Kaum eine andere Sportart verkauft ein so starkes Lebensgefühl wie Surfen. Genau deshalb bedienen sich heute Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen an dieser Welt. Automobilhersteller werben mit Surfboards auf den Dächern ihrer Vans, Waschmittelhersteller zeigen Familien beim gemeinsamen Family-Surf und selbst Uhren, Smartphones oder Kaffee verkaufen sich plötzlich besser, wenn irgendwo im Hintergrund ein Surfboard an einem Bulli lehnt.

Der Lifestyle des Surfens war vermutlich noch nie so wertvoll wie heute.
Paradoxerweise gilt das jedoch immer seltener für die Unternehmen, die diesen Lifestyle überhaupt erst geschaffen haben.
Während Surfen in DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) wächst wie nie zuvor, kämpfen viele kleine Surfmarken ums Überleben. Das mag zunächst widersprüchlich klingen, ist aber ein Phänomen, das sich längst nicht mehr nur im Boardsport beobachten lässt. Ob Skateshops, Outdoor-Brands oder kleine Ski& Snowboardhersteller, überall geraten kleinere Unternehmen zunehmend unter Druck. Der Preis entscheidet immer häufiger über den Kauf. Die Geschichte dahinter immer seltener.





