marley

Kurz, breit, schnell – Das ist das Motto der Little Marley von MF Softboards. Das kleine Toy hat eine kurvige Outline und eignet sich dank dieser selbst für die schwächsten stehenden Wellen. Das Softboard ist der ideale Cruiser und verzeiht dir viele Fehler. Der Single-to-Double Concave verleiht dir die absolute Kontrolle über den Speed, das Diamond Tail verleiht dem Board Wendigkeit.

Testboard:  MICK FANNING SOFTBOARD – TITTLE MARLEY 5`2 mit 29 Litern


FAZIT: Ja – wir müssen gestehen, dass uns das MF Softboard Little Marley sofort sympathisch war. Nicht nur als Raggea Fans, sondern auch als Surfer. Das Board hat einfach Flow! Das recht breite Board gibt einem sofort ein sicheres Gefühl ohne träge zu wirken. Christian war mit dem „Cruiser“ kaum mehr aus der Welle zu kriegen und auch uns hat der ausgewogene Shape in seinen Bann gezogen. Es fehlen nur noch die Rasta Farben und Dreadlocks cause we are jammin’….

Cohete Surfboards

Rad Bummer

Das Cohete Sorftboard Rad Bummer ist ein schnelles Board. Dank der Curvey Outline ist es ein wahrer Riversurf Cruiser, der zum entspannten Surfen einlädt. Dank des Volumens ist dieses Board auch in schwachen Wellen der optimale Begleiter.

Testboard:  COHETE SURFBOARDS – RED BUMMER 5`4 mit 33,50 Litern

FAZIT: Der lilane Cohete Sorftboard Rad Bummer sticht sofort ins Auge. Lecker! Mit über 33 Liter gehört es zu den voluminöseren Shapes, die wir testen durften. Für unseren Geschmack war es etwas zu massiv für die Citywave, aber im Meer oder für schwächere/kleinere Flusswellen ist es sicher die richtige Wahl. Spaß hat das Board auf jeden Fall gebracht und mit dem weichen Deck kamen wir uns vor wie auf einem lila Wölkchen;)

Ocean & Earth Surfboards

Super Bug Mini

Das Super Bug Mini ist ein Softtop und besticht mit 39 Liter Volumen auf eine Länge von 5‘4‘‘. Damit hält es nicht nur den schwersten Riversurfer in der Welle, sondern eignet sich auch ideal zum easy und lockeren Cruisen, sowohl als auch für Hang Fives und andere Longboard Manöver in Riverwaves. Das breite Tail und die füllige Nose sind fehlerverzeihend und liefert definitiv die nötige Portion Spaß, nicht nur in der Citywave, sondern auch in jeder anderen stehenden Welle und im Meer.

Testboard:  Ocean & Earth Surfboards – Super Bug Mini 5’4 mit 39,00 Litern


FAZIT: Mit dem Super Bug Mini steigt auch der australische Surf- Accessoires Hersteller Ocean & Earth in die Softboard Branche ein. Mit 39 Litern und einer Länge von 5’4 war es das massivste Board in unserem Test. Kein Wunder also, dass sich unsere Schwergewichte Quirin und Paul sehr wohl Gefühlt haben 😉 Mit Hang Fives und 360ern wurde das Board auf alle Qualitäten getestet und hat trotz behäbigem ersten Eindruck, absolut überzeugt. Das Board könnte auch in kleinen Sommer Beachies richtig gut funktionieren.

RIOT Surfboards

Motherfucker from Hell

Das Motherfucker from Hell wurde auf Grundlage des klassischen Shortboards designt. Das Board hat eine etwas vollere Nose und eine curvy Outline. Das Tail wurde etwas verschmälert, um radikale Turns in Rapid Waves zu ermöglichen. Die Rails sind dabei relativ dünn, um einen extra Hold, auch in kraftvollen Wellen, zu ermöglichen. Der Low Entry Rocker versorgt den Surfer dabei mit Speed, während der Flat Exit Rocker für ausreichend Loose sorgt. Die scharfen Rails am Tail geben dem Board einen präzisen Release Point.

Testboard:  RIOT SURFBOARDS –  MOTHERFUCKER FROM HELL 5’2 mit 22,70 Litern


FAZIT: Keep it REAL  – Keep it RIOT! Das MFH von RIOT Surfboards wurde von der Münchner Surfboard Schmiede ausgiebig getestet, um einen schlüssigen Shape zu entwickeln. Kein Wunder also, dass Leilani ihr „heiliges“ Board nur ungern für unseren Test hergeben wollte, aber jeder unserer Tester wollte und sollte mal einen Schuss auf diesem Riversurfboard haben. Selbst unseren schwereren Testern hat das Board richtig Laune gemacht. Gerade für fortgeschritte Surfer könnte das Board einen „Aha- Moment“ auslösen, denn es kitzelt das Beste aus Dir heraus 😉

BLACK Concept

Ein echtes Aerospace Shape, direkt aus dem RIOT Research Labor. Das Board ist ein Prototyp für hydrodynamische Formgebung und neue Materialien, die tatsächlich aus der Raumfahrt kommen und mit der Uni entwickelt wurden. In Serie wird es das Board wohl nicht gehen, aber wir können schon mal sagen – es hat funktioniert!

Testboard: RIOT SURFBOARDS – BLACK CONCEPT 5’2 mit 22,70 Litern


FAZIT: Das RIOT Surfboards Black Concept ist, wie der Name schon sagt, ein Konzept-Shape. Eine Studienarbeit, die zwar auf den ersten Blick seltsam aussieht aber tatsächlich funktioniert. Hat man sich mal an den Anblick gewöhnt, macht das Board genau das was man möchte. Nur eben als „stealth jet“ getrant. Doch nicht nur die Farbe und die Formgebung erinnert ein wenig an einen Kampfjet den unter dem Gewandt versteckt sich Hightech und diese Leichtigkeit und Präzision bekommt man im Wasser zu spüren. Für die Citywave perfekt – für alles andere vielleicht eher weniger, aber wir bezweifeln auch, ob es das Board jemals in die Serienproduktion schafft, da es nach Aussagen von Riot noch viel zu komplex zu fertigen ist!

FATUM Surfboards

Eisbach

Der Name sagt eigentlich schon alles! Die Grundlage dieses Boards war ein Fish Shape, da das Rapid Surfen aber etwas komplett anderes ist, wurden einige Änderungen vorgenommen. Dafür hat Gero zusammen mit der FUS Crew gearbeitet. Es entstand das Eisbach Shortboard, bei dem auf unnötiges Volumen verzichtet wurde. Das Board besitzt einen flachen Rocker, einen leichten Single-to-Double Concave und dünne Rails. All dies ist verpackt in eine etwas kurvigere Outline.

Testboard: FATUM SURFBOARDS – EISBACH 5’4 mit 24 Litern


FAZIT: FATUM Surfboards kann auf eine lange Geschichte im Bereich Riversurfing zurückblicken und hat mit Flori & Tao ein perfektes Team bei der Entwicklung des EISBACH Shapes gehabt. Das merkt man sofort, denn das Board ist was für echte Profis. Mega schnell, mega spritzig und kaum zu bändigen. Hat man das Board aber mal im Griff, dann macht es unglaublich Spaß. Sicher nichts für den klassischen Wavepool oder Riversurf Anfänger, aber wer sein Surfen pushen möchte, der hat mit diesem Board keine Ausreden mehr.

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